Gast
#2810112
Hi, ich bin zwar mit Mikrocontrollern einigermaßen vertraut, aber Operationsverstärker sind ein neues Thema für mich. Insofern gehe ich fast davon aus, dass meine Schaltung nicht perfekt ist. Konstruktive Kritik ist natürlich erwünscht ;). Ich versuche einen Brushless DC Motor mittels eines Operationsverstärkers als Encoder zu benutzen. Der Operationsverstärker in meinem Fall ist ein LM358. Der Motor ist ein "MYSTERY D2825-5000 5000 Rpm/V Brushless Outrunner", welchen ich noch von meinem Modellflieger über habe. Angeschlossen ist das Gebilde letztendlich an einem ATmega88. Die Schaltung sieht im Wesentlichen so aus wie im Bild im Anhang dieses Beitrags angedeutet. Die drei "freien" Leitungen auf der linken Seite sind mit den 3 Phasen des BLDC Motors verbunden, die zwei "freien" Leitungen auf der Rechten Seite führen zu je einem Pin an meinem ATmega88. Der Mikrocontroller schaut sich dann den jeweils aktuellen Zustand der zwei Pins an und vergleicht diesen mit dem vorhergehenden Zustand und inkrementiert bzw. dekrementiert eine Variable. Der relevante Ausschnitt sieht in etwa so aus:
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Prinzipiell funktioniert das Ganze auch schon. Es ist nur so, dass zum Teil (wenn man langsam dreht, oder sich die Drehung zum Ende hin von selbst verlangsamt) "Schritte" verloren gehen bzw. sogar falsch, d.h. als Schritte in die "falsche" Richtung erkannt werden. Meine Erklärung dafür ist, dass der Operationsverstärker nicht "stark" genug ist und dadurch "Zustände" verloren gehen. Bevor ich jetzt aber aus solchen Vermutungen heraus einen (teuren) empfindlicheren Operationsverstärker erwerbe (gäbe es dafür Vorschläge?), wollte ich fragen, was ihr zu dem Ganzen sagt? Lässt sich mit dem aktuellen Aufbau mehr herausholen? Leider steht mir kein Oszilloskop zur Verfügung. Im Min-Max Modus meines Multimeters messe ich bei "langsamer" Drehung des BLDC Motors in etwa 0,1 - 1 mV zwischen je zwei Phasen. Das liegt halt einfach unter dem Wert, für den der LM358 spezifiziert ist. Nur ist das mit dem Multimeter eher eine Schätzung als eine Messung ;). Im Übrigen frage ich mich auch warum bei vielen (allen?) Aufbauten mit Komparatoren Widerstände verwendet werden? Dienen diese lediglich zur Strombegrenzung oder haben die auch einen anderen Zweck? Vielen Dank!
