Schlechtes Kabelfernsehsignal

OP #2838822
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Hallo Leute,
Seit der zwangsweisen Umstellung von Satellit auf Kabelfernsehen
haben wir ein schlechteres Bild als vorher. Ich würde deshalb gern
die Signalpegel an meiner Dose überprüfen. Das ein Multimeter dafür
nicht geeignet ist, ist mir klar. :-(  Andererseits möchte ich mir
dafür natürlich auch kein spezielles, selektives HF-Voltmeter kaufen.
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, den Pegel durch nachmessen
irgendwelcher Regelspannungen innerhalb eines Fernsehtuners näherungs-
weise zu bestimmen? Welche sonstigen Möglichkeiten der Überprüfung
gibt es? Die Techniker, die die Umstellung machten, waren der Ansicht,
es müsse an meinem Kabel von der Dose bis zum Fernseher liegen.
Das ist zwar bei mir gut 10m lang, aber ich habe Industrie (RG-59)
Kabel genommen und die Stecker sorgfältig montiert. Ausserdem sind
nur bestimmte Kanäle betroffen; die anderen kommen in annehmbarer
Qualität.
Gruss
Harald
Gast #2838837
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Die Störungen können auch von anderen Geräten kommen. Dafür spricht, 
dass nur bestimmte Kanäle betroffen sind. Schalte mal alle unbenötigten 
Geräte im Umfeld deines Empfangsgerätes ab und entferne sie aus dem 
Signalweg. Auch Schaltnetzteile, die an der gleichen Steckdose/Phase 
hängen.
Gast #2838846
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> Ausserdem sind nur bestimmte Kanäle betroffen

Die mit den höchsten oder die mit den niedrigen Frequenzen ?

Da es sich um Frequenzen handelt, die auch ohne Kabel durch die Luft 
transportiert werden, und bei Kabelfernsehn keine Gleichspannung 
übertragen werden muß wie beim Sat-Empfang zur Versorgung des LNB, kann 
es eine satte Unterbrechung sein, ein paar Millimeter gerissenes oder 
nicht angebrachter Innenleiter mindert zwar das Signal, führt aber noch 
nicht zum Ausfall. Also mal den Gleichstromwiderstand von Innenleiter 
und Abschirmung messen.
OP #2838878
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MaWin schrieb:

>> Ausserdem sind nur bestimmte Kanäle betroffen

> Die mit den höchsten oder die mit den niedrigen Frequenzen ?

Es ist vor allen der Kanal 23 (WDR) auf ca. 490 MHz.
Dort wird manchmal noch nicht einmal der Videotext angezeigt.

> Kann es eine satte Unterbrechung sein, ein paar Millimeter gerissenes
> oder nicht angebrachter Innenleiter mindert zwar das Signal, führt
> aber noch nicht zum Ausfall. Also mal den Gleichstromwiderstand von
> Innenleiter und Abschirmung messen.

Hmm, sowas ist mir bei RG-59 bislang noch nicht passiert, aber ich
werde noch mal nachmessen.
Gruss
Harald
Gast #2839213
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Harald Wilhelms schrieb:

> Das ist zwar bei mir gut 10m lang, aber ich habe Industrie (RG-59)
> Kabel genommen und die Stecker sorgfältig montiert.


RG-59 eignet sich eher nicht für BK-Anwendungen. Bei der genannten 
Kabellänge von 10 Metern wirkt sich die vergleichsweise hohe 
Kabeldämpfung sehr negativ aus. Völlig inakzeptabel auch die geringe 
Schirmdämpfung, die ein einfaches Kupfergeflecht dieses Kabeltyps 
bietet.

Für die feste Verlegung sollte man schon mindestens doppelt geschirmtes 
Koaxkabel verwenden, das ausdrücklich für Kabelfernsehen oder 
SAT-Empfang angeboten wird.
Gast #2839251
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Handelt es sich um analoges oder digitales Kabelfernsehen?

Ich tippe auch auf Einsteuungen aufgrund schlecht abgeschirmter Kabel 
bzw. Steckverbindungen.

Manchmal machen DECT-Telefone Probleme. Bei analogem Kabelfernsehen gibt 
es große Probleme durch DAB+.
OP #2839279
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:

> Niedriger Pegel nur auf manchen Kanälen könnte auch durch Fehlabschluß
> zustandekommen. UHF-TV sind Wellenlängen von 35-70cm, da können auf 10m
> Kabellänge schon mehrere Einbrüche liegen.

Deshalb habe ich ja auch 75 Ohm-Kabel genommen. :-)
Aber vielleicht ist es ja wirklich so, das modernes Sat-Kabel
bessere Daten hat wiw altes RG-59.
Gruss
Harald
OP #2839284
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GeraldB schrieb:

> Handelt es sich um analoges oder digitales Kabelfernsehen?

Analog.

> Ich tippe auch auf Einsteuungen aufgrund schlecht abgeschirmter Kabel
> bzw. Steckverbindungen.

> Manchmal machen DECT-Telefone Probleme. Bei analogem Kabelfernsehen gibt
> es große Probleme durch DAB+.

Was käme da denn speziell bei den bereits erwähnten 490 MHz in Frage?
Gruss
Harald
#2839526
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@ Harald Wilhelms
>Seit der zwangsweisen Umstellung von Satellit auf Kabelfernsehen
>haben wir ein schlechteres Bild als vorher. Ich würde deshalb gern

Was heist denn schlechteres Bild? Grieseln? Oder unscharf, 
Geisterbilder, ...?

@ ham (Gast)

>RG-59 eignet sich eher nicht für BK-Anwendungen. Bei der genannten
>Kabellänge von 10 Metern wirkt sich die vergleichsweise hohe
>Kabeldämpfung sehr negativ aus. Völlig inakzeptabel auch die geringe
>Schirmdämpfung, die ein einfaches Kupfergeflecht dieses Kabeltyps
>bietet.

Humbug. Normalerweise sollte Kabel-TV relativ hohe Pegel haben, so daß 
diverse Dämpfungen durch schlechtes Kabel eher unwichtig sind. Und 10m 
RG59 bedeuten ja nur wenige dB Dämpfung - also vernachlässigbar.
Gast #2839545
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Harald Wilhelms schrieb:
> Ich würde deshalb gern
> die Signalpegel an meiner Dose überprüfen. Das ein Multimeter dafür
> nicht geeignet ist, ist mir klar. :-(  Andererseits möchte ich mir
> dafür natürlich auch kein spezielles, selektives HF-Voltmeter kaufen.
> Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, den Pegel durch nachmessen
> irgendwelcher Regelspannungen innerhalb eines Fernsehtuners näherungs-
> weise zu bestimmen?


Beitrag "DVB-C Empfang mangelhaft"
Gast #2839775
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>Beitrag "DVB-C Empfang mangelhaft"
Er hat nicht DVB-C, sondern analoges Kabel.
Armes Luder! Vom digitalen SAT-TV auf analog Kabel mit arg begrenzten 
Programmen ist schon hart.
Ich würde es da mit DVB-T aufbessern. Oder eben Digital bezahlen.
Aber zur Praxis. Ehe ich hier angefragt hätte, würde ich den TV an die 
Anschlußbuchse schleppen und mit einem kurzen gekauften Kabel die 
Qualität zu prüfen.
#2839875
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Das ist Kabelfernsehen, das war schon immer schlechter als 
Satellitenfernsehen. Ist ja auch kein Wunder, denn lange Zeit kam das 
Signal ja vom selben Satelliten.

Du bist halt einer der "Pech gehabt" Kunden. Wenn Du bei KD anrufst 
verweisen die Dich an den Vermieter, der Vermieter verweist Dich an KD. 
Das einzige was du machen kannst ist die Schüssel wieder aufstellen, und 
Dich bei Konflikten auf die Informationsfreiheit zu berufen.
Gast #2850219
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Michael_ schrieb:
> DVB-T ist in der Qualität gleichzusetzen mit normalen DVB-S.

Das ist falsch.
DVB-T benutzt nur einen 16 bit-Farbraum.
Sehr schön an den Treppeneffekten bei Trickfilmen zu sehen.

Und die Datenrate die einer Video-PID spendiert wird,
liegt auch unter der die bei DVB-S üblich ist.

Vielleicht solltest Du Dich erstmal sachkundig machen...
OP #2851924
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Michael_ schrieb:

>>analog Röhre und analog Flachbildschirm.
> Komischer Vergleich! Gibt es denn "analoge Flachbildschirme"?

Nun, zumindest gibt es Röhren-Flachbildschirme. :-)
Ein solches Gerät habe ich nämlich. Im Gegensatz zu älteren
Geräten mit gewölbten Schirm ist bei mir der Schirm völlig flach.
Das hat Vorteile bei der Vermeidung von Reflexionen.
Gruss
Harald
Gast #2852142
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Harald Wilhelms schrieb:
> Nun, zumindest gibt es Röhren-Flachbildschirme. :-)

Na, flach ist so ein Begriff. Einen halben Meter Tiefe kann man wohl 
nicht als flach bezeichnen.
Aber so einen habe ich noch in Reserve. Vom ehemaligen Riesenkonzern 
GRUNDIG.
Und im Moment macht es mein 70cm Panasonic auch noch recht gut.
Schärfe, Farbe und Blickwinkel sind klasse. Mit 16/9 ist das Bild recht 
klein.

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