Gast
#2738996
Hallo zusammen, in einer Prüfungsaufgabe meines Schaltungstechnik-Profs kommt die obige Logarithmiererschaltung vor. Trotz Recherche in diversen Büchern und im Netz habe ich diese Schaltung noch nie so gesehen. Man beachte die Rückkoplung auf den +Eingang des OP's! Die berechneten Widerstände und Spannungen ergeben sich aus den Lösungsvorschlägen in der Prüfung. Folgende Daten sind bekannt: Ic0 = 600µA (Kollektorsperrsättigungsstrom) n=70 (Technologiefaktor) v0 = 2000 (Leerlaufverstärkung OP) Es soll eine Gleichung für Uout hergeleitet werden, in der die Logarithmierfunktion ersichtlich ist. Uout als Funktion von (Uout, Uin) Mein Lösungsansatz: V2=Vin = Eingangsspannung Uout = v0*(Up-Un) Un=Vref Up= Vin-Ic*R3 wenn ich für Ic die gegebene Transistorgleichung Ic=Ic0*(exp(UBE/(n*UT)-1) mit UBE = Uout einsetze bekomme ich Uout = vo[Vin-R3*Ic0*(exp(Uout/(n*UT))-1)-Vref] Soweit so gut denke ich... Jetz lautet die Aufgabenstellung Stellen sie diese Gleichung (also die obere Gleichung ist von mir, nicht gegeben) soweit um das die Logarithmier-Funktion gut erkennbar ist. In dieser Gleichung tritt eine nichtlösbare Konstelltion auf; umgehen Sie das Problem durch eine gerechtfertigte Näherung (Rechtfertigung angeben!) Algemein erscheint mir die Schaltung seltsam, da ja die Ausgangsspannung nie größer als die Basis-Emiterspannung (ca. 0,7V) werden sollte?? Kann mir jemand weiterhelfen? Ich steh aufm Schlauch?? Danke! mfg Benedikt Lippert

