Erkenntnis:
Die MOSFETs sind zu 99% Wahrscheinlichkeit an Gateschwingungen
gestorben.
Ich habe die Gatebeinchen der FET hochgebogen, un jeweils einen
Widerstand eingelötet.
Damit sind alle Designrichtlinien bzgl. Gateansteuerung erfüllt:
- Widerstände so nah es geht in Richtung der Gates,
- Jedes Gate mit separatem Widerstand
Seit einer Stunde läuft die Schaltung jetzt auf 55V, auch unter 10A
Last, ohne defekte FETs.
Vorher war mit die Schaltung bereits nach wenigen Sekunden bis Minuten
abgeraucht, und das völlig ohne Last.
Ich habe den defekten MOSFET mit einem Multimeter untersucht, konnte
aber keine charakteristischen Werte messen, die auf einen Schaden am
Gate zurück schließen lassen. Falls jemand also nicht weiß, wo der
Fehler für tote MOSFETs liegt, sollte erst mal Avalanche im Griff haben,
und dann das Gate näher untersuchen.