digitales Filter

Gast #2776703
Lesenswert?

Hallo,

also so richtig Ahnung habe ich von digitalen filtern (noch) nicht, 
daher würde ich gerne einmal kläeren, ob es sich für die folgende 
Aufgabe lohnen könnte, sich dort einzuarbeiten, insbesondere frage ich 
mich dieses wegen meiner geringen Abtastfrequenz:

Das Messsignal möchte ich nämlich nur ca. 2 bis höchstens 10 mal pro 
Sekunde abtasten, so dass lange Filterstrukturen eine real lange 
Durchlaufzeit mitsich bringen würden...

Macht es bei so niedrigen Frequenzen Sinn, über digitale Filter 
nachzudenken?

Wie kann ich entscheiden, wieviele Verzögerungsglieder ich benötige, 
wovon ist dies abhängig?


mfg
Gast #2776743
Lesenswert?

Helmut Lenzen schrieb:
> Gerade bei so niederigen Frequenzen machen Digitale Filter Sinn.
> Bei niederigen Frequenzen werden bei Analogen Filtern die Kondensatoren
> sehr gross.

Zumindest um ein analoges TP-Filter, dessen Grenzfrequenz erheblich 
unterhalb der halben Abtastfrequenz liegen muß, kommt man allerdings 
i.A. nicht dran vorbei. Sonst kann es lustige Effekte geben.
Daher macht es eher sinn, erstmal schneller abzutasten.
#2776750
Lesenswert?

Michael A. schrieb:
> Zumindest um ein analoges TP-Filter, dessen Grenzfrequenz erheblich
> unterhalb der halben Abtastfrequenz liegen muß, kommt man allerdings
> i.A. nicht dran vorbei.

Das stimmt zwar aber selbst ein simpler ATMega kann da locker einige kHz 
Abtastrate erzielen. Dadurch wird das Antialisingfilter ziemlich einfach 
wenn man nur eine niederige Signalfrequenz hat.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren