Peter Zz (bastelboy) schrieb:
> Impulsübertrager ... Wie funktioniert das?
Ist im Prinzip ein kleiner Transformator. So kann man z.B. mit vier
Wicklungen eine Steuerung für eine Halbbrücke bauen. Die Ansteuerung
erfolgt über je einen Impulseingang für "EIN" bzw. "AUS". Sekundärseitig
dann jeweils ein einfacher Gatetreiber - komplementäre Transistoren etc.
Nachteil: relativ langsam
Vorteil: keine eigene Versorgung notwendig, beliebig lange
Einschaltzeiten der Highside möglich.
Bevor man sich Gedanken über die Ansteuerung macht, sollte der
Leistungsteil klar sein.
Als Anhang ein Beispiel das mit nur einem massebezogenen HV-Schalter
auskommt.
R1 und R2 = Innenwiderstand, R3 begrenzt den Entladestrom durch S1, D1
verhindert allzu großen Rückwärtsstrom durch V2.
Nachteile: V2 muss potentialfrei sein, keine "AUS" an der Last möglich,
recht hohe Verlustleistung an R1.
Der Verlustleistung könnte man z.B mit einer Halbrücke für V1 abhelfen.
Aber wie gesagt, ohne detailierte Informationen zu den Quellen (Ri, Cp,
Potentialfrei,Verhalten als Stromsenke...) bleibt das ein Stochern im
Nebel.
Wie wird denn das Modulationssignal eingspeist?
> Umschalten sollte so in ca. 10-50us passieren
Mit den Umschaltzeiten sehe ich erst einmal kein großes Problem. Der
Spannungsanstieg/Abfall wird allerdings von der Lastkapazität, dem
Innenwiderstand der Spannungsquellen und den unvermeidlichen
Leitungsinduktivitäten limitiert.
Besonders letztere können auch für recht unangenehme
Überspannungen/Schwingungen sorgen.