Mosfet aus Amplifier mit Stromsensor und µc überwachen

Gast #2864722
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Hallo zusammen,

ich frage mich aktuell ob es sinnvoll ist einen Endstufenmosfet (bzw. 
Mosfets) aus einer üblichen Mosfetschaltung eines Audioverstärkers 
mittels Stromsensor zu übwachen, schützen und gegebenenfalls sogar 
innerhalb von SOA zu betreiben?!

Ein geeigneter Sensor wäre wohl der ACS712 
(http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=acs712&source=web&cd=2&cad=rja&ved=0CCwQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.allegromicro.com%2F~%2FMedia%2FFiles%2FDatasheets%2FACS712-Datasheet.ashx&ei=YQtzUNeZNIftsgbVzYCoCQ&usg=AFQjCNG8Ps3cR0EkgfoM3ZNSpXLpyj7gZg) 
oder auch der teurere Bruder ACS756 
(http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=acs756&source=web&cd=1&cad=rja&sqi=2&ved=0CCUQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.allegromicro.com%2F~%2FMedia%2FFiles%2FDatasheets%2FACS756-Datasheet.ashx&ei=fgtzUL_RFsvmtQbaxoD4DQ&usg=AFQjCNE1x4Ty--Jh8dpbnHgG1d1jaM5QIA).

Man könnte doch somit den Strom ziemlich genau via µC messen und anhand 
diverser Schwellwerte entweder mit dem µC den Eingang vom Amp absenken 
oder, falls ein gewisser kritischer Schwellwert erreicht wird den Amp 
ganz abschalten (das wäre dann z.b. bei einem Kurzschluss am Ausgang).

Diese Strommessung könnte man entweder in der positiven und negativen 
Rail Spannung betreiben oder aber auch eine AC Strommessung am Speaker 
Output. Dann wäre allerdings der Programmieraufwand etwas höher weil man 
eine Sinuswelle am A/D Wandler des µC's auswerten müsste.

Natürlich müsste das Programm in µC sehr einfach gehalten sein, er 
sollte auch außer der Messung nichts anderes machen damit er nicht 
unnötig ausgelastet wird. Außerdem müsste er z.b. mit einem Watchdog 
Timer gegen "abstürzen" abgesichert werden...

Was halten die Profis davon? Ist meine Idee sinnvoll?

Gruß
Wilhelm
#2865452
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Wilhelm M. schrieb:

> ich frage mich aktuell ob es sinnvoll ist einen Endstufenmosfet (bzw.
> Mosfets) aus einer üblichen Mosfetschaltung eines Audioverstärkers
> mittels Stromsensor zu übwachen, schützen und gegebenenfalls sogar
> innerhalb von SOA zu betreiben?!

> Man könnte doch somit den Strom ziemlich genau via µC messen und anhand
> diverser Schwellwerte entweder mit dem µC den Eingang vom Amp absenken
> oder, falls ein gewisser kritischer Schwellwert erreicht wird den Amp
> ganz abschalten (das wäre dann z.b. bei einem Kurzschluss am Ausgang).

Das geht schon in eine gute Richtung, ist aber für die heutige Zeit 
nicht ambitioniert genug. Man bräuchte auf jeden Fall erst mal einen 
Controller mit Internetzugang und Anschlußmöglichkeit für eine Kamera.

Die Kamera würde man auf den Endstufen-MOSFET richten und per OCR den 
Typ rausbekommen. Kurz bei Google nach dem Datenblatt suchen und dann 
aus dem runtergeladenen PDF die SOA extrahieren (für PDF mit gescannten 
Datenblättern haben wir ja OCR schon an Bord).

Anschließend könnte man die Kamera in den Infrarot-Modus umschalten und 
so zur Temperaturüberwachung benutzen. Wenn dann die SOA am MOSFET 
überschritten wird, könnte man dem Admin der Stereoanlage eine SMS 
schicken, daß er doch bitte die Musik leiser stellen soll. Im Ernstfall 
kann man auch das E-Werk (Strom abstellen) und die Feuerwehr (Haus 
löschen) alarmieren.

Und natürlich Statusmeldungen auf Twitter und Facebook posten.


SCNR, XL
#2865471
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Axel Schwenke schrieb:
> Das geht schon in eine gute Richtung, ist aber für die heutige Zeit
> nicht ambitioniert genug. Man bräuchte auf jeden Fall erst mal einen
> Controller mit Internetzugang und Anschlußmöglichkeit für eine Kamera.
>
> Die Kamera würde man auf den Endstufen-MOSFET richten und per OCR den
> Typ rausbekommen. Kurz bei Google nach dem Datenblatt suchen und dann
> aus dem runtergeladenen PDF die SOA extrahieren (für PDF mit gescannten
> Datenblättern haben wir ja OCR schon an Bord).
>
> Anschließend könnte man die Kamera in den Infrarot-Modus umschalten und
> so zur Temperaturüberwachung benutzen. Wenn dann die SOA am MOSFET
> überschritten wird, könnte man dem Admin der Stereoanlage eine SMS
> schicken, daß er doch bitte die Musik leiser stellen soll. Im Ernstfall
> kann man auch das E-Werk (Strom abstellen) und die Feuerwehr (Haus
> löschen) alarmieren.
>
> Und natürlich Statusmeldungen auf Twitter und Facebook posten.

Sehr gut! +1

Ich find die Idee von Wilhelm trotzdem interessant ;-) Aber ja, klar 
mittlerweile wird für alles einen Controller verwendet, man kann die ACS 
Sensoren natürlich auch mit einem OP bzw. einer diskreten Schaltung 
steuern ABER der Bauteilaufwand ist der Selbe bzw. sogar mehr, man spart 
nicht wirklich Geld und man ist nicht richtig Anpassungsfähig. Außerdem 
kann ich mir gut vorstellen dass man mit einer solchen 
controllerbasierten Schaltung auch die Ausgangsleistung in Watt zu 
ermitteln. Solche "simplen" Spielereien sind halt mit einer diskreten 
Schaltung nicht so einfach bzw. nicht so schön realisierbar.
Gast #2866004
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Hi Bernhard, Hi Axel,

danke für eure Antworten!

Axel du hast ja recht... aber warum denn nicht? Wie Bernhard schon sagt, 
man ist einfach flexibler. Aber trotzdem nett geschrieben^^

Anscheinend scheint hier im Forum noch kein so rechtes Interesse 
diesbezüglich aufzukommen. Ist meine Idee denn so absurd??

@Bernhard:

Das mit den Regelmosfets wäre natürlich eine Idee, quasi Mosfets mit 
sehr niedrigem Rdson in die Versorgungsleitungen und diese dann mittels 
µC zu begrenzen. Hätte wohl auch den Vorteil den Klang nicht zu 
beeinflussen da die Regelung ja außerhalb des Amps stattfindet.

Sonst keine Kommentare dazu?

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