Überlagerung Wechselspannung

OP #2863211
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Hallo, eine Spannung Uges besteht aus U1 mit freq=1500 Hz und U2 mit 
freq=70 kHz

jetzt wird die Spannung Ug mit einer Spannung 1sin(2*pi*1kHz*t) 
multipliziert und eine neue Spannung Um entsteht.
die Frage ist bei welchen Frequenzen liegen die Teile der entstandenen 
Spannung Um?

wie kann man das berechnen?
Gruß
#2863228
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Hallo,

ich bin mir nicht ganz sicher, was genau du berechnen willst. Wenn ich 
dich aber richtig verstanden habe ist deine Eingangsspannung

U_ges(t) = U1(t) + U2(t) = sin(2*pi*1500Hz*t) + sin(2*pi*70000Hz*t)

und du möchtest den Spannungsverlauf nach der Multiplikation mit

U_m(t) = sin(2*pi*1000Hz*t)

wissen. Dazu musst du einfach

U_A(t) = U_ges(t)*U_m

berechnen.

Da es unterschiedliche Frequenzen sind, wird irgendwas zeitabhängiges 
rauskommen.

Gruß Kai
Gast #2863277
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Also was willst du nun? Die mathematische Herleitung oder die nötige 
Schaltung?

Berechnung: einfach stur alles einsetzen
U_A(t) = U_ges(t)*U_m
U_A(t) = ( sin(2*pi*1500Hz*t) + sin(2*pi*70000Hz*t) ) * 
sin(2*pi*1000Hz*t)

und in der Formelsammlung die Formeln für Multiplikation von Sinus 
nachschlagen.

Da die Amplituden nicht gefragt sind, kann man auch einfach damit 
argumentieren, dass ein Multiplikator auch als ein Mischer anzusehen 
ist. Man mischt also 1kHz mit 1,5kHz sowie 1kHz mit 70kHz, und bekommt 
jeweils Summen- und Differenzfrequenz. Also sieht dein Spektrum so aus:
0,5kHz
2,5kHz
69kHz
71kHz
#2863327
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uwegw schrieb:
> Berechnung: einfach stur alles einsetzen
> U_A(t) = U_ges(t)*U_m
> U_A(t) = ( sin(2*pi*1500Hz*t) + sin(2*pi*70000Hz*t) ) *
> sin(2*pi*1000Hz*t)

wie geht das eigentlich, wenn ich das Produkt in Taschenrechner eingebe, 
komme ich immer nur auf einen Wert und zwar 0,89.. wie kommt ihr 
eignetlich auf 4 werte?

Helmut S. schrieb:
> 0,5kHz, 2,5kHz, 69kHz und 71kHz
Gast #2863336
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Wir leben schon in einer interessanten Zeit.

Wissen braucht man heutzutage Garnichts, man muss nur wissen wo's steht.

Der heutige GAU ist: Nicht das passende Such-/Schlüsselwort für Google 
oder Bing zu kennen. Ist ja auch klar. Letztere wissen ja auch nichts 
und liefern dazu aber jede Menge Treffer dazu.

Eine Anfrage bei Goolge zu "Nix" ergab sage-und-schreibe 145.000.000 
Treffer. Bing hängt sozusagen etwas hinterher und liefert "nur" 
112.000.000 Treffer. Der Sinn des Ganzen und die Ergebnisse sind wohl 
Selbsterklärend.

In diesem Sinne kann ich nur hoffen, das Dich dein Lehrer, Tutor oder 
Professor nicht fragt: "Wie kommst Du auf 0,5kHz, 2,5kHz, 69kHz und 
71kHz
:-)
#2863360
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sin(a)*sin(b) = 1/2*(cos(a-b)-cos(a+b))

Us(t) = sin(2*pi*f3*t)*(sin(2*pi*f1*t)+sin(2*pi*f2*t))

Us(t) = sin(2*pi*f3*t)*sin(2*pi*f1*t) + sin(2*pi*f3*t)*sin(2*pi*f2*t)

Us(t) = 0,5*cos(2*pi*(f1-f3)*t)-0,5*cos(2*pi*(f1+f3)*t) + 
0,5*cos(2*pi*(f2-f3)*t)-0,5*cos(2*pi*(f2+f3)*t)

Wir haben 4 Terme mit Amplitude 0,5 und den Frequenzen (f1-f3), (f1+f3), 
(f2-f3), (f2+f3)
Gast #2863428
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Sascha M. schrieb:
> Helmut S. schrieb:
>> sin(a)*sin(b) Formel
> die Formel habe ich auch gefunden, aber da fällt mir auch nichts als
> einsetzen ein und da kommt ja sowieso nur ein wert raus.

Dann setze mal für a und b die aktuellen Phasen deiner Schwingungen ein. 
Schon kommt automatisch die Zeit ins Spiel und du hast jedesmal einen 
anderen Wert. Und da das zu unübersichtlich wird, ist es vielleicht ganz 
gut, als nächstes das Additionstheorem für sin(a+b) und die Beziehung zu 
sin(a) und sin(b) näher zu betrachten.
Und schon ist man bei der komplexen e-Funktion.

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