Dagi schrieb:
> also vorhanden sind nun ein 40MHz Quarz und ein HEF4060BT binär Zähler,
> Datenblatt anbei.
Mehr Glück hat man mit dem 74HC4060. Die HC-Typen sind etwas schneller
als die Ur-4000-er. Dafür vertragen diese wiederum keine 15V.
In meinem 4000-er Taschenbuch ist der 4060 mit einer maximalen
Zählfrequenz von 16MHz bei 10V Betriebsspannung angegeben. Auf jeden
Fall steigen mit der Betriebsspannung auch die Betriebsfrequenzen. Das
sieht man aber auch an den Schaltzeiten im Datenblatt. Meine ersten
Versuche mit Quarzen und dem 4060 vor langer Zeit endeten bei 5MHz,
allerdings unter 10V Betriebsspannung.
Was noch versucht werden könnte: C1 und C2 verkleinern, auf etwa
10-20pF. Die Werte im Beispiel sehen eher nach Quarz im einstelligen
unteren MHz-Bereich aus.
> Bislang hab ich den Quarz nicht zum Schwingen gebracht...
Quarze mit 40MHz sind gewöhnlich Dritte-Oberwelle-Quarze. Zum Schwingen
bekommt man sie in einer Grundwellenquarz-Schaltung meist trotzdem, aber
dann auf einem Drittel der Frequenz. Das dürften etwa um die 13MHz sein,
exakt ein Drittel ist es nicht. Diese Oberwellenquarze brauchen noch
eine zusätzliche Filterung, welche die Grundwelle unterdrückt.
Wie schon gesagt: Die Höchstfrequenz des 4060 und dieser Quarz 40MHz,
das könnte grenzwertig sein. Für Experimentierzwecke ist es oft gut,
wenn man noch einen langsamen Quarz z.B. 3MHz in der Bastelkiste hat, um
wenigstens die Grundfunktionalität der Schaltung etwas zu klären.
Mit ein paar Gattern kann man bei etwas Schaltungsaufwand auch mal eine
Frequenz von z.B. 10MHz verdoppeln und vervierfachen. Ohne PLL. Dann ist
man vom Aufwand her aber schon fast bei den Fertigoszillatoren.