Hallo,
eine Translation (Verschiebung) ist ja auch keine affine Abbildung... In
der 3D-Graphik verwendet man daher homogene Koordinaten, X, Y, Z und
zusätzlich noch W, das immer 1 ist. Das ist jetzt eine dreidimensionale
Hyperebene im 4-dimensionalen Raum, wenn man die dreht (die Hyperebene
geht nicht durch den Nullpunkt!) kann man eine Verschiebung innerhalb
der Hyperebene rerreichen.
Konkrete Matrix:
|a00, a01, a02, v0|
|a10, a11, a12, v1|
|a20, a21, a22, v3|
| 0, 0, 0, 1|
Die Untermatrix a00-a22 entspricht der normalen Matrix, z.B. für
Drehungen, v0, v1, und v2 sind dann Null. Ist a00-a22 Null, findet eine
Verschiebung um (v0, v1, v2) für (x,y,z,w) statt, w muß vorher 1 sein
und ist hinterher immer noch 1. Führt man mehrere Operationen aus
(Verschiebungen, Drehungen, Streckungen usw.), werden die entsprechenden
4*4 Matrizen multipliziert, das Produkt auf den Vektor (x,y,z,w) führt
dann alle Operationen auf einmal aus, w bleibt trotzdem immer 1.
Gruß
Andy_W