Logik Frage zu kleinen Widerständen

Gast #207586
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Hallo,
ich habe mir hier einen Shunt mit 2 Parallelen 0,01Ohm Widerständen
(ergibt dann 0,005Ohm) für einen 40A messberiech bei einer spannung von
12V gebaut. Rechnerisch ist der Spannungsabfall bei 40A dann
0,005Ohm*40A=0,2V entspricht einer leistung von ca. 8W was für 2
Parallele 11W widerstände kein Problem sein sollte.
Wenn ich mir die Widerstände allerdings anschaue frage ich mich, ob ich
wirklich 40A auf 2 so kleine drähte vor dem Widerstand geben kann? ist
der Widerstand der 'Zuleitungen' nicht viel höher?
Falls ja, was soll man dann überhaupt mit einem 0,01Ohm widerstand mit
11W?!

Ich hoffe ihr versteht was ich meine!

Gruß
Nico
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Gast #207587
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Hallo Nico,

> Wenn ich mir die Widerstände allerdings anschaue frage ich mich, ob
> ich wirklich 40A auf 2 so kleine drähte vor dem Widerstand geben
kann?
> ist der Widerstand der 'Zuleitungen' nicht viel höher?

Das Messgerät ist nur ein Glied in der Messkette. Wenn Du 40A messen
willst, dann mußt Du schon darauf achten, daß die 'Umgebung' mit der
Du misst auch stimmt. Also die Zuleitungs- und Anschlußwiderstände
deutlich niedriger als der Messwiderstand ist.

Mit einfachen Messpitzen wirst Du kein vernünftiges Ergebnis bekommen.
Angesehen davon, daß Du sie wohl kaum längere Zeit wirst festhalten
können.

Ciao,
Werner
Gast #207589
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Sieht so aus, wie die Serie 350-8, also nur max 4W.

Für Hochstrommessung nehme ich immer 4-Leiterwiderstände, dann
verfälscht der Zuleitungswiderstand (Lötstellen usw.) nicht die
Messung.


Z.B.: Isa-Plan 0R005, Bürklin-Nr.: 53E564

sollte für 40A reichen (mit Kühlkörper).


Peter
Gast #207590
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also es sind tatsächlich widerstände der serie 350-8 mit 4W.
dass würde heißen, das bei 40A das maximum an abgegebener wärme
erreicht wird. da 40A eher selten und nur bei belastungsspitzen
vorkommen sollte das kein problem sein. normal sind eher so 10-20A
belastung.
@werner:
ich messe nicht mit einem messgerät, sondern verstärke mit einem OP den
spannungsabfall und messe dieses signal mit einem Mikrocontroller. muss
auch keine messspitzen festhalten, da alles verlötet wird.
mir gehts eigentlich nur um den widerstand als bauteil.
ich wollte wissen, ob der draht (weil er so sehr dünn ist) direkt an
dem widerstand nicht schon fast einen höheren widerstand hat als der
widerstand selbst? und ob man auf diesen dünnen draht überhaupt mit
ruhigem gewissen 20A geben kann?

gruß
nico
Gast #207591
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hmmh
in meinen augen ist das kein messwiderstand, zumindest kein genauer die
sehen anders aus
das ist ein normaler keramikwiderstand
egal ist die messung eben ungenau =)
ich habe hier eine last audgebaut und ueber die + paralelen widerstände
(metallkoeper) 100A fliessen kein thema
nur die 2 duennen draethchen hmmh recht viel

solltest du wenn schoen kurz halten oder lieber 4 paralel nutzen

Gruss

PS: ich glaube auch nicht an die 11W
Gast #207592
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@jens:
dann ist ja okay. wenn die messung nicht auf 5% genau ist, ist dies
nicht so schlimm. sind auch 4W widerstände, stimmt schon.

damit sich jetzt jeder was darunter vorstellen kann, habe ich nochmal
ein vernünftiges foto mit meiner digicam gemacht.
ach, wie bekomme ich an so eine platine am besten die dicken kabel
(mindestens 4² oder 6²) angeschlossen, so dass ich das ganze
auchwirklich so hoch belasten kann?

achso, zu dem bild:
zu sehen sind 2 LM324 (links), darüber ein 7660 für die negative
spannung und rechts die Widerstände (sind immer 2 zusammen, insgesamt 3
messkreise) mit den spannungsteilern für die ops (damit die spannung am
eingang der ops die betriebsspannung nicht übersteigt).
gruß
nico
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Gast #207593
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Hallo!

Rechne doch mal die Widerstände, welche sich aus den Anschlussleitungen
ergeben, aus:

Nehmen wir folgende Werte an, und der Draht sollte mal aus Kupfer
bestehen:

rhocu=0.017µOhmm

Acu= 0.3mm^2

l=2cm (insgesamte Länge)

R=rhocu*l/Acu=1.13mOhm

Du kannst das ganze auch mal messen, mit einem Kalibrierstrom von 20A
beispielsweise.

mfg
Gast #207595
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also den minilogger kenne ich schon, leider ist auf der webseite zu dem
shunt nicht so viel dokumentiert.
außerdem wollte ich doch in diesem thread nur wissen, ob man das mit
diesen widerständen einigermaßen gut machen kann.
zu der genauigkeit: für mich ist es ein unterscheid, ob der gemessene
wert um einige prozent abweicht, oder ich nur in halb so vielen
schritten messen kann.

vielen dank
gruß
nico
Gast #207596
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Der Shunt ist ein Stück Kupferdraht. Länge, Durchmesser, Herstellung,
Anschlüsse, - alles beschrieben. Was fehlt Dir denn?

"... für mich ist es ein unterscheid, ob der gemessene
wert um einige prozent abweicht, oder ich nur in halb so vielen
schritten messen kann"

Der Unterschied zwischen 9 und 10 Bit Auflösung ist 0,1%. Eine Anzeige
für 40.00 A braucht eine Auflösung von 12 bit, den Fehler des Shunts
kann man mit der Verstärkung oder einer Korrekturrechnung ausgleichen.
Eine Anzeige von 40.0 A braucht eine Auflösung von 9 bit und der Fehler
ist 0,5%.

Meinst Du das?

Blackbird
Gast #207597
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@blackbird:
na eigentlich hast du recht. eine anzeige welche auf 0.1A genau ist und
dabei einen fehler von 0,5% macht ist ausreichend.

vielen dank für eure antworten, aber ich glaube das das was ich mit dem
thread klären wollte nun wirklich erledigt ist (ob man an die dünnen
drähte soviel last hängen kann... antwort:JAA!)

deshalb würde ich den tread an dieser stelle für beendet erklären.
über die messmethode und die genauigkeit gibts da ja noch diesen
thread:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-203279.html

gruß
nico

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