PI-Regelung eines Stromes

Gast #2761119
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Hallo zusammen,

bin grad dabei eine PI-Regelung zu entwerfen und dabei sind mir einige 
Fragen aufgekommen.

Ich habe eine PWM, das Einschaltverhalten dieser wird zusammengesetzt 
aus Ausgangs/Eingangsspannung. Dieses Verhältnis ist variabel. Ich lass 
mir dieses in einer Methode berechnen und beschreibe dann immer das PWM 
Register neu.

Habe noch ein Feedback des Stromes das Ich dann eigentlich über eine 
PI-Regelung laufen lassen wollte. Aber dabei wird mir klar das der Strom 
ja eigentlich nur in den ON/OFF Zyklen des Transistors fällt oder 
steigt.

Der Strom pendelt sich ja eigentlich nie auf einen vorgegeben Wert ein,
da dieser ja entweder fällt oder steigt.

Ist mir grad noch bisschen unklar...

Danke für einige Tips zu dieser Fragestellung

Grüß Martin
Gast #2761127
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Ja gut die Frage sollte dann so formuliert werden...

Wird durch das Einschaltverhätnis nicht eine Hystereseregelung 
aufgezwungen?

Warum sollte Ich mir dann die Arbeit eines PI-Reglers machen den dann 
sowieso nicht funktioniert...

gaast schrieb
> Du stellst keine Frage, trotzdem wäre dir ein Tiefpass nahegelegt.

Einen Tiefpass? Wozu sollte der in dieser Anwendung gut sein?
Gast #2761136
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Murkser schrieb

> ...um den Strom über die Ein- und Ausschaltphasen zu mitteln, und Dir
> damit die Möglichkeit zu geben, den mittleren Strom zu messen und somit
> auch zu regeln.

Gut das klingt verständlich.

Ohne den PI-Regler hätte Ich ja nie die Möglichkeit mir anhand des 
Feedbacks Stromgrenzen einzubauen. Oder ist das auch ohne möglich?

Martin
Gast #2761177
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Murkser schrieb:
> den mittleren Strom zu messen

Martin28 schrieb:
> Der Strom pendelt sich ja eigentlich nie auf einen vorgegeben Wert ein,
> da dieser ja entweder fällt oder steigt.

Die Last ist vermutlich Induktiv.
Frage: Fließt der gesamte Laststrom (also auch der Freilaufstrom) durch 
den Shunt? Oder nur der Strom in der leitenden Phase des Schalters?

Gruß Anja
Gast #2761488
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Also die Last ist eine Gegenspannung. -> Laderegler

Folglich soll der Strom (I-Regler) realisiert werden.

Ja Es kann auch eine UI.. regelung erfolgen, aber Ich wollte mich 
erstmal
NUR auf den Strom konzentrieren und schauen das Ich es so hinbekomme.

Die Zeitkonstante für den Strom (I-Anteil) sollte folglich ziemlich 
klein gehalten werden. Sehe in nem PI-Regler einfach gewisse Vorteile 
wie

-> Ausregelung des Lagefehlers erfolgt schneller usw..

Anja schrieb

> Martin28 schrieb:
>> Der Strom pendelt sich ja eigentlich nie auf einen vorgegeben Wert ein,
>> da dieser ja entweder fällt oder steigt.
>
> Die Last ist vermutlich Induktiv.
> Frage: Fließt der gesamte Laststrom (also auch der Freilaufstrom) durch
> den Shunt? Oder nur der Strom in der leitenden Phase des Schalters?
>
> Gruß Anja

Ja Anja der gesamte Strom fließt auch über meinen Stromsensor (LEM), der 
gibt mir dann ne Spannung auf meinen ADC...

Grüße Martin
Gast #2761651
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Eleganter ist es, wenn du den Strom genau zu dem Zeitpunkt abtastest, 
wann er auf dem Mittelwert (über eine Periode) liegt. Dies ist zweimal 
pro Periode der Fall. Dann kannst du dir die Tiefpassgeschichte sparen. 
Allerdings bedingt das einen nicht lückenden Betrieb.
Der Zeitpunkt wo der Momentanwert auf dem Mittelwert liegt ist 
klassischerweise im Maximum oder/und Minimum des PWM-Zählers.

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