Anfangszustand von Schieberegister

Gast #2817602
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Hi,

ich habe auf dem Steckbrett die Schaltung aus dem Anhang aufgebaut.

Allerdings sind nach dem anlegen der Versorgungsspannung die Ausgänge 
auf einem scheinbar zufälligen Pegel, was zu einem dauerhaften leuchten 
der Leds führt, bis zum 1. Mal daten ans Schieberegister gesendet 
wurden.

Ist die Angehängte Schaltung sowit korrekt ?

In manchen Tutorials wird der RCLK Pin per 10K Widerstand nach GND in 
anderen nach VCC gezogen. Spielt das eine Rolle ?
Angehängte Dateien:
Gast #2817622
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RCKL Ist ein Eingang zum Schieberegister.

Du legst da einen Ausgang vom Rest der Schaltung drauf. Wenns kein open 
Collector ist, dann brauchst Du auch keinen Widerstand, weder nach VCC 
noch nach GND. Schmeiß R95 raus, oder lass ihn drin, erschadet nix, er 
nützt aber auch nix.

Bei Serin und Clk stellte sich diese Frage auch nicht.

Was steckt hinter dem Signal SS? Kommt das zum richtrigen Zeitpunkt?

Wieso hast Du OE so beschaltet? Den könntest Du nutzen, um die Ausgabe 
auf die LEDs zu unterdrücken, solange noch nichts vernünftiges in den 
Registern steht.
Gast #2817640
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Hinter dem Signal SS steckt der SS Pin von der Hardware SPI des AVR.

Ich habe den Testcode unter Bascom geschrieben, da wird die SPI ja eh 
intern eingepflegt und somit auch der SS Pin automatisch gesetzt. Daher 
gehe ich mal davon aus, dass das SS Signal zum richtigen Zeitpunkt 
kommt.
Gast #2817670
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>Ich habe den Testcode unter Bascom geschrieben, da wird die SPI ja eh
>intern eingepflegt und somit auch der SS Pin automatisch gesetzt. Daher
>gehe ich mal davon aus, dass das SS Signal zum richtigen Zeitpunkt
>kommt.

Muß ich jetzt nicht verstehen.

Du mußt 24 bit aus dem µC in die Register schieben, danach RCKL 
bedienen. Wenn das die "intern eingepflegte SPI" macht, dann paßt ja 
alles.
Gast #2817749
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Peter Dannegger schrieb:
> Die Lösung ist, man legt den /OE mit auf den MC und auf einen Pullup.
> Und erst, wenn er ein gültiges Bitmuster reingeschrieben hat, zieht er
> /OE auf low.
Wie groß würde man diese Pullup Widerstände typischerweise wählen? Du 
scheinst das ja auch bei der Entwicklung des Layouts für 
Porterweiterungen 
(http://www.mikrocontroller.net/articles/Porterweiterungen) 
vorgeschlagen zu haben. Wie verhält es sich da mit den Werten der 
Schieberegister, wenn man mehrere solcher Platinen 
kombiniert/kaskadiert?
#2817758
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Schieberegister schrieb:
> Wie verhält es sich da mit den Werten der
> Schieberegister, wenn man mehrere solcher Platinen
> kombiniert/kaskadiert?

Aus Erfahrung kann ich sagen, daß SPI nicht über mehrere Platinen 
geeignet ist. Die Störungen lassen sich kaum beherrschen.
Spätestens, wenn 230V oder höher mit im Spiel sind, ist alles zu spät.
Ich würde da eher zu I2C raten.
Ich selber benutze CAN, das läuft am stabilsten, bedingt aber einen MC 
je Platine.


Peter
Gast #2817923
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So habe es gerade mal getest funktioniert mit Ansteuerung des OE Pin.

Also müssten im Schaltplan oben lediglich die 3 OE Eingänge zusammen und 
dann an einen eigenen µC pin mit Pullup und R95 kann raus fliegen ?

Im Datenblatt steht, dass bei OE High die Pins in high-impedance state 
gehen. Ist das problematisch, wenn Low Current Leds angeschlossen sind ? 
Ich konnte gerade nicht rausfinden wie hoch der maximal fließende Strom 
im high-impedance Zustand ist.
Gast #2818017
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Schieberegister schrieb:
> Im Datenblatt steht, dass bei OE High die Pins in high-impedance state
> gehen. Ist das problematisch, wenn Low Current Leds angeschlossen sind ?

Nein, das macht nicht. Die Low Current LEDs leuchten zwar schon bei 
geringem Strom, allerdings bedeutet High Impedance bei CMOS das 
praktisch kein Strom fließt. Das passt.

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