Thermodrucker Epson TMT88 II oder III seriell an Atmega anschliessen

Gast #2821750
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für ein Hobbyprojekt (historischen Tischrechner nachbilden) versuche ich 
einen geeigneten Thermostreifendrucker zu finden den es halbwegs 
preiswert noch für einige Zeit, halbwegs sicher beschaffbar gibt und der 
die erforderliche Funktionalität hat.

War im Vorfeld bei ebay auf zwei mögliche Kandidaten gestoßen:

1) den celectronic: kompakt, als Neuware preiswert, aber leider nur 
paralleler Anschluss, Zeichensatz hat nicht alle erforderlichen Zeichen, 
nicht grafikfähig

2) als second hand Ware einen Epson TMT88 II oder III, seriell. Auch 
gebraucht teurer als Option 1), ausserdem ein Riesen-Trümmer, aber 
serieller Anschluss, und mit einer Menge Möglichkeiten.

Hat hier schon mal jemand einen der beiden Druckertypen an einen Atmega 
angeschlossen und damit experimentiert? Wäre interessant, da müsste ich 
das Fahrrad ggf. nicht komplett neu erfinden ;)
Gast #2821850
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hast Du den celectronic oder den Epson?

Meine eigentliche "Hauptschaltung" hat am Atmega nur wenige I/O Pins 
übrig, von daher wär der Epson als seriell anschliessbarer Drucker erste 
Wahl.

Aber ich hab gerade gelesen dass die Centronics-Schnittstelle mit 5V 
arbeitet. Da wär eventuell ein zweiter Atmega, z.B. ein 48 oder 88, gut 
als Drucker-Knecht verwendbar?
#2822148
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Also quasi alle Bondrucker können die Epson Bondrucker emulieren. Und 
das Termopapier ist, bis auf den Schwarz-Rot Druck genormt.

Die Drucker bekommst Du in der Regel parallel oder seriell, oder gar mit 
Ethernet oder Bluetooth.

Also mach Dir da keine großen Sorgen. Programmier einfach für die Epson 
Drucker mit 9600 bps, das läuft dann überall.
Gast #2822246
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Die TM-T88 Serie ist Quasi-Standard und das 80mm-Thermopapier gibt es 
bei wirklich jedem Kassenhändler, bei Pagro oder im Ebay.  Aber der 
TM-T88 ist eben gross, weiss nicht wie sehr das zu einem Tischrechner 
passt.

Mittlerweile werden sogar Industrie-Einbaudrucker billig angeboten:
http://www.ebay.at/itm/350474036761 (Thermo)
http://www.ebay.at/itm/370641361995 (Nadel)

Problematisch an dem China-Teil ist nur, dass nicht sicher ist, wie 
lange man es nachbekommt.

Würde zu einem historischen Tischrechner nicht besser ein Nadeldrucker 
passen?
Ich denke, dafür wäre ein kleiner CITIZEN CBM-910 oder so passend - 
genau der (oder manchmal auch ein schlechteres Modell namens DP1014) ist 
immer bei österreichischen Bankomatkassen dabei, und die gibt's um 10-20 
Euro im Ebay oder auf Willhaben.

z.b. hier: 
http://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/pc-hardware-software/bondrucker-fuer-bankomatkasse-geeignet-45337071?adId=45337071

Falls du den Drucker zusammen mit einer Bankomatkasse kaufst - man kann 
die alte Bankomatkasse noch prima für eigene Projekte verwenden (HD44780 
Display, Keypad, Magnetstreifen und Chipkartenleser), wenn man die 
Vergussmasse von der Tastatur trennt, was sogar ich geschafft hab.

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