Gast
#2812854
Hallo! Ich habe eine sehr grundlegende Anfängerfrage zum Thema FPGA-Programmierung, zu der ich nicht in der Lage war, Google sinnvoll zu befragen... Ich hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann. Ich möchte von vornherein klarstellen, dass ich bisher nur eine diffuse Vorstellung von der Funktionsweise von FPGAs habe. Leider fehlt mir gerade die Zeit, mich sehr tiefgehend mit dem Thema zu beschäftigen, während diese Frage mir dennoch stark auf der Seele brennt: Sowohl in Verilog als auch in VHDL ist es möglich, zwei Operanden schlicht mit dem "+"-Operator zu addieren (das ist natürlich auch sehr wünschenswert). Nun muss hierfür auf dem FPGA am Ende natürlich auch ein entsprechender Addierer instanziiert werden. Hierzu habe ich einige Fragen: 1) Lässt sich in irgendeiner Form die Art des Addierers konfigurieren, die hier verwendet wird, oder ist das fix? Meineswissens lassen sich im Prinzip sowohl Arithmetische Einheiten innerhalb der Logik-Zellen als auch diejenigen aus den DSP-Slices verwenden... Zu welchem Ergebnis führt also "+"? 2) Ich vermute, dass die Bitbreite der Operanden einen großen Einfluss auf die maximale Taktfrequenz hat, insbesondere bei Verwendung der Arithmetik-Einheiten in den Logik-Zellen - immerhin hat man die Laufzeit der Carry-Bits zu beachten. Hätte ich den verwendeten Addierer nun selber implementiert, wüsste ich natürlich dessen Laufzeit im Verhältnis zur restlichen Logik. Woher bekomme ich diese Information aber für die automatisch instanziierten Addierer? Ich hoffe ich habe nicht zuviel durcheinander gewürfelt und einigermaßen klar werden lassen, worum es mir geht! Vielen Dank im Voraus und beste Grüße!