Bauteilsuche: Tauchsonde Wasserkraftwerk

Gast #2769845
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Hallo Forum!

Ich habe bei meinem Haus hinten einen kleinen Bach wo schon alles 
vorbereitet ist für ein Wasserkraftwerk.

Dort wo das Wasser zur Turbine kommt(Wehr) sind 3Messfühler, für den 
Wasserpegel, verbaut. Leider habe ich dazu keine Informationen welche 
das sein könnten. Vl kennt ja von euch wer die Geräte. Auf der Sonde 
selbst ist eine Nummer eingestanzt 01 127BS. Im Kabel sind 3Leitungen 
(Braun, Blau und Gleb)

Bitte um Hilfe...


Danke!
Angehängte Dateien:
Gast #2769871
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Da recht viele Hersteller diese Sonden produzieren ist eine Aussage zu 
den Aderfarben kaum möglich.

Vega hat die Dinger auch:
http://www.vega.com/downloads/BA/35401-DE.PDF

Im Kabel müsste noch ein sehr dünner Plastikschlauch <1mm sein. Das ist 
die Ausgleichskapilare gegen die der Druck gemessen wird. Die darf auf 
jeden Fall nicht verschmutzen und muss trocken bleiben.


Wenn es drei Sonden gibt, steht auf den anderen mehr drauf?
Gast #2770207
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Hallo!

Ja den dünnen Schlauch gibt es!

Leider gibt es keine Infos dazu da die Anlage nach einem Hochwasser 
abgebaut worden ist. Alles Weg... Ich würde es gerne wieder nutzen um 
das Haus zu Heizen. Aja den Generator hab ich auch noch 40KW, das ist 
schon was...
Ich habe mir nun eine kleine Platine gemacht wo ich die 3 Analogen 
(4-20mA) einlesen kann. Wenn ein grobe Differenz zwischen Sonde1 und 
Sonde2 zu messen ist, wird ein Ausgang geschaltet der einen Motor 
ansteuert um den Rechen (Wehreinlauf) laufen zu lassen.
Das ganze soll dann mit einer Zetralen SPS (die ich selber mit einem AVR 
machen möchte) über RS485 kommunizieren.
Hat schon jemand so ein großes Projekt gemacht?

Lg
Gast #2770356
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Josch schrieb:
> Aja den Generator hab ich auch noch 40KW

Herzlichen Glückwunsch, und mächtig Neid.

40KW  24h  0,15€/kwh = 144€/Tag    nicht schlecht.
oder 52.560€ /Jahr = noch besser

Selbst wenn nur der halbe Gewinn rauskommt, immer noch super.

Bei einem Projekt dieser Größenordnung würde ich auf jeden Fall eine 
S7-300 bei Ebay oder sonst wo erwerben und professionell automatisieren. 
Das ganze soll auch funktionieren wenn mal ein Gewitter in der Nähe ist, 
oder einer mit dem Handy telefoniert.


Ist das ein 400V Generator? Gibt es schon ein OK vom Energieversorger 
für die Einspeisung?


Axel
Gast #2770419
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@Düsendieb

Für die Einspeisung ist gerade alles am Laufen. Wasserrecht habe ich 
schon und mit dem Energieversorger wird es auch kein Probleme geben.

Ja es ist ein 400V Synchrongenerator mit ext. Erregung

Die Hauptsteuerung wird eh eine S7 machen, möchte aber schon gerne das 
System starten damit das Haus warm ist. Das mit der Einspeisung werde 
ich dann über den Winter machen.

Das was mir noch zu denken gibt ist der Erreger..

Kennst du dich mit solche Anlagen besser aus ?
Gast #2770487
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Josch schrieb:
> Kennst du dich mit solche Anlagen besser aus ?

nicht speziell mit Wasserkraftwerken, aber für den Inschenör ist nichts 
zu schwör.

Bei dem zu erwartenden Umsatz würde ich in neue Füllstandssonden 
inverstieren, auch wenn die Dinger um die 500€ pro Stück kosten.

Verpasse der Rechenreinugung neue Endschalter und verdrahte alles mit 
24V auf die S7-300.


Wie wird der Wasser-Durchfluss der Turbine gesteuert? muss da eine 
kleine Hydraulik betrieben werden?
Gast #2771435
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Hallo!

Düsendieb schrieb:
> für den Inschenör ist nichts zu schwör
Habe ich mir auch gedacht, ist wohl mein größtes Projekt...
Etwas anders als den ganzen Tag Platinen zu zeichnen...

Den Wasser-Durchfluss kann ich mit zwei E-Motoren steuern. 1/3 Fächer 
und ein 2/3 Fächer. Von den Motoren bekomme ich auch die Position wo sie 
gerade stehen. Ich finde es blöd das sie mit 230V laufen, da bei einem 
Notfall- Stromausfall ich noch eine USV anschalten muss damit ich das 
Wasser abdrehen kann.

Den Rechenmotor habe ich schon neu gewickelt und der Endschalter + 
Motorschutz ist auch neu.
Persönliche Seite #2772081
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Josch schrieb:
> Ich finde es blöd das sie mit 230V laufen, da bei einem
> Notfall- Stromausfall ich noch eine USV anschalten muss damit ich das
> Wasser abdrehen kann.

Wieso 230V? sind das keine Drehstommotoren? Wie wird die Drehrichtung 
umgekehrt?

Leg los, jeden Tag gehen 144€ den Bach herunter.

Axel

PS: lade mal ein paar Fotos vom Kraftwerk hoch.

PSS: der Thread gehört zumindest unter Analogtechnik
#2782575
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Hallo,

was sind denn das für Gewinnphantasien...

Düsendieb schrieb:
> Herzlichen Glückwunsch, und mächtig Neid.
>
> 40KW  24h  0,15€/kwh = 144€/Tag    nicht schlecht.
> oder 52.560€ /Jahr = noch besser

Mein Vater hat Anfang der 80er Jahre das Wasserrecht wegen Nichtnutzung 
( auch vom Vorbesitzer, wer wusste denn, dass man das verlieren kann.. 
) verloren. Damals gab es für die Einspeisung tags 4 Pf/ kWh und mittags 
eine Stunde lang mehr als das Doppelte, nachts nichts, da hätte man ja 
eventuell etwas stauen können.
Es standen Investitionen, trotz Eigenleistung, von 250000 DM an.
Das Flüßchen hatte meist 2 cbm/s bei 1,5 m realisierbaren Gefälle, 
maximal  20 kW. Aber im Sommer und kaltem Winter krochen auch weit 
weniger als 1 cbm/s und bei Hochwasser ging auch nichts.
Eine Turbine 3 km weiter hatte damals des öfteren Problem an ihrem Wehr 
und es gab mindestens einmal im Jahr unplanmäßiges Hochwasser, dass man 
nicht über die Brücke kam und mehrere Kilometer Umweg hatte ( Heute 
würden die Leute wohl Schadensersatz einfordern )
Eine genaue Bestimmung des möglichen Kwh pro Jahr ist nicht erfolgt, 
weil überschlagsmäßig beim Optimum nichts blieb.
20 kW * 16 h *365 d/a =  116800 kWh/a * 0,04 Dm = 4672 DM ~ 2% von 
250000.

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