Wie? Aussparung für LCD Display in Plastik schneiden

Gast #2770324
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Moin,

ich habe ein altes Plastikgehäuse gefunden in das ich gerne einen uC 
einbauen möchte. Dazu habe ich ein 20x4 LCD Display das ich gerne 
einbauen möchte.

Wie schneide ich das rechteckige "Loch" am besten möglichst in die 
Pastik rein? Auf eine Fräsmaschiene usw habe ich leider keinen 
Zugriff...
Gast #2770336
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Pfeile mit Weile...

Du kannst den Durchbruch erst mit Untermaß durch eine Aneinanderreihung 
von Bohrungen erzeugen und dann mit viel Geduld pfeilen. Aber damit die 
Qualität einer ordentlichen Ausfräsung zu erreichen dürfte schwer 
werden...
Gast #2770348
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Hey,
Zeichne die Form erst mal mit einem wasserlöslichen Stift an.
oder bastel dir eine Schablone.

Wenn die Gehäusewand nicht allzu dick ist reicht ein Tapeziermesser 
meistens aus. Sonst mit einem Dremel ausfräsen oder mit einer Laubsäge.
Am Ende die Kanten schön feilen bzw schleife und vielleicht mit etwas 
Politur den letzten schlief geben.
#2770357
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Nicolas S. schrieb im Beitrag #2770349:
> Für solche Fälle ist die gute alte Laubsäge und anschließen immer meine
> erste Wahl (gewesen).

Wenn man es etwas genauer haben will, kann man anschliessend
noch feilen. Da es für solche LCDs aber meist hübsche Rahmen
gibt, die den Gehäuserand überdecken, ist das meist gar nicht
nötig.
Gruss
Harald
Gast #2770362
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Danke,
du meinst Feilen oder? ;-)

Ich hab noch an folgendes gedacht - Elektr Stichsäge, oder sowas in der 
Richtung, kennt ihr da was nicht elektr (damit billiger) was geeignet 
wäre?

Was ich mir noch vorstellen könnte, aber nicht weiss wie es heisst:

sowas wie ein kleiner Drehmel aber statt Spitze mit rundem Sägeblatt, 
sowas wie eine Flex nur in klein. Könnt ihr mir auf die Sprünge helfen?
Damit könnte ich mir vorstellen könnte man schön Linien aufmalen und 
damit dann schön das Ganze einfach ausschneiden.
Gast #2770379
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danke für die vielen Tipps,

Hab auch erst an Laubsäge gedacht, dann gedacht wie komme ich mit dem 
Sägeblatt "rein", aber man könnte ja ein Loch Bohren und dann an der 
Stelle erst das Sägeblatt einspannen.

Das mit den Frontrahmen finde ich auch eine gute Idee.

Könnt ihr mir noch hierzu was sagen:

>Was ich mir noch vorstellen könnte, aber nicht weiss wie es heisst:

>sowas wie ein kleiner Drehmel aber statt Spitze mit rundem Sägeblatt,
>sowas wie eine Flex nur in klein. Könnt ihr mir auf die Sprünge helfen?
>Damit könnte ich mir vorstellen könnte man schön Linien aufmalen und
>damit dann schön das Ganze einfach ausschneiden

Gruß
Moderator Persönliche Seite #2770385
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diep schrieb:
> Hab auch erst an Laubsäge gedacht, dann gedacht wie komme ich mit dem
> Sägeblatt "rein", aber man könnte ja ein Loch Bohren und dann an der
> Stelle erst das Sägeblatt einspannen.

Das ist für die Laubsäge ein durchaus übliches Vorgehen.

Nicht zu schnell sägen.  Vermutlich wirst du ein Polystyrolgehäuse
haben, das Zeug wird durch die Erwärmung beim Bearbeiten schnell
zu einer klebrigen Masse, die dann irgendwie zusammenklumpt.
Gast #2770423
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>> Pfeile

Jaja, da war sie wieder meine kleine Rechtschreibschwäche... :-) 
Glücklicherweise ist die natürliche Sprache so redundant dass man mich 
trotzdem verstanden hat. Und in allen anderen Fällen kommt eine 
Fehlermeldung vom Compiler.
Gast #2770428
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Bei Feilen ist die Gefahr des Verklebens leider sehr groß.
Am Besten ist ein Bohrer im Bohrständer mit parallelem Anschlag.
Anstatt die Löcher einzeln zu bohren und dann zu feilen einfach mit 
nicht zu dünnem Bohrer am Anschlag entlang ziehen. Bei dem weichen 
Material kein Problem....
Gast #2770493
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> Sonst mit einem Dremel ausfräsen

Das hast du sicher noch nie ausprobiert.

Denn solche Vorschläge haben immer eine unangenehme Eigenschaft:

> sowas wie ein kleiner Drehmel aber statt Spitze mit rundem
> Sägeblatt, sowas wie eine Flex nur in klein.

Die fallen auf fruchtbaren Boden,
und dann ist das Drama gross.

Denn die Drehzahl ist viel zu hoch für Platine,
und handgeführt sägt und fräst man überall,
nur nicht an der Linie lang.

Also lass besser solche desolaten "Vorschläge".

Dann wollen komplett Uninformierte auch noch "helfen".

> Es gibt doch für den Dremel so einen "Trennscheiben"-Aufsatz.
Gast #2770506
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Hallo,

diese bohr und feil Methode nutze ich gezwungenermaßen auch oft.
Aber wie geduldig und vorsichtig ich auch vorgehe:
Es kommen -optisch- nie ganz saubere rechte winkel und wirklich absolut 
gerade Kanten dabei heraus, obwohl beim nachmessen alles i.O. erscheint 
- ist wohl nur ein optischer Effekt der aber störend ist.
Also besser einen dieser Rahmen nutzen auch wenn die für ein Stücken 
Plastik unverschämt teuer sind (2*16 LCD Display z.B. 6,80 Euro aber ein 
passender Rahmen aus dünnen nicht besonders wertigen Kunststoff 6,30 
Euro bei einen hier wohlbekannten Versender bei Wilhelmshaven...)

Praktiker
Gast #2770507
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> Am Besten ist ein Bohrer im Bohrständer mit parallelem Anschlag.
> Anstatt die Löcher einzeln zu bohren und dann zu feilen einfach mit
> nicht zu dünnem Bohrer am Anschlag entlang ziehen.

Wenn schon Bohrständer mit Anschlag, dann eine kleine Fräse einspannen
Gast #2770556
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ahhh,

und jetzt die vielen "Bohr"befürworter...

Was ist denn nun besser/einfacher bohren oder Laubssäge?

Ich habe zwar eine Bohrmaschiene, aber keinen Bohrmaschienenständer, 
eine Laubssäge könnte ich mir für <10€ kaufen. Der Bohrständer wäre 
bestimmt viel teurer.


Sowas wie den Multimaster hatte ich schonmal in der Hand, aber war der 
Meinung das es nichts taugt (von Bosch um kleine Äste abzuschneiden). 
Beim dem Link steht auch nur was von Holz.

Und Drehmel mit Trennscheibe scheint mir jetzt zu gefährlich und kostet 
sowieso viel mehr...
Gast #2770572
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Also ich habe einen Einhell Dremel Ersatz von al*i mit Proxxon 
Bohrständer und Bohrfutter an felxibler Welle ;-)

Hab eben mal bei 8000U/min mit einem 3mm Bohrer ein Fenster in eine CD 
Hülle gebohrfräst. Danach mit einer Schere entgratet. Dabei ist auch der 
Riss entstanden. Nicht sehr schön, aber wer möchte kann dann noch 
feilen...
Angehängte Dateien:
#2770596
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diep schrieb:

> und jetzt die vielen "Bohr"befürworter...
>
> Was ist denn nun besser/einfacher bohren oder Laubssäge?

Ich passe meine Arbeiten dem vorhandenen Werkzeug an. Welche
Methode nun die bessere ist, hängt auch von Deinem persönlichen
Geschick ab. Bohren und feilen dauert normalerweise länger.
Aber wenn Du das nicht täglich machst, spielt das auch keine
grosse Rolle. Wenn Du gut mit einer Laubsäge umgehen kannst,
reicht es, wenn Du einen halben mm neben dem "Strich" sägst.
Dann brauchst Du nur noch wenig zu feilen. Manche müssen aber
pro cm Sägelänge ein neues Blatt einspannen. :-) Fürs Bohren
brauchst Du nicht unbedingt einen Bohrständer. Allerdings
sollte Dein Gehäuse schon irgendwie festgespannt werden, z.B
mit Schraubstock, Schraubzwinge o.ä. Auch ist es zweckmäßig,
die Bohrungen vorher anzukörnen und vielleicht diese Punkte
auch mit einem Bohrer in der Hand etwas tiefer anzusenken,
damit man mit der Maschine nicht abrutscht. Alles in allen,
eine handwerkliche Vorausbildung ist schon recht nützlich,
wenn man solche Arbeiten durchführen will...
Gruss
Harald
Gast #2770705
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>Alles in allen,
>eine handwerkliche Vorausbildung ist schon recht nützlich...

naja, in meinem 6 wöchtigen Industriepraktikum habe ich alles mögliche 
zufriedenstellend gelernt: drehen, fräsen, bohren, Gewinde innen außen, 
biegen, schweißen, feilen bis zum erbrechen...denke für den Hobbybereich 
ausreichend

Aber die ganzen schönen Spielzeuge habe ich ja jetzt nicht mehr zur 
Verfügung
Es ist schon ein Unterschied, ob man Profi Ausrüstung zur Verfügung hat 
,wie so einen riesigen Bohrmaschinen Ständer+ Bohrmaschine mit 
einstellbarer Drehzahl und allem möglichen Fixierungs-drum-und-dran oder 
eine günstige Bohrmaschine die ich sonst nur für ein paar Löcher in der 
Wand benutzt habe...mit ersterem wäre das auch für mich ratzefatz 
erledigt, dazu dann noch ein schönes Industrie-Feilen-Set, traumhaft... 
:-)

>Manche müssen aber pro cm Sägelänge ein neues Blatt einspannen.

wieso das? Mit einer groben Metallsäge ist mir das zumindest noch nicht 
passiert.
#2770710
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Alles halb so wild.

So ein Loch macht man mit Hausmitteln ( Bohrer, Laubsäge, Feile
oder Dremel in 5 Minuten.

( Wenn man das kann, also schon öfter gemacht hat ).

Üben, und nicht gleich das einzig verfügbare Gehäuse verhunzen.

Eine CD- Hülle, oder sowas kann man eher opfern.
Ist der Kunststoff sehr dünn, kann es gegen Risse helfen , ein
Stück Sperrholz, oder ähnliches unterzukleben und mitzubearbeiten.

Das Problem ist doch meistens, daß ein Ungeübter gleich sein
Schätzchen bearbeitet. Geht da was daneben, ist der Frust da.

( Das ist aber auch irgendein Naturgesetz: Hast du genug Ersatz,
klappt es beim ersten Mal. Hast du ein Einzelstück, dann... )
Gast #2770732
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diep schrieb:
> in meinem 6 wöchtigen Industriepraktikum habe ich alles mögliche
> zufriedenstellend gelernt: drehen, fräsen, bohren, Gewinde innen außen,
> biegen, schweißen, feilen bi

ja nee - iss klar ;)) in ganzen langen 6 Wochen. mann! Nicht schlecht.
Bei mir hat das vier Jahre gedauert. Zeiten ändern sich, was? :))

von innen anreissen und mit einem halben Bohrdurchmesser (1mm?) innen 
nochmals.
An den schnittpunkten kannst Du schonmal Bohren (2mm Durchmesser?). Dann 
hast Du schonmal die Ecken. Jetzt kannst Du die Verbindungen tatsächlich 
mit der Laubsäge auf dem inneren Strich entlang aussägen. Du kannst aber 
auch mit einer kleinen Leiterplattenbohrmaschine und nem 2er Bohrer auf 
der inneren Linie entlang ein Loch neben dem anderen zu setzen. Ich 
verwende da so einen kleinen "Faustkeil" mit Motor drinn und Drucktaster 
oben drauf.

Ich bohre immer ein Loch neben dem anderen und lasse dazwischen etwas 
Luft. Die Laubsäge findet ihren Weg dann von Loch zu Loch. Das 
funktioniert so weit ganz gut. Mit der Laubsäge aber muss man üben! 
Schön oder groß zu drücken. Die findet den Weg alleine. Kauf aber auch 
so ein kleines Brettchen, welches am Tisch festgemacht wird.
Youtube hat da sicher was zum kuckken 8 guggen? ansehen eben.

Gruß
Axelr.
#2770763
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micha (Gast) schrieb:

> Wenn die Gehäusewand nicht allzu dick ist reicht ein Tapeziermesser
> meistens aus.

Kann man machen, hat aber auch Nachteile. Mal abgesehen davon, dass man 
leicht abrutscht und damit die Oberfläche versaut bildet sich bei 
weichem Kunststoff an der Schnittkante ein Grat der stören kann und dann 
je nach dem weggefeilt werden muss. Wenn die Kante eh hinter einer 
Abdeckung verschwindet ist es aber egal.
Gast #2770961
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Es gibt noch einen anderen Trick für handgesägte perfekt-gerade Linien, 
den ich schon zig Male durchgeführt habe:

Du brauchst ein Stück geraden Stahl, so 3-5mm stark, ich nehme dafür ein 
dickes Stahllineal aus der Mechanikwerkstatt. Alu ist nicht geeignet, da 
zu weich.

Dieses spanne ich mit kleinen Zwingen genau auf die Linie, und säge mit 
der Laubsäge dann immer mit etwas Druck gegen diese seitliche Führung.
Das Metall ist zu hart, als das die Laugsäge versehentlich dort 
einschneiden würde (deshalb kein Alu nehmen), und man erhält so 
Linie-für-Linie eine absolut perfekte Aussparung.

Das klappt mit Plexiglas bis 3-4mm sehr gut.
Gast #2771096
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> mit ersterem wäre das auch für mich ratzefatz
> erledigt, dazu dann noch ein schönes Industrie-Feilen-Set,
> traumhaft...

Was zu bezweifeln ist. Weder macht die teure Spiegelreflex aus einem 
Urlaubs-Knippser einen Meister-Fotograf, noch macht eine Stradivari aus 
einem Musikschüler einen Virtuosen.

Genau so wird es mit Deinem trivialen Rechteckausschnitt sein. Er wird 
krumm, schief und ungenau werden. Es klingt nicht nur hart, sondern es 
ist es auch, aber Dir fehlt es komplett an handwerklichem Geschick. 
Daher ist es vollkommen egal, welche Methode Du wählen wirst. Das 
Ergebnis wird immer ähnlich aussehen, Deiner Geduld, Übung und Erfahrung 
entsprechend.

Nur das wir uns nicht falsch verstehen: Man kann perfekte Ausschnitte 
per Hand machen, ohne großen Aufwand. Nur muss man dazu üben, üben. üben 
und nochmals üben.

Wer aber nach einem sechswöchigen Industriepraktikum wirklich meint, er 
habe feilen gelernt, der hat in der Realität weder etwas gelernt noch 
irgendetwas verstanden.
Gast #2771267
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Danke der Tipp mit dem Stahl-Lineal ist gut, das werde ich ausprobieren 
:-)


Naja wenn der Meister mein zweites gefeiltes U-Stück mit so einer Art 
Lineal ins Licht hält und sich meinen ersten Satz herstellte Schrauben 
ansieht und dann meint er sei begeistert, die Azubis bräuchten Monate 
bis sie das so gut hinbekämen.
Klar, das das nicht ausreicht um irgend ein wertvolles Werkstück zu 
bearbeiten....
aber das spricht das ja nicht unbedingt dafür:
>...aber Dir fehlt es komplett an handwerklichem Geschick
Für mich dachte ich, das wichtigiste sei dabei gewesen ganz genau 
zuzuhören was wie gemacht werden muss und das dann genauso sehr 
konzentriert zu versuchen umzusetzen.

Den Gesellen hatte das gar nicht so gut in ihr Klischee "Abi, 
Ingenieurstudium -was will der denn hier" gepasst, da durfte ich mir 
gerade von den älternen Herrschaften anfangs geschimpfe auf die 
Studenten anhören...

ausserdem:
>Wer aber nach einem sechswöchigen Industriepraktikum wirklich meint, er
>habe feilen gelernt

>...denke für den Hobbybereich ausreichend
#2771471
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diep schrieb:
> Was ist denn nun besser/einfacher bohren oder Laubssäge?

Laubsäge. Bohren würde ich die 4 Ecken und ein größeres Loch, durch das 
das Sägeblatt durchpasst.

Zum Laubsägekauf: Da gibt es 2 unterschiedliche Typen. Die billigeren 
haben keine Riffelbleche zum Einspannen des Sägeblattes und sind nur 
wenig billiger als die besseren mit Riffelblech. Ohne Riffelblech muß 
man rohe Gewalt anwenden, um das Sägeblatt so fest zu klemmen, daß es 
nicht mehr herausrutscht (sprich: Die Flügelmutter mit der Kombizange 
anziehen...). Der Preisunterschied rechtfertigt auf keinen Fall den 
billigeren Mist, allenfalls muß man einen Baumarkt finden, der auch 
höherwertige Produkte anbietet - oder man geht gleich zum Fachhandel.
Gast #2771526
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MaWin schrob:
>Mit Riffelblech bricht das Laubsägeblatt, wenn es ein
>zäheres (Metallsägeblatt) ist.

Ganz grünau so ist es. Das Blatt liegt dort teilweise hohl und wird beim
Anziehen der Flügelmuttern so geknuddelt, daß es bricht.

Ich hatte das Gebläke satt
und kaufte mir ein Sä-ke-blatt!

;-)

MfG Paul
Gast #2771722
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Umriss des Durchbruchs anreißen ,in eine Ecke ein kleines Loch bohren 
und ran mit der Laubsäge.Danach noch ein wenig mit einer Feile 
nacharbeiten.Tip.Wenn man das Displayfenster nicht plan mit dem Gehäuse 
einbaut sondern außen aufsetzt ,dann muß es auch nicht so genau zugehen 
beim feilen.
Gast #2771736
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Und noch ein Tipp dazu:

Alle paar Zentimeter eine alte Kerze durch das Lageblatt ziehen,
das wirkt Wunder an Leichtgängigkeit speziell bei Alu und Plexi.
Zudem ist der Effekt des Zuschmelzens beim Plexi praktisch weg.
Gast #2772003
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> Mit Riffelblech bricht das Laubsägeblatt, wenn es ein
> zäheres (Metallsägeblatt) ist.

Ich bin auch vollkommen baff.
Arbeite seit 30 Jahren mit Laubsägen aller Art und zwar intensiv,
nicht nur sporadisch. Mit Metallsägeblättern.
Und MIT Riffelhalterungen.

Dieser weltfremd-theoretische Einwand scheint -mit Verlaub-
Lehrbuch-Scheissdreck der üblichen muffeligen Bedenkenträgern zu sein.
Bei gefühlten 5000 Sägeblättern und realen vielleicht 500,
kann ich KEINEN EINZIGEN Fall nennen, der dies bestätigt.
Brechen in der Mitte: Ja.
Herausrutschen aus den Klemmen: Gelegentlich.
Brechen in den Klemmen: NICHT EIN EINZIGES MAL.

Einziger logischer Ausweg zur Ehrenrettung besagter pathologischer 
Bedenkenträger wäre der, dass jene die Laubsägeblätter schuljungenartig 
zu fest mit Zangen-an-den-Flügelschrauben anzuziehen belieben.

Das wäre dann allerdings schlicht eine schlechte Angewohnheit.
Mangelnde Übung.
Nicht und Nichts lernen wollen.
Wildes theoretisieren über jede praktische Wirklichkeit zu stellen.
Schlimme Ungeschicklichkeit durch akademischen Unfug und Dummsinn 
kompensieren zu wollen.

Mehr ist dem Einwand nämlich nicht dran.
#2772026
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diep schrieb:
> könnt ihr mir noch einen link mit Laubsäge je mit und ohne "Riffelblech"
> geben, damit ich mir besser vorstellen kann was ihr meint?

Nein. Selbst intensive Recherche bringt da nix im Internet zum 
Vorschein. Das Riffelblech ist halt ein zusätzliches, doppeltes 
Federblech, meist gebläut, in das das Sägeblatt geklemmt wird. 
Eigentlich ein Pfennigartikel, der aber halt den Billigstsägen fehlt. 
Beim Obi habe ich mal beide Varianten gesehen, Preisunterschied waren 
glaube ich 3€.
#2772062
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Paul Baumann schrieb im Beitrag #2772034:
> Echauffier Dich mal nicht so bei der Wärme -das könnte zum Herzkonfekt
> führen.

Nun, da hat er sicher überreagiert - aber sei ehrlich, diese Behauptung:

> Das Blatt liegt dort teilweise hohl und wird beim
> Anziehen der Flügelmuttern so geknuddelt, daß es bricht.

ist doch frei erfunden. Da konnte ich auch nur noch den Kopf schütteln.
Gast #2772078
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Radiostar schrob:
>....ist doch frei erfunden.

Ja sicher!



Ich habe mich so amüsiert, daß es am lieben Freitagnachmittag bei
>30 Grad Celsius um solche banalen Fragen wie das Einspannen von
Laubsägeblättern geht -da habe ich mir mal diesen Scherz erlaubt.

:-)
MfG Paul
Gast #2772199
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mit den Tipps wie CD Hüllen zum Üben und Laubsägentipps+Bohren wirds 
schon hinhauen :-)
und wenns richtig mieß wird kann ich mir ja immer noch so einen völlig 
überteuerten Gehäuse/Rahmen für den 4x20 kaufen ;-)

Danke euch allen
Gast #2772256
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Ist zwar offtopic, aber ich hoffe das stört nicht :-D
Hab hier was gelesen von so einem Multimaster bei Aldi.
Gibt das Teil noch oder hab ich das schon verpasst?
Hab jetzt auf die schnelle in den letzten Prospekten nichts gefunden.

Grüße
#2772277
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Für diverse Arbeiten an Kunststoffgehäusen ist folgende Vorrichtung sehr 
hilfreich:

Eine Kleinbohrmaschine mit eingespanntem Fräser kleinen Durchmessers 
wird unter einer halbwegs stabilen Platte (Spanplatte reicht meistens) 
so befestigt, dass der Frässtift durch ein Loch in dieser Platte 
senkrecht nach oben herausragt ("Router für Arme" oder "invertierte 
Oberfräse").

Auf der Oberseite der Platte kann man sich Führungen bauen, indem man 
zum Beispiel Stahllineale mit Schraubzwingen befestigt. Jetzt braucht 
man nur noch ein kleines Loch in dem Kunststoffgehäuse, um es einmal 
über den Frässtift stülpen zu können. Der Ausschnitt wird dann sauber 
gefräst, indem man das Kunststoffgehäuse mit der Frontplatte nach unten 
an den vorher eingerichteten Führungen entlangschiebt.

Auf diese Methode entstehen schöne, gerade Kanten. Man hat allerdings in 
den Ecken immer einen Radius, nämlich den des Fräsers. Braucht man 
"eckige Ecken", beispielsweise für Snap-In-Schalter etc., muss man 
nochmal kurz die Schlüsselfeile ansetzen.
Gast #2772334
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Stephan W. schrieb:
> Ich hatte damals im Werkunterricht schon im schnitt 10 Blätter pro 1cm
> Schnitt verbraucht ;)

Das Ding heisst ja auch LaubSÄGE, nicht LaubDRÜCKE.
Das Problem kenne ich aus von uns durchgeführten Ferienspaß-Aktionen, 
bei dem auch handwerklich unbedarfte Kinder von ihren Eltern abgegeben 
werden und dann einen Sägeblattverbrauch aufweisen, der nicht mehr 
heilig ist.
Weniger Vorschub bei höherer Schnittgeschwindigkeit wirkt wunder.
Gast #2773733
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> Dieser weltfremd-theoretische Einwand scheint -mit Verlaub-
> Lehrbuch-Scheissdreck der üblichen muffeligen Bedenkenträgern zu sein.

Dein Beitrag ist der übliche Scheiss von Leuten,
die zu dumm sind um sich was vorstellen zu können,
sondern nur ihre kleine Welt für die Wahrheit halten.


> Brechen in der Mitte: Ja.

Selten.

> Herausrutschen aus den Klemmen: Gelegentlich.

Ja, wenn man es zu lasch einspannt, meist ist dabei
auch das Sägeblatt so verbogen daß es beim erneuten
spannen bricht, also der Schaden ist genau so hoch
als wenn es gleich bricht.

> Brechen in den Klemmen: NICHT EIN EINZIGES MAL.

Oft beim Riffelblech, nie bei Glattblech.

Also ein klares Indiz. woran es liegt.

Ich benutze die Laubsäge mit Riffelblech entsprechen
auch schon jahr(zehn)te nicht mehr.
Angehängte Dateien:
Gast #2789818
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tt4u schrieb:
> http://www.proxxon.com/de/html/28520.php dazu die Eintauchsägeblatter
> (auf der Seite ganz unten)

ich hab in meinem alten job mit oszillationssägen zu tun gehabt und 
würde keine verwenden um einigermaßen präzise sägearbeiten (auch noch an 
alu) durchzuführen.

mein persönlicher favorit für diese arbeit wäre ein nibbler.
http://shop.strato.de/epages/61433551.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61433551/Products/m81477

das zusammen mit feinfeilen, und/oder wie schon geschrieben mit 
einbaurahmen.
#6155142
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Ich habe die vielen interessanten Beiträge hier gelesen und möchte - 
verspätet - auch meinen Senf noch dazu geben:

Man kann auch einen Metallspachtel erhitzen (z. B. mit einer 
Heißluftpistole oder Lötlampe) und dann sanft auf's Plastik drücken.

Natürlich muss das Geschmolzene irgendwo hin, und es entsteht eine 
Wulst. Diese lässt sich aber relativ leicht entfernen, und die durch das 
Schmelzen gewonnene Kante ist sehr präzise (wenn der Spachtel selbst 
nicht krumm und schief ist).

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