Datenübertragung ca. 200 kb/s per Funk

Gast #2845113
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Folgende Aufgabe: Ein PC soll per Funk Daten an einen Mikrocontroller 
übertragen. Datenrate ca. 200-300 kb/s. Ein Rückkanal zum PC ist nicht 
notwendig.

Übertragungsdistanz einige Meter, indoor, mit Sichtverbindung. Die 
Verbindung sollte aber sehr zuverlässig sein, da das System für 
Live-Shows zum Einsatz kommt. Die Lösung sollte auch recht kompakt und 
einfach an ein AVR-Mikrocontroller-System (am liebsten über einen 
Standardanschluss wie RS232) anschliessbar sein.

Was verwendet man da aktuell so?
Gast #2845148
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Georg G. schrieb:
> Aber wie Floh schon schrieb: Wenn es zuverlässig sein soll, kommst du um
> einen Rückkanal nicht umhin.

FEC bei der Kodierung kann jedoch auch ohne Rückkanal die 
Gesamtfehlerrate deutlich senken. Wenn allerdings die Bude abfackelt, 
weil ein Bit nicht heil angekommen ist, sollte man auf den Rückkanal 
nicht verzichten. Noch schlimmer ist, wenn mit Spamern zu rechnen ist - 
wir werden es (vielleicht) erfahren.
Gast #2845165
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Es sind Bilddaten für ein Display. Wenn halt mal ein Paket ausfällt, 
dann ist das nicht so schlimm. Die Zeit wird sowieso nicht reichen, um 
das Paket nochmals zu senden.

Zuverlässig heisst also, dass in der Regel mit ca. 30 Frames/s 8 Kilobit 
Bilddaten übertragen werden können. Gelegentliche Frame-Ausfälle sind 
tolerierbar, längere Unterbrüche sind aber schlecht. Und in so einem 
Fall würde ja auch ein Rückkanal nicht viel helfen.
Gast #2845276
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.... schrieb:
> Zuverlässig heisst also, dass in der Regel mit ca. 30 Frames/s 8 Kilobit
> Bilddaten übertragen werden können. Gelegentliche Frame-Ausfälle sind
> tolerierbar, längere Unterbrüche sind aber schlecht.

Ein Rückkanal, um einen Frame nochmal anzufordern, hilft dir also 
überhaupt nicht, weil für eine erneute Übertragung keine Zeit ist. Falls 
die 8kb aus komprimierten Daten bestehen, muß allerdings sichergestellt 
sein, dass der Empfänger auch bei Bitfehlern damit noch ausreichend gut 
klar kommt. De facto hilft also nur eine Übertragungsstreckung mit 
genügend kleine Bitfehlerrate.
Früher hätte man das Videosignal einfach auf einen kleinen FM-Sender 
gegeben und wenn das Bild verschneit ist, ist es halt verschneit. 
Digital wird das an der Rauschgrenze schnell zu eine ja/nein 
Entscheidung.

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