Hallo Community,
ich möchte ein Audiosignal die Lautstärke verringern.
Handy -> Klangregelung/Lautstärke -> Verstärker -> Lautsprecher
Problem ist, wenn ich das Handy direkt an den Verstärker (Bausatz 20W)
hänge, ist es bei erster Lautstärkestufe des Handys viel zu laut.
Testweise hatte ich eine Klangregelstufe mit TDA1524A verwendet, die ein
jämmerliches Rauschen verursachte. Der Verstärker selbst verursacht kein
hörbares rauschen.
Gibt es eine simple Möglichkeit das Output-Signal des Handys
abzuschwächen. In der Analogtechnik bin ich leider nicht so bewandert
und hoffe deshalb hier Hilfe zu finden.
Habe auch gehört, dass es IC´s gibt, die eine komplette digitale
Klangregelung beiinhalten und per µC angesteuert werden müssen. Die
Ansteuerung des µC wäre dabei kein Problem.
Über Ideen, Hinweise und Projekte bin ich euch dankbar...
lg aus Dresden
Das hängt von der Eingangsimpedanz deiner Klangregelung ab. Ich würde
mal sagen mit 10kOhm kannst du wenig falsch machen. Das Poti aber bitte
richtig verschalten.
Die Klangregelung habe ich aufgrund des rauschens wieder entfernt. Das
kann das Handy auch selbst. Problem ist nur, dass bei gerringster
Lautstärkeeinstellung des Handy´s, es aus den LS zu laut heraus kommt.
Deshalb die Abschwächung des Ausgangssignals.
Wie müsste des so ein Poti verschalten werden???
Dresdner schrieb:> @HildeK> Du meinst einfach ein Stereopoti in das Kabel einschleifen? Welchen Wert> müsste es dann haben?
Der Wert hängt auch von den Daten des Verstärkers (Eingangswiderstand)
ab. Mich wundert, dass dieser kein Lautstärkepoti besitzt.
Außerdem hängt es davon ab, wo du das Signal abnimmst. Ich nehme mal an,
dass dies eine Ohrhörerbuchse am Handy ist - die ist üblicherweise in
der Lage denn 30Ω Ohrhörer zu treiben. Also kann man auch etwas
niederohmiger bleiben - das Handy kann es treiben und der
Verstärker-Eingangswiderstand ist deutlich höher (typ. 22k ... 50k).
In dem Fall würde ich eher ein Poti im Bereich 1k ... 10k nehmen. Wenn
du dies generell zur Lautstärkestellung nehmen willst, dann kaufe eines
mit logarithmischem Verlauf.
Sollte der Verstärker aber bereits einen Lautstärkesteller haben oder
wenn du nur eine feste Anpassung willst, dann kannst du einfach mit zwei
Widerständen (pro Kanal) einen festen Teiler bauen und damit den
Signalpegel auf den Aussteuerbereich anpassen (Stichwort:
Spannungsteiler).
Die Summe der Teilerwiderstände wieder so etwa 1k...10k. Das Verhältnis
entsprechend deiner notwendigen Reduzierung. Also, z.B. 1k unten und 10k
oben für 1/11 (ok, waren in Summe jetzt 11k - das macht auch nichts).
Oder 100Ω und 5k für etwa 1/50.
Hallo,
getestet mit 100k Poti. Funktioniert einwandfrei. Ich werde den
Vorschlag aber mit Spannungsteiler verwirklichen, da die Lauststärke
über das Handy (Klinkenbuchse) oder MP3-Player geregelt werden kann.
Muss nur noch das optimale Verhältnis des Spannungsteilers ermitteln.
Als Verstärker dient der Bausatz vom großen C (190808 2x40W).
Das ganze dient ja auch nur zur Beschallung meines kleien Bastelkellers.
So denn, fröhliches Basteln...
Wenn Du den Verstärker so umbaust, dass er weniger stark verstärkt, wird
er auch weniger rauschen. Falls er Dir zu viel rauscht, könnte das eine
Alternative Lösung sein.
Den Bausatz habe ich zwar nicht, aber einen eigenem Verstärker mit dem
IC.
Da habe ich auch einen Spannungsteiler drin, weil ich den auch mit einem
Handy betreibe. Für die Widerstände habe ich 5,6 kOhm und 16 kOhm. Das
würde ich dir auch so empfehlen. Der Größere geht an Masse.
Dresdner schrieb:> Testweise hatte ich eine Klangregelstufe mit TDA1524A verwendet, die ein> jämmerliches Rauschen verursachte.
mach mal das lautstärke-poti zwischen TDA und Endstufe!!!
das rauschen wird dann vermutlich stark nachlassen...
@Dan
Das Rauschen verursacht ausschließlich der TDA1524. Deshalb wird das
Rauschen immer mit verstärkt. Mehr oder weniger halt. Ist auch Abhängig
von der Potieinstellung für die Höhen.
Wie schon gesagt, mit dem Poti zwischen Handy und Endstufe funktioniert
einwandfrei.
Trotzdem habe ich Lust bekommen, da weiter dran zu arbeiten.
Da ich viel mit µC "Spiele" würde ich gern eine digitale Klangregelung
realisieren. Kennt jemand einen IC, der dieser Aufgabe gewachsen ist?
Vielleicht mit Schaltplan?
Stimmt den der Nominalpegel am TDA? Leider sind im DB keine
Rauschabstände angegeben, die Daten für die Rauschspannung sind
allerdings beachtlich <als Rauschgenerator>.
Falls du keine Klangregelung brauchst, gibts auch noch einige mehr ICs.
Dresdner schrieb:> @Dan> Das Rauschen verursacht ausschließlich der TDA1524. Deshalb wird das> Rauschen immer mit verstärkt. Mehr oder weniger halt. Ist auch Abhängig> von der Potieinstellung für die Höhen.>> Wie schon gesagt, mit dem Poti zwischen Handy und Endstufe funktioniert> einwandfrei.>> Trotzdem habe ich Lust bekommen, da weiter dran zu arbeiten.> Da ich viel mit µC "Spiele" würde ich gern eine digitale Klangregelung> realisieren. Kennt jemand einen IC, der dieser Aufgabe gewachsen ist?> Vielleicht mit Schaltplan?TDA8425 + Datenblatt Schaltung?
Habe jetzt mal den Tip von Dan ausprobiert:
> mach mal das lautstärke-poti zwischen TDA und Endstufe!!!
Mit einem 10k Poti und Verhältnis 1/10 geht es auch mit der
Klangregelstufe. Also das Poti so eingestellt, dass kein Rauschen
wahrnehmbar ist.
Die Klangregelung (LS, Bass, Treble, Balance) ist übrigens auch ein
Bausatz vom großen C...glaub ich zumindest. Gibt es aber scheinbar nicht
mehr.
Hab beides mal kostenlos erhalten und erst vor kurzem wieder aus der
Kiste gekramt. Irgendwann findet alles einmal seinen Platz ;-) Wenn das
nur die Frauen verstehen würden hihi
Werd morgen mal ein paar Festwiderstände auf die Platine löten (ungefähr
die der Potiwerte) und dann mal sehen.
Mit dem TDA8425 werd ich anschließend experimentieren.