HILFE Quarz schwingt auf GNG

OP #2795821
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Guten Abend zusammen,

mir ist soeben aufgefallen dass mein GND schwingt, und zwar vom Quarz 
aus.

Mir ist es anfangs gar nicht aufgefallen, bis sich das Schwingen auf 
meine Endstufe verschleppt hat und dort auf die Amplitude mit 101kHz 
moduliert hat.

Nach genauerem Nachforschen mit dem Oszi hab ich gesehen dass der GND 
Bereich um den Quarz ebenfalls mitschwingt, auch der GND Pin vom µC ist 
betroffen :(

Liegt das daran dass ich eine durchgehende Massefläche auf beiden Layern 
um den Quarz hab?

Und nun die wichtigste Frage: Kann man dagegen was machen??

Vielen, vielen Dank!
Gruß
Bernhard

P.S. Teil der Schaltung liegt im Anhang!
Angehängte Dateien:
OP #2795912
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Ok alles klar werde den Schnitt machen.

Was genau meinst du mit Entkopplung? Die beiden Kondensatoren vom Quarz?

Für die Entkopplung des µC hab ich direkt am 5V Pin einen 100nF 
angebracht.

Analog und Digitalmasse kommt in dieser Schaltung zusammen, 
Brummprobleme hatte ich allerdings noch keine.
#2795922
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Ich mach Dir nur sehr wenig Hoffnung, daß es mit anderer 
Quarzverdrahtung besser wird.
Die Quarzströme sind nicht so riesig, daß man damit ne Plane versauen 
kann.
Außerdem sind sie schön sinusförmig (kaum Oberwellen).
Und wenn die Erdung des Quarzgehäuses wirklich einen Effekt hätte, dann 
hätten die Hersteller auch einen Anschluß dafür vorgesehen.

Die 101kHz kommen garantiert woanders her.


Peter
Gast #2795959
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Danke für den Hinweis, dieser Pin arbeitet als Eingang und ist für's 
umschalten zwischen LCD und VFD Betrieb zuständig. Das ist somit schon 
ok und wohl nicht die Ursache.

Trotzdem Danke für die Überlegung.
Gast #2795992
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>Danke für den Hinweis, dieser Pin arbeitet als Eingang und ist für's
>umschalten zwischen LCD und VFD Betrieb zuständig. Das ist somit schon
>ok und wohl nicht die Ursache.

Ein VFD? Na da haben wir ja den Störer. Die Dinger ziehen
locker mal 400mA und haben einen Schaltwandler on Board.
OP #2796147
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Bei mir braucht das Display keine 10mA, wenn ich es ausstecke schwingt 
die Schaltung weiter, also nein es liegt nicht am Display ;-)

Interessant ist halt dass die Schwingung auf GND am PIN20 des µC, also 
der Massepunkt direkt neben dem Quarz am heftigsten Schiwngt, umso 
weiter ich von diesem Punkt weggehe desto geringer werden die 
Schwingungen.

Daher meine Vermutung dass es vom Quarz kommt.
#2796188
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Bernhard W. schrieb:
> Danke für den Hinweis, dieser Pin arbeitet als Eingang und ist für's
> umschalten zwischen LCD und VFD Betrieb zuständig. Das ist somit schon
> ok und wohl nicht die Ursache.

Trotzdem schaltet man Portpin die als Ein/Ausgang zu konfigurieren sind 
nicht direkt auf GND oder VCC sondern immer mit einem kleinen Widerstand 
dazwischen falls mal der Pin als Ausgang geschaltet wird.


Wie hast du eigentlich die Massestrippe vom Tastkopf angeschlossen?
Ueber das uebliche kleine Kabel mit der Krokoklemmen oder direkt am GND 
Ring vom Tastkopf?
OP #2796205
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>Daher meine Vermutung dass es vom Quarz kommt.

>>Eher vom Quarzoszillator. Gegen was misst du denn die Schwingung?

Die Schwingnung miss ich gegen GND, also das kleine Kabel am Tastkopf an 
den GND Anschluss der Platine (wo auch die Netzteilspannung ankommt) und 
mit dem Tastkopf dann an die verschiedenen GND Punkte.

Wenn ich den Tastkopf an den GND Anschluss an dem auch das kleine Kabel 
angeschlossen ist hinhebe sehe ich lediglich ein minimales Rauschen auf 
dem Oszi, nimm ich den Tastkopf und halte ihn direkt an PIN 20 am µC 
sehe ich ein ordentliches Schwingen (heftiges Signalwirrwarr wo aber die 
Welle des Quarzes erkennbar ist).

Diese Schwingungen sehe ich an unterschiedlichen Massepunkten der 
Schaltung, jedoch nehem sie ab umso weiter ich vom Quarz entfernt messe. 
GND Referenzpunkt vom Oszi ist wie eben schon geschrieben die 
Anschlussklemme der Platine. Auf +/-15V und +5V habe ich keine 
Schwingungen.

Das alles hält sich im mV Bereich, 12mV sind das Maximum was ich 
gemessen habe.
#2796230
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spess53 schrieb:
> In der Größenordnung kannst du in jeder getakteten Schaltung auf GND
> etwas 'messen'.

Ist bei mir genauso.

Bernhard W. schrieb:
> Die Schwingnung miss ich gegen GND, also das kleine Kabel am Tastkopf an
> den GND Anschluss der Platine (wo auch die Netzteilspannung ankommt) und
> mit dem Tastkopf dann an die verschiedenen GND Punkte.

Dann nimm mal den Ring vorne am Tastkopf als GND Anschluss.
OP #2796243
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Zwei STK4044XI Hybrid IC's...

Nein Filter sind keine drin, Versorgung läuft folgendermaßen ab:

Trafo 2 x 15V - Gleichrichter und Siebung 2 x 1000µF und 330nF ->

-> einmal DC/DC Wandler für +5V
-> 7815 mit je 100nF am Pin IN und Pin OUT
-> 7915 mit je 100nF am Pin IN und Pin OUT

alles gemeinsame Masse.

Das sind dann die drei Versorgungsleitungen die zur Steuerplatine gehen.
OP #2796331
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OK alles klar vielen Dank werde entsprechende LC Glieder nachrüsten.

Außerdem werde ich heute Abend die Schaltung mit meinem Labornetzgerät 
betreiben und dann nochmal messen. Es ist ein altes analoges BEHA Gerät 
aus dem eine absolut saubere Spannung kommt.
Wenn es dann nicht mehr schwingt weiß ich dass es am Netzteil liegt.
OP #2797385
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So nun ist es sicher, der Amp oder die Schaltung haben einen Schlag.

Ich weiß nicht warum ich das nicht bereits gestern gemerkt hab, geprüft 
hab ich es aber anscheinend nicht vernünftig.... Wenn ich den Eingang 
der Endstufe kurzschließe schwingt die Kiste weiter!! Es hat also NICHTS 
mit der Digitalschaltung zu tun.

Der eine Kanal schwingt ziemlich heftig (siehe Bild 1), der andere nur 
leicht und nicht so gleichmäßig (Bild 3). Ich muss mich jetzt am 
Wochenende hinsetzen und den Fehler in der Ampschaltung suchen. Bild 2 
zeigt noch die Freuqenz mit der dieser Amp schwingt.

Bild Nummer 4 zeigt noch "wie" ich messe^^
Bild Nummer 5 die Schaltung in der Draufsicht.

Danke für eure Ratschläge und Gruß,
Bernhard
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Gast #2797452
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Bernhard W. schrieb:
> Bild Nummer 4 zeigt noch "wie" ich messe^^

Siehst du den kleinen Massering an deinem Tastkopf? Halte den mal dahin, 
wo die Krokoklemme angeschlossen ist und messe das nochmals. Ideal wäre 
eine kleine Feder mit Spitze, die um diesen Massering geht. Dann kannst 
du die Masse recht knapp am Messpunkt aufnehmen.
Das, was du dann siehst, ist der Wahrheit schon sehr viel näher ....

Alleine der Kreis, den dein Tastkopf über das nette Massekabel 
aufspannt, reicht schon für alle möglichen messbaren Einstreuungen.
OP #2797641
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>Gibts da Pläne zu?

Logisch -> Anhang! (Bitte beachtet, ich weiß dass das Layout Bullshit 
ist es war mein allererstes Projekt in eagle und allgemein betreibe ich 
Elektronik aus reinem Hobby, mittlerweile weiß ich dass man es anders 
machen sollte).

Links unten ist ein Clipping Detector und rechts unten die 
Lüftersteuerung. Beides funktioniert einwandfrei. Beim Anschluss für den 
Steuerbus findet man noch ein Logikgatter und zwei Optokoppler die das 
Clippingsignal zum µC schicken der dann die Lautstärke herunterfährt. 
Das haut alles einwandfrei hin!
µPC1237 ist eine LS Schutzschaltung die meiner Meinung nach auch 
funktioniert (hat noch nie eingegriffen und die STK's sind anscheinend 
kurschlussfest) Genauso gibt es über AC in noch eine Überwachnug der 
Trafosspannung.

>Alleine der Kreis, den dein Tastkopf über das nette Massekabel
>aufspannt, reicht schon für alle möglichen messbaren Einstreuungen.

Brachte keine Änderung, aber danke für den Hinweis werd ich in Zukunft 
vorallem bei HF Signalen beachten!

@ALL:

Ist es denn überhaupt sonderlich schlimm wenn der Amp mit 101kHz bei 
einer Amplitude von ca. 12mV schwingt?? Hören tut man es nicht und es 
belastet den Amp ja auch nicht, oder?

Gruß
Bernhard
Angehängte Dateien:
#2797777
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Wenn ein Verstärker ( wenn auch nur´mit 12mV am Ausgang) schwingt, ist 
sein Impulsverhalten auch katastrophal. Steuere mal deinen Verstärker 
mit einen Rechtecksignal an, und beobachte die Ausgangsspannung. Ist es 
da noch ein Rechtecksignal? Oder ist es ein Rechtecksignal, welches ein 
mit einer E-Funktion abklingendes HF Gerümpel überlagert ist?

Ein Verstärker muss unter allen Umständen stabil arbeiten. Wenn er das 
macht, schwingt er auch nicht.

Im übrigen wird das Hochtonchassis einer Lautsprecherbox massiv 
gefährdet, wenn so ein HF überlagertes Signal am Lautsprecher anliegt. 
Das Hochtonchassis ( auch einer 150Watt Box ) hält effektiv vielleicht 
eine Leistung von 2-5 Watt aus. Oft sogar weniger.

Ralph Berres

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