Nach dem Studium ins Ausland

OP #2840081
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Hi, ich schreibe grade an meine Abschlussarbeit in El-tech Info u. 
Tel-komm
und bin wild entschlossen nach dem Stiudium den Schritt ins Ausland zu 
wagen.

Ich habe schon einiges gegooglet um mir einen Eindruck zu verschaffen 
jedoch habe ich nicht wirklich viele Berufseinsteiger gefunden.

Hat jemand da erfahrung gemacht oder kennt jemanden. Hat jemand Infos 
für mich. Besonders interessieren würde mich : Raum Süd-Ost Asien, 
Kanada, Skandinavien, Russland. Mit absteigendem Interesse von l. nachr 
r.

Sprachfertigkeit in Russisch(Jugoslavisch eher gesagt) und Englisch 
wären vorhanden. Chinesisch bin ich aber gewillt zu lernen bzw bin schon 
dabei.

Muss doch Leute geben die das schonmal gemacht haben. Würde mich freuen 
wenn jemand seine Erfahrungen mit mir teilt bzw mir jemand weiterhelfen 
kann einen besseren Überblick zu bekommen. 
(Ansprechpartner/Firmen/Foren/Auslandsjobbörsen/Ähnliches ist alles 
willkommen)

@Trolls. Keine erfundenen Geschichten.
Gast #2840696
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Kenn auch wen der ist in die Schweiz gegangen, Inbetriebnahme für 
Lagerlogistik und das ist der besch.. Job den er jemals gehabt hat! 
Kaputte Komponenten die nie laufen werden, und er bekommt jeden Tag 
Anschiss. Hat das 1-2 Jahre ausgehalten und ist ausgebrannt 
zurückgekrochen gekommen.....
Gast #2840739
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Kristijan M. schrieb:

> Besonders interessieren würde mich : Raum Süd-Ost Asien

Innerhalb SO-Asiens dürfte Singapur zweifelos aus vielfachen Gründen 
sehr interessant sein. Jedoch verlieren einheimische Ings dort zur Zeit 
ihre Jobs, da man sich billige Fachkräfte aus Indien ins Land holt.

Besser stellt sich die Situation in Burma dar. Hier herrscht in 
zahlreichen Wirtschaftszweigen eine regelrechte Goldgräberstimmung:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/boom-in-burma-die-wirtschaft-in-myanmar-floriert-a-851881.html

In der ehemaligen britischen Kolonie kommt man mit Englisch bestens 
zurecht. Die durchweg freundlichen Menschen zeigen sich Europäern 
gegenüber meist aufgeschlossen. Dies mag wohl auch mit darin begründet 
sein, dass die Briten nach dem Ende ihrer Kolonialzeit keine verbrannte 
Erde hinterlassen haben.
Gast #2840834
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Ich schliesse mich dem an. Singapur ist prima (wenn man denn heisses 
Wetter mag). Steuern sind sehr gering (ca 5% bei 5000 SGD /Monat 
Gehalt), erstes jahr ist steuerfrei. Wenn Du bei einer Firma anheuerst 
schau auf:

- Ob die Firma ne vernuenftige Krankenversicherung mit drin hat. 
(Ansonsten ist privat auch nicht soo teuer)
- Wieviel Urlaubstage (kann schon ganz schoen wenig sein)

Die Jobs fuer deutsche Firmen in Singapur werden/wurden eher von der 
Konzernzentrale in Deutschland besetzt (Bewerbung vor Ort nicht so 
aussichtsreich).

Mieten sind inzwischen teuer geworden.
Gast #2843193
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Kristijan M. schrieb:
> Burma und Singapur sind auf jedenfall mit auf meiner Liste. Aber
> irgendwas zieht mich nach China/Süd-Korea.. Naja mal schauen was sich
> noch so ergibt in den nächsten Monaten.

Hm naja wie kommt man jetzt an eine Stelle in solchen Regionen?!

Einfach bewerben? Was ist wenn man dann eingeladen wird zum Gespräch? 
Kosten selber zahlen?

Was ist dort ein guter Lohn etc.? Lässt es sich dort besser leben als in 
Deutschland?! (Urlaub, Freizeitmöglichkeiten, Medizinische 
Versorgung...)
#2843295
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Kristijan M. schrieb:
> Burma und Singapur sind auf jedenfall mit auf meiner Liste. Aber
> irgendwas zieht mich nach China/Süd-Korea.. Naja mal schauen was sich
> noch so ergibt in den nächsten Monaten.

Kommt man da überhaupt rein? Als Gesandter einer internationalen Firma 
in einem international arbeitenden Team ist er sicher kein Problem, aber 
als normaler Ingenieur in einem chinesischen Team?

Wie sieht es da mit gesellschaftlicher Integration aus? Auch hier, in 
einem internationalen Team wird man sein Grüppchen haben, aber wenn man 
nur noch unter Chinesen oder Koreanern lebt...?

Die Kultur der Asiaten gilt ja teilweise schon als sehr speziell. Wenn 
man betrachtet, wie schwer sich z.B. die Integration der bereits die 
doch sehr westlich orientierten Türken bei uns tut (sowohl von 
türkischer wie von deutscher Seite), dann bin ich echt gespannt, wie 
sowas in China läuft.
Gast #2844573
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P. M. schrieb:
> wie schwer sich z.B. die Integration der bereits die
> doch sehr westlich orientierten Türken bei uns tut (sowohl von
> türkischer wie von deutscher Seite), dann bin ich echt gespannt, wie
> sowas in China läuft.

Die Integration von westlich ortientierten Türken ist wohl eher 
vergleichsweise gut, davon abgesehen fühlen die sich wohl daheim im 
europäischen Teil der Türkei ganz wohl. Weniger gut würde ich es eher 
bei den anatolischen Osttürken einschätzen, die sind unter den 
westlichen Türken genauso beliebt wie hier was nicht selten mit Sätzen 
quittiert wird wie "Die könnt ihr behalten, die braucht und will 
niemand" von meinen türkischen Freunden. Und andere divsere 
arabisch-stämmige fallen häufiger negativ auf.
OP #2848291
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Thema lesen wäre von Vorteil elga....

Nach dem Studium ins Ausland.. Wozu Studiengebühren ? Dazu sind die 
Lebenshaltungskosten grade in China nicht wirklich hoch.
Schade das hier nur wenige Sinvolles posten :/ , Hauptsache mal 
irgendwas geschrieben. Kommt mir vor wie die Bild hier.
(Firma: Buckeljunge) #2851894
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Kanada, aus eigener Erfahrung,

Bewerbungen aus Deutschland kannst du vergessen. Keiner wird dir 
atworten. Falls du dort vor Ort bist, wird es trotzdem sehr schwierig 
was zu finden. Zu einem, da du keine Berufserfahrung hast, zum anderen, 
als Bewerber ohne (oder mit temporärem) Arbeitsvisum, so gut wie keine 
Chance. Eventuell zwie, drei Jahre hier Arbeiten und danach dein Glück 
versuchen.

Gruß
Gast #2857773
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Warum machst du keine Inbetriebnahme.

Dort werden ständig willige Leute gesucht, ist ein ständiges kommen und 
gehen wie im Taubenschlag. Ist natürlich nichts für Weicheier und 
Sprücheklopfer, dort geht teilweise schon die Post ab.
Gast #2858358
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Lebenskünstler schrieb:
> Warum machst du keine Inbetriebnahme?

Das würde ich auch vorschlagen. Da er slawische Sprachkenntnisse hat, 
wäre Osteuropa geeignet.

LK, gib ihm ein paar Tipps wo und wie er in die IBN einsteigen soll.

Übrigens, Russland ist gar nicht so schlecht, wenn man an die vielen 
Supermädels denkt. ;-)

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