Bauanleitung Röhrenverstärker

Gast #2831761
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Hallo Leute,

eines vorneweg: Google hab ich schon bemüht, deswegen jetzt hier. Ich 
bin auf der Suche nach einem "Bausatz" für einen Röhrenverstärker. Mit 
Bausatz meine ich fertiges, optimiertes Layout für einen Belichter zum 
Selberätzen und Bohren sowie Bestückungsplan. Und eines noch: ich habe 
hinreichend Erfahrungen mit Hochspannungen bis 1 kV.

Der Verstärker sollte können:
* ein Zimmer beschallen, gerne auch etwas lauter (10 Watt 
Ausgangsleistung pro Seite? Das Zimmer ist etwa 21 m²)
* guter Klirrfaktor von allerhöchstens 0,5%, gerne besser
* sehr gerne als 2.1-System

Kann mir da jemand weiterhelfen? Vielen Dank!

the-bass
Gast #2831849
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> ein Zimmer beschallen, gerne auch etwas lauter (10 Watt
> Ausgangsleistung pro Seite? Das Zimmer ist etwa 21 m²)

Kein wirkliches Problem.

> * guter Klirrfaktor von allerhöchstens 0,5%, gerne besser

Kaum von Röhrenverstärkern erreichbar, Ausgangstrafo kaum
bezahlbar, aber wenn es beliebig viel kosten darf, geht das
schon.

> sehr gerne als 2.1-System

Spätestens hier gibt es kein fertiges Platinenlayout,
aber Röhrenverstärker wurden auch oft auf Lötösenleisten
aufgebaut, man braucht also auch kein Plastinenlayout.
#2831933
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Es geht auch billiger (Fertiggerät).
http://www.ett-online.de/html/de/unterhaltungselektronik/audio/roehrenverstaerker/roehrenverstaerker-marriola-rv-100-hybridtechnik-4-roehren-2x40-watt-gold-echtholz/article-5-73510-r%25F6hrenverst%25E4rker-all-209020109020108090.html
Es fragt sich, wie die Chinesen das machen. Aber der TO will ja einen 
Verstärker selber bauen. Eventuell lässt sich so ein China-Teil ja als 
Teilespender brauchen. Die Schaltungstechnik der Chinesen ist in dieser 
Preisklasse meistens ...ähm...  nicht das Gelbe vom Ei (wobei die 
verwendeten Komponenten ganz ordentlich sein können).

(Falls bei euch kein Preis angezeigt wird: Das Teil kostet einzeln 
€132.- zzgl. MWSt.)
Gast #2831936
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Christoph Z. schrieb:
> Die Schaltungstechnik der Chinesen ist in dieser
> Preisklasse meistens ...ähm...  nicht das Gelbe vom Ei (wobei die
> verwendeten Komponenten ganz ordentlich sein können).

Wenn die Chinesen antike Schaltungen nachbauen, wird die 
"Schaltungstechnik" davon auch nicht schlechter!
Gast #2831945
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Mein selbstgebauter Röhrenverstärker läuft als Eintakt-A-Stereo-Amp.

Pro Endstufe jeweils eine EL34 als Triode geschaltet und ein passender 
Reinhöfer-Ausgangsübertrager => ca. 3,5W pro Kanal

Als Boxen (3-Wege-System):
JVC SK-55
(ebay)

Die haben einen super Wirkungsgrad, guten Klang und vertragen 55W Sinus, 
mit dem Röhrenamp also unkaputtbar.
Durch den guten Wirkungsgrad wird es schon mit den 3,5W schweinelaut.


In der Vor- und Treiberstufe sind ein paar ECC83 verbaut.
ECC81 als Treiber wäre auch gut, weil niederohmiger...
#2832044
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Persönliche Seite #2832675
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http://www.elektrohobby.de/HIFI-Stereo-Roehrenverstaerker.html

Der Bausatz kostet komplett ca. 130 EUR.
Allerdings kannst den Trafo und den Entstörer nach den ersten Tests 
wegwerfen, die taugen nicht viel weil alt.
Ich habe mir bei ebay ne neue Entstördrossel gekauft und nen Siemens 
Klangfilm Trafo erworben.

Damit läuft das Dingen nun an meinen guten Boxen mit Titanhochtöner, und 
klingt meiner Meinung nach sehr gut.

Ausgangsleistung ist mit 2x 3W Sinus ausreichend (darf man nicht mit 
"Transistor-Watt" vergleichen **grins**).

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