Tach!
Ich hab mal ne blöde Frage:
In meinem Kfz ist eine Silber-Calzium-Autobatterie eingebaut die erste
Anzeichen macht, nicht mehr allzulange zu funktionieren.
Motor aus: Spannung sackt auf 11,9V ab
Motor an : Spannung steigt auf 14,1V
Aufgefallen ist mir die niedrige Batteriespannung gestern morgen, als
die Instrumentenbeleuchtung etwas müde vor sich hin gefunzelt hat. Als
ich den Motor angelassen habe, war alles in gewohnter Helligkeit
beleuchtet.
Der Anlasser dreht übrigens noch kräftig durch und wirft den Motor beim
ersten Versuch zuverlässig an (Diesel).
Zurück zum Thema: Ich habe noch eine fast neue Autobatterie gleicher
Kapazität hier rumstehen, nur eben als Blei-Säure-Version. Kann ich die
bedenkenlos einbauen oder muss ich unbedingt wieder eine
Silber-Calzium-Batterie einbauen?
Eine neue/normale Pb-Batterie hat doch auch nur 12,x V, wenn sie nicht
gerade geladen wird (zumindest nach kurzer Verweilzeit). Da wird die
Instrumentenbeleuchtung kaum einen Unterschied zu Deinen 11,9V zeigen(
vielleicht sind nur Deine Augen etwas trübe geworden).
Vielleicht ist da was anderes im Eimer. Oder Du hast nur den
Helligkeitsregler aus Versehen runtergedreht beim Putzen ...
Vielleicht haben die Ag-Ca-Batterien einfach nur eine geringfügig
geringere Grundspannung - deswegen möglichewrweise die 11,9V.
>Der Anlasser dreht übrigens noch kräftig durch und wirft den Motor beim>ersten Versuch zuverlässig an (Diesel).
Dann sollte die noch ok sein. Zeigt sich aber erst richtig im Winter.
>Zurück zum Thema: Ich habe noch eine fast neue Autobatterie gleicher>Kapazität hier rumstehen, nur eben als Blei-Säure-Version. Kann ich die>bedenkenlos einbauen oder muss ich unbedingt wieder eine>Silber-Calzium-Batterie einbauen?
Unfug. Ag-Ca-Batterien sind doch auch nur Pb-Säure-Batterien, nur daß
deren Pb-Platten einen geringen Ca-Zusatz zulegiert bekommen haben (das
mit dem Ag kenne ich allerdings noch nicht so, aber das mit dem Ca schon
seit eh und je)
> Kann ich die bedenkenlos einbauen
Ja.
Und dank Stopfen die man öffnen kann kannst du dien Akku
sogar jedes Jahr kontrollieren und ggf. destilliertes Wasser
nachfüllen, damit er länger lebt, als dein vermutlich
festverschlossener, nicht wartbarer Calcium-Akku.
Auch Wartungsfreie Batterien sind nicht wartungsfrei. Die kann man im
übrigen auch über stopfen öffnen befüllen und wieder zudrehen ;-). Außer
es sind Gel-B. Aber Wartungsfrei suggeriert nur, das man nichts machen
muss. Die unterliegen aber dem sleben Effekt wie die standart-B.
Nachfrager schrieb:> MaWin schrieb:>> Und dank Stopfen die man öffnen kann>> Pb-Säure gibt es auch wartungsfrei! Benutzt du noch Vorkriegsbatterien?
Ich hab auch so eine "tolle" wartungsfreie Batterie (Mikroflies), noch
nie so einen Mist gehabt, die Dinger sind sauteuer und laufend kaputt.
Will ne Vorkriegsbatterie, die haben immer jahrelang gehalten.
Thomas schrieb:> Tach!>> Ich hab mal ne blöde Frage:> In meinem Kfz ist eine Silber-Calzium-Autobatterie eingebaut die erste> Anzeichen macht, nicht mehr allzulange zu funktionieren.> Motor aus: Spannung sackt auf 11,9V ab> Motor an : Spannung steigt auf 14,1V
Eigentlich hört sich das für mich noch recht gersund an.
> Zurück zum Thema: Ich habe noch eine fast neue Autobatterie gleicher> Kapazität hier rumstehen, nur eben als Blei-Säure-Version. Kann ich die> bedenkenlos einbauen oder muss ich unbedingt wieder eine> Silber-Calzium-Batterie einbauen?
Dazu sieh Dir diesen Link an.
http://www.kfz-baumgartner.de/product_info.php?info=p485_einfuehrung-der-batterien-silber-calcium.htm
Anscheinend ist ein Austausch gegen normale Bleibatterien nicht so
ratsam.
Gruss
Harald
1.Prüfe das Alter der Batterie!
2.Erinnere Dich an Sünden wie Tiefentadung oder Unfall
>> Motor aus: Spannung sackt auf 11,9V ab>> Motor an : Spannung steigt auf 14,1V> gegen normale Bleibatterien nicht so ratsam.
Eine rechtzeitige Messung beim Batteriedienst/Werkstatt dürfte etwas
mehr Klarheit bringen. Ein digitales Meßgerät muß ja nicht wirklich
genau gewesen sein? Manche Multimeter brachten bei Kälte 3 V
Fehlanzeige.
> Anscheinend ist ein Austausch gegen normale Bleibatterien nicht so> ratsam.
Doch.
Autodeppen.
Normale Bleiakkus fangen ab 13.8 V (tempabhängig) an zu gasen,
werden zum schnelladen aber von der Lichtmaschine mit 14.4V geladen.
Will man diese Akkus wartungsfrei(er) bekommen, muß man ihre
Gasungsspannung erhöhen, das macht man halt durch Calciumzusatz.
So ein Calciumakku gast nicht bis 14.4V, daher kann mand die
zugeschweisst als angeblich wartungsfrei verkaufen.
Das Silber im Akku ist nur werbewirksames Placebo, verbessert ein
bischen die Leitfähigkeit und dait den Maximalstrom, man hätte aber auch
das Blei dicker machen können, der Silberzusatz war aber offenbar
billiger.
Wer nun im Auto nachgemesen hat, wird bemekrt haben, daß die sich alle
nicht so genau daran halten, da produziert eine Lichtmaschine schon mal
15V, weil der Konstrukteur meinte, es gibt 0.6V SPannungsabfall über die
Leitung zum Akku (natürlich nicht wennde rAkku voll ist, Honks gibt es
auch bei outgesourcen KFZ Leiharbeitsingenieueren) oder weil es einfach
Toleranz unter Temperaturschwankungen ist.
Dann muß man eben öfter Wasser nachfüllen im Bleiakku. Die
Calcium-Fraktion musste mitziehen und schreib daß ihre Akkus bis 14.8V
aushalten würden. Stimmt ja auch, nur nicht so lange wie 14.4V.
Herkömmliche Bleiakkus sind ein guter Ersatz für die nicht-wartbaren
Calciumakkus, egal ob mit 13.8, 14.4 oder 14.8V geladen. Nur perverse
Autos mit "Akkumanagementelektronik im Akku" (Verdongelung der
Verbrauchmaterialen) brauchen halt alle paar Jahre den monopolteuren
verdongelten Quatsch.
MaWin schrieb:>> Anscheinend ist ein Austausch gegen normale Bleibatterien nicht so>> ratsam.>> Doch.>> Autodeppen.>> weil der Konstrukteur meinte, es gibt 0.6V SPannungsabfall über die> Leitung zum Akku (natürlich nicht wennde rAkku voll ist, Honks gibt es> auch bei outgesourcen KFZ Leiharbeitsingenieueren)> Herkömmliche Bleiakkus sind ein guter Ersatz für die nicht-wartbaren> Calciumakkus, egal ob mit 13.8, 14.4 oder 14.8V geladen.
Gibts dazu auch wissenschaftliche Belege, oder soll deine Schmäh-Rede
nur deine erste Aussage rechtfertigen?
Hallo Manfred,
dazu braucht man keine wissenschaftlichen Belege, das erklärt einem der
gesunde Menschenverstand. Einen 0815 Bleiakku bekomme ich an jeder
Tanke,
ein Auto dessen "elektronsicher" Akku defekt ist, wird von jeder
Werkstatt gerne "nach Hause" geschleppt um das Steuergerät mit dem neuen
Akku bekannt zu machen. Was brauchst Du noch für wissenschafltiche
Belege?
Du bist schlau, aber es gibt Postings von Dir bei denen ich an Dir echt
zweifle..
Mir kommt keine "wartungsfreie" Batterie ohne Schraubstopfen ins Haus.
Gruß,
Holm
Holm Tiffe schrieb:> das erklärt einem der> gesunde Menschenverstand.
... der bei jedem auf anderen Gebieten stark entwickelt ist.
Somit sind fuer mich saemtliche Beitraege von MaWin interessant zu
lesen, man lernt auch neues dazu und muss immer mal schmunzeln, wenn er
sehr "konkret" wird.
Holm Tiffe schrieb:> Mir kommt keine "wartungsfreie" Batterie ohne Schraubstopfen ins Haus.> Gruß,
Das ist doch blanker Unsinn!
Meine letzten Autos hatten solche. Eine nach 8 Jahren mit beginnender
Altersschwäche, und die jetzige vorausschauend nach 9 Jahren
ausgemustert.
Das ist ein stolzes Alter für eine Autobatterie.
Für die restlichen 2-4 Jahre habe ich natürlich billige zum nachfüllen
genommen.
Nachfrager schrieb:> Gibts dazu auch wissenschaftliche Belege, oder soll deine Schmäh-Rede> nur deine erste Aussage rechtfertigen?
Also ich werde das in absehbarer Zeit auch so machen, wie MaWin schrieb.
Meine Lichtmaschine erzeugt 13,4V, sogar relativ unabhängig von Last und
Drehzahl, etwa +/- wenige Zehntel, das ist sehr gut gemacht, das hält
ein gewöhnlicher Bleiakku gut aus. Den Silver-Calcium-Akku ab Werk hatte
die Werkstatt schon vor einem Jahr gemessen, für schlecht befunden, und
zum Tausch geraten.
Mir wird übel, wenn ich heute immer wieder was von 15-16V Spannungen in
Bordnetzen lese. Das hatte man früher bei einem ausgefallenen Regler.
Ein Steuergerät (Innenraum) spinnt gelegentlich mal, wenn die Spannung
durch langes Stehen in Richtung 12V kommt. Das wiederum ist übel
gemacht, dürfte nicht sein.
Aber nein, der Akku bleibt drin. Der Wagen startet normal wie im
Neuzustand, da gibt es keinen Tauschgrund, bloß steht er schon mal
einige Wochen unbenutzt herum, wie unmittelbar vor dem Werkstattbesuch.
Die Jungs messen da wohl den Innenwiderstand, und der ist nun mal eben
schlecht, wenn die Ladung nur noch 20% hat. Übrigens wollte ich nur
Ölwechsel. Die Jungs untersuchen aber das ganze Auto nach einem
Zusatzauftrag, obwohl ich sie bat, das bleiben zu lassen. Der war
nämlich einen Monat zuvor zur Hauptuntersuchung.
Ansonsten gehts zum Onkel Trost (Autoteile Trost), mein letzter
einfacher Bleiakku kostete 27€ bei 45AH Kapazität, gerade etwas mehr als
ein Kasten Pils. Und wenn das jemand für Nachkriegstechnik hält (die
Nachkriegstechnik zuvor hielt geschlagene 14 Jahre!!!). Von einem
Markenhersteller wird der schon auch sein, auch wenn kein Name drauf
steht. Der Laden war letztes mal voll, nur mit Akkukäufern, auch für
Traktoren und LKW. Also gehen auch Geschäftsleute (Bauern,
Kleinspediteure) hin. Die machen das mit dem Preis da wohl über die
Mengen. Jedenfalls ärgert es mich bei diesem Preis nicht, auch wenn das
Ding nach 3 Jahren hinüber sein sollte.
@Michael_:
Es ist ein Unterschied ob Batterieen wartungsfrei sind weil sie keine
Wartung benötigen oder ob sie wartungsfrei sind, weil keine Wartung
möglich ist!
Ein guter Bekannter betrieb bis vor Kurzem eine autoverwertung, und da
mir vor ca. 5 Jahren mitten im Sommer die Originalbatterie 68Ah(?)
meines Mazda 626 abgenippelt war (muß eine Platte runtergrfallen sein)
kam dieser Freund mit einer ollen Opel Batterie mit 42Ah des Wegs und
wir haben diese da reingespaxt. Dieses Teil, das ja wohl schon mal ein
Leben in einem verschrotteten Auto^h^h^h^hOpel hinter sich hatte, hat
bis voriges Jahr gehalten. Seit dem ist wieder einer 68Ah Batterie eines
Nachbarn drin, der vermutete das diese defekt war (war sie aber nicht,
durchvibriert war seine Hauptsicherung im BMW). Das Teil bleibt jetzt
drin, bis uns Ende Januar der TüV scheidet.
(Nee die Karre ist jetzt 15 und wird entlassen).
Es hat nicht geschadet ab und an mal nach dem Stand der Brühe sehen zu
können und einen Schluck destilliertes Wasser aufzufüllen. Ich habe aber
mal die "wartungsfreie" Boschbatterie eines anderen Nachbarn
aufgeprömpelt:
2 Zellen waren trocken. No, thanks.
Wenn Autofabrikanten auf die Idee kommen standardisierte Verschleißteile
mittels Elektronik an eine Fachwerkstatt binden zu wollen, fallen solche
Karren bei mir durch das Suchraster. Irgendwann müssen die dann
kostenpflichtig die Luft für die Reifen anlernen..jaja..ohne mich.
Werkstattbesuch wegen einer defekten Scheinwerferlampe war ja wohl auch
eine Erfindung von VW...so mit Stoßstange und Kühler ausbauen. Ich hätte
den Krempel dem Pieäch oder wie der Arsch heißt persönlich um die Ohren
gehauen.
Gruß,
Holm
Holm Tiffe schrieb:> aufgeprömpelt
Ich glaube, es wird Zeit für ein Spezielles Wörterbuch für µC.net-User.
Obiges Wort wäre für mich der zweite Kandidat nach "hochskillen". :-)
Meint
Harald
> Wenn Autofabrikanten auf die Idee kommen standardisierte Verschleißteile> mittels Elektronik an eine Fachwerkstatt binden zu wollen, fallen solche> Karren bei mir durch das Suchraster
Das merkst du doch erst hinterher.
Es beginnt mit den Autoradios in Spezialbauform die du nicht ersetzen
kannst.
Es geht über Steuergeräte (Motorelekronik, Zentraleinheit,
Fensterhebercontroller, ABS, ESP, ...) die per Codes aneinander gebunden
sind. Du kannst nicht einfach einen davon gegen einen baugleichen
austauschen, weil der den anderen nicht akzeptiert.
Nett sind dann Autos, bei denen man zum regelmässigen Zahnriemenwechsel
alle 90000km den Motor ausbauen muß für ca. 2000 EUR.
Luft für die Reifen kostet heute durchaus Geld (bei Shell), eine
einfache Kontrolle der Fehlerliste der Motorelektronik kostet bei meinem
Wagen 50 EUR weil das in der Werkstatt ausgelesen werden muß, alle
anderen Steuergeräte sind per Blinkcodes auch von mir auslesbar sind,
aber NATÜRLICH nicht in der Bedienungsanleitung erwähnt, dort steht zum
Thema Lampen auswechseln der Nebelscheinwerfer auch nur "gehen sie in
die Fachwerkstatt". Immerhin kann man die noch selbst reparieren.
Behalt dein Auto, 15 Jahre sind kein Alter, wenn es 30000 DM neu
gekostet hatte, hast du bei jedem TÜV nun 3000 EUR frei um es zu
erhalten - ein Neuwagen würde durch Wertverlust mehr kosten.
Natürlich musst du bei einem Franzosen jemanden kennen, der schweissen
kann, das wird heute ja kaum noch kommerziell gemacht.
Betreffs aufprömpeln: Harald wie lautet Dein Vorschlag einen durch einen
in eine Rille eingelegten Hitzdraht verschweißten "Überallesstopfen" aus
einem Bosch Akku herauszubekommen?
@Manfred: ich werde einen Teufel tun und mir einen Neuwagen
zulegen..nein,
gut gebraucht und unter ca. 100TKm, reicht mir völlig. Sehr
wahrscheinlich wird das wieder ein Mazda aber diesmal ein 6er. Die
Elektronik in den Schüsseln hat sich als recht zuverlässig erwiesen,
davor habe ich keine Angst. Auch so offensichtliche Kundenkneifer wie
das mit dem Zahnriemen (hattest Du mal mit einem 5-Zylinder Fiat zu tun?
Da ist das so) sind da auch nicht drin, den letzten Zahnriemen meiner
Mühle habe ich selber gewechselt.
Nein, ich habe nicht mehr so richtig Bock...hinten links müßte ich den
Schweller/Radlauf wechseln, die Frontscheibe wurde schon mal unsachgemäß
ausgewechselt worauf hin es nun über der Frontscheibe blüht. 2L Mazda
Motoren
mit Kennbuchstaben FS und über 100TKm werfen nach dem Anlassen bei
kaltem Wetter gerne mal eine wirklich dicke blaue Wolke, weil
offensichtlich die Öklabstreifer nicht mehr richtig funktionieren (ich
hasse dieses 3 Teilige Geraffel mit der Zieharmonika..) und sich in der
"Schüssel" des Kolbens Nr. 2
Öl ansammelt das an den Zylinderwänden herunterläuft. Im Inneren Radhaus
vorne rechts gähnt auch ein Loch, das ist eine Standardmacke.
Ich braquche nur wieder eine Karre mit Mausehaken und ein dt. Auto fällt
aus, hatte ich mal, nie wieder..
Ein Kumpel mit Passat sagte mal bei Japanern wären die Ersatzteile so
teuer.. teilweise hat er Recht wobei das Zeuch manchmal doch recht
preiswert ist. Ich habe ihm aber geantwortet, dass ich aus seinen
Erzählungen weiß das er an seiner Mühle ständig Teile wechselt von denen
ich bei meiner Karre gar nicht weiß wo die sind. Die funktionieren
einfach.
Der Inhaber einer freien Werkstatt bei dem ich öfter zu Gange bin
(Computerwartung) rät mir eindeutig wieder zu einem Mazda, " weil der
sich doch als recht brauchbar erwiesen hat.." und sagte das er in den
letzten Jahren seine Meinung über Autotypen geändert hat, in gleicher
Richtung hinsichtlich VW übrigens.. (Ventile durchgebrannt nach 30Tkm,
Zahnriemen gerissen nach 45 TKm, reißende Seile von Fensterhebern und
all Sowas..)
Gruß,
Holm