Verständnisfrage: Warum schaltet hier MOSFET nicht voll durch?

Gast #2734114
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Hi!

Sorry schonmal für eventuelle Blödheit, aber ich hab noch keine 
praktische Erfahrung mit Transistoren. Im Anhang ist eine 
LTSpice-Schaltung, deren MOSFET bei Eingangsspannungen > 60V 
durchschalten sollte, also den Lastwiderstand mit Strom versorgen 
sollte.

Die Zenerdiode hat eine Durchbruchspannung von 60V, der MOSFET verträgt 
U_DS bis 100V.

Was klappt: Bei U_E<60V ist U_GS=0 und der MOSFET sperrt. Bei U_E>60V 
wird U_GS viel größer als U_thr und egtl. sollte der MOSFET 
durchschalten. Jedoch arbeitet er als Widerstand. Woran liegt das?

Eigentlich wollte ich eine Schaltung bauen, die bei U_E>60V ausschaltet, 
aber ich komme hier schon nicht so recht weiter...

Viele Grüße
Angehängte Dateien:
#2734124
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Damit der n-Kanal Mosfet durchsteuert, muss sein Gate ein paar Volt 
positiver sein wie sein Source.
Überlge dir doch mal was passiert wenn er anfängt durchzuschalten, was 
passiert dann mit dem Source-Potential.
Du brauchst entweder einen p-Kanal oder du musst den n-Kanal zwischen 
Last und Masse schalten.
Und auch dann schltet er zwischen 60 und (je nach Mosfet) 63 - 70V 
langsam durch, da die Gate Spannung dann langsam ansteigt.
#2734137
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@  seppppp (Gast)

>Die Zenerdiode hat eine Durchbruchspannung von 60V, der MOSFET verträgt
>U_DS bis 100V.

>Was klappt: Bei U_E<60V ist U_GS=0 und der MOSFET sperrt. Bei U_E>60V
>wird U_GS viel größer als U_thr und egtl. sollte der MOSFET
>durchschalten. Jedoch arbeitet er als Widerstand. Woran liegt das?

Weil du einen Sourcefolger (Drainschaltung) gebaut hast und keine 
Sourceschaltung. Wenn du VCC schalten willst, brauchst du einen P-Kanal 
MOSFET.

>Eigentlich wollte ich eine Schaltung bauen, die bei U_E>60V ausschaltet,

Dann brauchst du einen Komparator

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