Gast
#2866758
Guten Tag, seit Kurzem beschäftige ich mich mit analogen Schaltungen und kleinen ICs wie dem NE555. Auch wenn ich bislang keine Fehler bemerkt habe, wird oft empfohlen, (Datasheet) Bypass-Kondensatoren zur Entkopplung der Spannungsversorgung des ICs einzusetzen. Welche Funktion sie haben, warum man teilweise auch mehrere einsetzt usw., leuchtet mir ein. Was ich nicht vestehe und worauf ich im Netz keine Antwort gefunden habe: Warum benötigen diese Kondensatoren keine strombegrenzenden Widerstände in Reihe? Sonst wird jeder Kondensator über einen Widerstand auf- und entladen. Nur bei den Bypass-Kondensatoren scheint das nicht nötig zu sein. Liegt das an der geringen Kapazität und der damit verbundenen kurzen Ladedauer? Reicht der eigene resistive Widerstand aus, dass kein "Vorwiderstand" benötigt wird? Liegt es am Zusammenspiel mit den Leitungsinduktivitäten oder liegt es an was ganz anderem? Mir fehlt noch das Gefühl für die Grössen. Daher hoffe ich, dass mich hier einer an die Hand nehmen und mir das erklären kann. :) Vielen Dank und Gruss, Alexander