Wieviel Gehalt für eine Praktikantenstelle.

Gast #2801447
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Hallo miteinander,

ich studiere im 5. Semester Elektrotechnik und werde im nächsten 
Semester (WS12/13) ein 6 Monatiges Praktikum im Raum Göttingen 
absolvieren. Nun würde ich mal von euch wissen, wieviel Gehalt man für 
eine Praktikumstelle verlangen kann, sofern man es tun sollte.

Lg
Gast #2801476
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Rüdiger schrieb:
> Nun würde ich mal von euch wissen, wieviel Gehalt man für
> eine Praktikumstelle verlangen kann, sofern man es tun sollte.

Du bekommst das, was man dir anbietet. Wird sich um 500-700€ handeln 
(Zahlen aus Süddeutschland).

Die Forensuche hätte das auch hergegeben, also bleib lieber bei ~500€.
Gast #2802440
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Rüdiger schrieb:
> Hallo miteinander,
>
> ich studiere im 5. Semester Elektrotechnik und werde im nächsten
> Semester (WS12/13) ein 6 Monatiges Praktikum im Raum Göttingen
> absolvieren. Nun würde ich mal von euch wissen, wieviel Gehalt man für
> eine Praktikumstelle verlangen kann, sofern man es tun sollte.
>
> Lg

Also ich habe vor ~6 Jahren exakt 100 Euro im Monat bekommen, für Sprit,
da ich lange Anfahrtswege mit dem Auto hatte. Das wars :-)
Gast #2802442
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Verlangen kann man als Praktikant erstmal garnichts, weil die Firmen 
weder auf dich angewiesen sind noch an dir viel verdienen. Denn als 
Praktikant will man in erster Linie was lernen und sehen wie das in der 
Praxis läuft.

Wenn du dennoch Wert legst auf die Praktikantenvergütung, dann musst du 
aufpassen ob Brutto oder Netto und ob du dich selbst versichern musst in 
der Zeit. Das handhaben nicht alle Unternehmen gleich.
#2802473
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Ratgeber schrieb:
> Wenn du dennoch Wert legst auf die Praktikantenvergütung, dann musst du
> aufpassen ob Brutto oder Netto und ob du dich selbst versichern musst in
> der Zeit. Das handhaben nicht alle Unternehmen gleich.

Das stimmt so nicht. Ist das Praktikum in der Studienordnung 
vorgeschrieben, ist nix mit Brutto und Netto. Sofern ich mich entsinne 
(mein Praktikum ist 2 Jahre her und ich habe die Abrechnung nicht 
parat), habe ich lediglich einen kleinen Bruchteil in die 
Rentenversicherung eingezahlt. Steuern oder sonstigen SchnickSchnack gab 
es nicht.

Versichert musste man sich natürlich selbst - wie auch sonst? Das sind 
dann 77€ oder so gewesen für die studentische Krankenversicherung.
Gast #2802482
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Klaus Dietmar schrieb:
> Versichert musste man sich natürlich selbst - wie auch sonst? Das sind
> dann 77€ oder so gewesen für die studentische Krankenversicherung.

Wenn du privat familienversichert bist und dich während dem Praktikum 
selbst versichern musst, dann sind das nicht nur 77 €, dann zahlst den 
normalen Satz wie ein gesetzlich Versicherter.
#2802597
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Ratgeber schrieb:
> Klaus Dietmar schrieb:
>> Versichert musste man sich natürlich selbst - wie auch sonst? Das sind
>> dann 77€ oder so gewesen für die studentische Krankenversicherung.
>
> Wenn du privat familienversichert bist und dich während dem Praktikum
> selbst versichern musst, dann sind das nicht nur 77 €, dann zahlst den
> normalen Satz wie ein gesetzlich Versicherter.

Wie das mit privater Krankenversicherung aussieht, weiß ich nicht. Ich 
sprach von gesetzlicher Krankenversicherung und da kommt man als Student 
mit bummelig 77€ rein. Warum man für deinen Fall den normalen Satz 
zahlen soll, ist mir schleierhaft.
Gast #2803751
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Klaus Dietmar schrieb:
> Steuern oder sonstigen SchnickSchnack gab
> es nicht.

Hi,

ich glaube aber, dass das davon abhängt welche Art von Vergütung 
bekommst.

Bei Siemens ist es z.B. so, dass man als PRAKTIKANT eine 
"Unterhaltszahlung" bekommt.
Das sind dann ca. 700 € / Monat.

Wird man allerdings als WERKSTUDENT (Vollzeit) angestellt liegt das 
Gehalt pro Monat bei ca. 1300 €.

Ich kenne das so aus von meinem Praktikum, was nicht heißen soll, dass 
das in jedem Bereich von Siemens so sein muss.

Bleibt man am Ende des Jahres unter dem Grundfreibetrag von 8000€ zahlt 
man keine Steuern. (bzw. bekommt sie durch anschließende Steuererklärung 
zurück)
Das zählt aber nur in dem Fall wenn man als Werkstudent angestellt 
wurde. Als Praktikant und die damit verbundene "Unterhaltszahlung" zahlt 
man keine Steuern.
So war's jedenfalls bei mir.

Das mit der Studienordnung ist auch richtig: Ist dort ein 
Industriepraktikum vorgeschrieben, zählt es als Inhalt des Studiums und 
man darf von der Krankenkasse aus mehr als 20 Std / Woche arbeiten. Wäre 
das nicht der Fall, ist man für die Krankenkasse kein Student mehr und 
muss einen höheren Beitrag zahlen.

Wichtig hierbei ist zu beachten, ob in den Praktikantenrichtlinien der 
Universität das Arbeitsverhältnis festgelegt ist oder nicht. Es kann 
nämlich durchaus sein, dass die Uni sagt: "12 Wochen Praktikum ist 
pflicht. 4 Wochen davon dürfen als Werkstudent absolviert werden."

Nicht dass man am Ende von den 3 oder 4 Monaten noch Probleme bzgl. der 
Anerkennung bekommt.
Gast #2804015
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atmeltierchen schrieb:
> Ausnahme ist Philipps Medizinsysteme, dort kannst du nach Aussagen eines
> Kollegen das doppelte kriegen

Kann ich so nicht bestätigen. Zumindest in der Forschungsabteilung 
hatten alle Praktikanten und Diplomanten 600€ + 200€ wenn man mehr als 
50(?)km weit weg wohnte.

Dafür war es aber sehr lau. Tatsächliche Arbeitszeit keineswegs über 20h 
in der Woche. Spaziergänge, Kaffee trinken gehen währen der Arbeitszeit 
normal.
Wer vor 9 kommt wird doof angekuckt, eher erst 10:30 und dann ne Stunde 
frühstücken!

Wohlbemerkt betrifft das auch die meisten Festangestellten.

Lernen konnte man da nicht viel, außer spätrömische Dekadenz. Hatte aber 
wenig Sinn, der Schuppen hat jetzt zu.
Alle Guten sind rechtzeitig raus...
bis zum Ende waren noch ganz viele da! ;)

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