3.6864 Mhz generieren.

Gast #2849282
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hallo

für eine Schaltung mit einem Atmega32 bräcuhte ich eigentlich einen 
3.6864 Mhz Quarz den ich aber nicht habe. Die Frequenz ist wichtig für 
den korrekten UART Speed. Am Programm kann ich nichts ändern, da ich den 
Sourcecode nicht habe, bloß das Hex.
Nun möchte ich nicht extra einen Quarz bestellen und voraussichtlich bis 
nächste Worche darauf warten. Auf der Suche nach Quarzen bin ich auf ein 
18,432MHz Teil gestoßen. Wie könnte ich die Frequenz mit einfachster 
Scahltung durch 5 teilen? Bekomm ich sowas mit einem HEF4060BT hin?
Gast #2849296
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Was stehen dir denn für Mittel zur Verfügung? Ein dedizierter 
Mikrocontroller? 5 ist leider eine recht "krumme" Zahl (zumindest aus 
Binärsicht). Vielleicht lässt sich ja mit ein wenig Assembler Geschick 
eine Variable inkrementieren, gegen 5 vergleichen und abhängig davon ein 
Ausgang togglen.
Gast #2849310
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my name is Rabbit schrieb:
> Am Programm kann ich nichts ändern, da ich den Sourcecode nicht habe,
> bloß das Hex.

Und was spricht gegen Änderung des Hex? Früher (tm) hätte man einfach 
die paar Bytes für die UART Initialisierung lokalisiert (per Debugger), 
die betroffenen Bytes im Hex-File geändert und die Prüfsumme angepasst.
Gast #2849312
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my name is Rabbit schrieb:
> Wie könnte ich die Frequenz mit einfachster
> Scahltung durch 5 teilen? Bekomm ich sowas mit einem HEF4060BT hin?

Der HEF ist bei niedrigen Spannnungen (5V) zu langsam.
Nimm einfach ein FPGA und mache erst mal Frequenzverdoppelung.
Danach durch 5 Teilen und schließlich durch 2 um einen symmetrischen 
Takt zu generieren.

Gruß Anja
Gast #2849315
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Anja schrieb:
> my name is Rabbit schrieb:
>> Wie könnte ich die Frequenz mit einfachster
>> Scahltung durch 5 teilen? Bekomm ich sowas mit einem HEF4060BT hin?
>
> Der HEF ist bei niedrigen Spannnungen (5V) zu langsam.
> Nimm einfach ein FPGA und mache erst mal Frequenzverdoppelung.
> Danach durch 5 Teilen und schließlich durch 2 um einen symmetrischen
> Takt zu generieren.
>
> Gruß Anja

Genau, da würde sich eine Virtex 6 oder 7 anbieten.
Gast #2849672
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ich hab nun mal einen Testaufbau gemacht. der 18,432MHz quarz wird mit 
einem atmega betrieben, der das Taktsignal auf PB1 hinausleitet, weiter 
zum Pin 11 des HEF4060. Dort kann ich auch diese Frequenz messen. Die 
Frequenz die ich bei Pin 7 messe entsprciht allerdings nicht Teiler 3 
sondern ziemlich genau Teiler 16 (1,15212MHz)
Laut Datenblatt des HEF bleiben die anderen Pins "floating" was ich als 
unbeschaltet interpretiere. Lediglich MR musste ich über 10KOhm mit 
Masse verbinden, sonst wird überhaupt kein Signal ausgegeben.

Hat jemand einen Vorschlag?
#2849698
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Anja schrieb:
> Nimm einfach ein FPGA...
Genau schrieb:
> Genau, da würde sich eine Virtex 6 oder 7 anbieten.
Ja nee, is klar.
Da wird mal wieder, statt mit Kanonen, mit Atomraketen auf Spatzen 
geschossen.

Dennis schrieb:
> Ich habe noch solche hier:
Wenn das ein Angebot sein soll, erste vernünftige Antwort.

Morz Kerl schrieb:
> Lass den Scheiss, bestell den Quarz und warte darauf.
Zweite vernünftige Antwort.

mfg.
Gast #2849714
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my name is Rabbit schrieb:
> Nun möchte ich nicht extra einen Quarz bestellen und voraussichtlich bis
> nächste Worche darauf warten




ich fahr morgen 3 Wochen weg. Also Bestellen ist nicht und der Bäcker um 
die Ecke hatte auch keinen passenden Quarz.

Ich hab den HEF bereits mit 10V bzw 15V betrieben, kein Unterschied...
#2849767
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my name is Rabbit schrieb:
> my name is Rabbit schrieb:
>> Nun möchte ich nicht extra einen Quarz bestellen und voraussichtlich bis
>> nächste Worche darauf warten
>
>
>
>
> ich fahr morgen 3 Wochen weg. Also Bestellen ist nicht

Bestellen kannst du ja trotzdem.
Der Briefträger wirft das Briefchen in deinen Postkasten und gut ists.

Wenn du sowieso wegfährst, dann brauchst du für heute nur eine 
Notlösung, wenn du heute noch was tun willst.

> ich hab nun mal einen Testaufbau gemacht. der 18,432MHz quarz wird mit
> einem atmega betrieben, der das Taktsignal auf PB1 hinausleitet

Lol. Und warum teilt dann nicht gleich der Mega richtig runter?
Gast #2849840
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Wenn ich Langeweile und zu viel Geld hätte, würde ich auch 'nen FPGA 
nehmen, aber das Ganze erinnert mich wirklich an die Sache mit den 
Kanonen und den Spatzen.
Mein Vorschlag:
Bastle Dir eine kleine Huckepack Platine mit irgendwas das entsprechend 
zappelt. Dann schicke deine Quarzbestellung ab und genieße deinen 
Urlaub.
oder:
Wenn nicht geblockt, auslesen und umprogrammieren. Die Sequenzen sind 
relativ leicht zu finden.
#2849858
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my name is Rabbit schrieb:
> und der Bäcker um
> die Ecke hatte auch keinen passenden Quarz.
Schade eigentlich.
Du könntest aber auch einen AVR nehmen, auf 8MHz intern stellen, 
Clockdivider auf 2. Und dann schraubst du solange am OSCCAL-Register 
rum, bis aus dem Clockout-Pin 3,64...MHz rauskommen und hängst den als 
externen Takt an deine Schaltung.
Ist zwar nicht super präzise, aber um da heute noch mit zu spielen, wird 
es reichen.

mfg.
Gast #2850137
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my name is Rabbit schrieb:
> super, hat gefruchtet.
> Danke für die Mühe!


galt für den Beitrag von Jörg:


Joerg Wolfram schrieb:
> Wenn Du den 18 MHz Quarz sowieso an nem ATMega hast:
>         ldi    r16,0x01
>         ldi    r17,0x00
>         out    DDRB,r16
> loop:   out    PORTB,r16       ;1
>         nop                    ;1
>         out    PORTB,r17       ;1
>         rjmp   loop            ;2
>
> gibt f/5 an PORTB.0 aus hat zwar 40:60, sollte aber trotzdem
> funktionieren.
>
> Jörg

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