Gast
#2795228
Ich stehe vor dem Bau einer Ätzmaschine und vor dem Kauf eines UV-Belichtungsgerät. Letzteres gibt es mit den Nutzflächen 160 x 250 mm und 240 x 365 mm, nach diesem Maß + 5 mm zusätzlich würde ich dann auch meine Ätzmaschine bauen. Nun würde ich jetzt gerne wissen, welche Größe man hier für den reinen Hobbybedarf in der Praxis so wirklich braucht? Ich selbst würde wahrscheinlich erstmal mit den Europlatinen anfangen und diese sogar auch noch zuschneiden, d.h. die werden noch kleiner. Aber man kann ja nie wissen, ob man nicht doch mal eine größere Platine benötigt und da wollte ich mal eure Erfahrung so wissen, wie es bei euch so ist? Weil wenn ich nur sehr selten große Platinen benötigen sollte, dann könnte ich die auch entwickeln lassen. Dadurch könnte ich mir den Aufpreis für das größere Belichtungsgerät und die Mehrkosten für die größere Ätzmaschine sparen, allerdings ist nichts ägerlicher als irgendwann festzustellen, dass man nun doch das größere Belichtungsgerät öfters benötigt und da es nur ca. 35 € Aufpreis kostet ist das ja jetzt nicht die Welt. Mit dem größeren Belichtungsgerät könnte man auch gleich zwei Platinen gleichzeitig belichten, aber ob das Sinn macht, weiß ich jetzt nicht. Wie sind hier so eure Erfahrungen? Kommt ihr in 99 % der Fälle mit der Platine im Europkartenformat oder der Maximalgröße von 160 * 250 mm aus, oder braucht ihr hin und wieder doch größere Platinen? Und falls letzteres zutrifft, wofür? Gerade in Zeiten von SMD Bauteilen, µC und hoch integrierten ICs für alle möglichen Aufgaben, dürfte der Bedarf an größeren Platinen doch eigentlich immer geringer werden, oder? Am Anfang werde ich mit Drahtbestückten Schaltungen arbeiten, aber ich habe fest vor, so früh wie möglich dann auf SMD umzusteigen. Einen passenden Lötkolben habe ich dafür schon, eine Heißluftlötstation habe ich nicht und wäre erst eine Anlage in ferner Zukunft. (Vorher bräuchte ich z.b. ein Ozzi & ein Labornetzteil)