Ich habe das bei mir mal so gemacht:
Ein uC misst beide Spannungen und kann mit zwei Relais (in einem
Gehäuse) die beiden Batterien entweder direkt verbinden, oder über einen
PTC (vulgo eine alte H4-Lampe, bei der ein Faden durchgebrannt ist;
natürlich den anderen nehmen!).
Das Programm misst beide Batteriespannungen und schaltet folgendermaßen:
1. Wenn die Spannung der Fahrzeugbatterie unter 12.2 V liegt, wird
komplett getrennt.
2. Steigt die Spannung wieder auf mind. 12.5 V: die beiden Batterien
werden verbunden.
2.a: ist die Differenz der beiden Spannungen kleiner als 0.3 V, werden
die Batterien direkt verbunden, oder
2.b: sonst über den Vorwiderstand (Glühlampe)
Das alles auf einer Lochrasterplatine als Provisorium aufgebaut hat etwa
5 Jahre in einem Sprinter gut funktioniert (beide Batterien mit 110 Ah)
und kommt demnächst als schönere Kopie in ein neues Auto.
Mit etwas Brimborium drumrum als Stromversorgung natürlich, um die bösen
Dinge der 12V-Elektrik vom uC fern zu halten.
In der nächsten Version werde ich den Abstand (12.2 V -> 12.5 V) etwas
vergrößern, weil ich manchmal ein Flackern in der Innenbeleuchtung
hatte, wenn es gerade an der Grenze war.
Die 12.2 V als Schutzgrenze haben bei mir immer gereicht, um den Motor
sicher anzuwerfen. Wer feige ist, kann auch etwas höher gehen (alte
Batterie, schlecht anspringender Motor).