@ Johannes (Gast)
>Uhrenquarz hängt an TOSC1 und TOSC2. Nun habe ich schon im Datenblatt
>gefunden das TOSC2 der Ausgang des Verstärkers ist und somit auch der
>"belastbare" Pin.
Naja, das ist immer so eine Sache. Der 32 kHz oszillator in den AVRs ist
auf Stromsparen optimiert, somit also eher schwach. Der MSP430 ist das
besser, der kann dein 32 kHZ Takt gepuffert an einem Pin ausgeben, ganz
direkt und offiziell.
> Nun möchte ich trotzdem nicht direkt den Sensor an die
>Taktquelle hängen. Jetzt ist die Frage ob ein einfacher Inverter reicht,
>oder doch lieber ein Spannungsfolger?
Ist doch hier das Gleiche ;-)
>PS. Sensor ist der MS5534 der an MCLK 32,768kHz fordert
Naja, am Ende ist es in erster Linie die kapazitive Last, die den
Oszillator zusätzlich belastet und ggf. stört. So eine digitialer
Eingang hat je nach Typ um die 3-10pF, das ist schon einiges, je nach
Quarz. Ausserdem schwingt der 32 kHz Oszillator nicht mit voller
Amplitude zwuschen GND/VCC, auch um Strom zu sparen. Damit muss man
sehen, dass der Puffer dahinter noch sauber schaltet.
Ich würde einfach einen 74HC04 Inverter dranklemmen und schauen was
passiert. Sollte funktionieren. Möglicherweise kann man sogar den Sensor
direkt an TOSC2 anschließen.