Gast
#2776820
Hi. Ich wollte mir ein Line Interface bauen. Nun habe ich ein Konzept im Internet gefunden, bei dem der Schleifenstrom über einen Gleichrichter und eine Stromregelung mit 2 Transistoren "erzeugt" wird. Damit die NF Sprechspannung nicht beeinflusst wird, hat man auch noch einen Gyrator eingebaut. (Konzept von Wolfgang Back, "Lallus", diskretes Line Interface" Nun habe ich ein moderneres kommerzielles "elektronisches" Telefon geöffnet. Die haben das anders gemacht. Die haben einen RC Tiefpass eingesetzt, hinter dem ein Brückengleichrichter sitzt. An dem Brückengleichrichter wird über eine weitere Diode, Widerstand und Siebung ein Teil des Schleifenstroms für die Versorgung der Elektronik verwendet, der "Überschuss" wird ebenfalls in einem Stromregler und Z-Diode "Verbraten". Nun, da ich den Gyrator noch nicht verstehe, wollte ich die Schaltung mit konventionellem Tiefpass-Filter von dem kommerziellen Telefon übernehmen. Aber welche Vorteile / Nachteile hat ein Gyrator im Vergleich zu einem Tiefpass?