Windmesser Datenübertragung über große Entfernung

OP #2895531
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Hallo,

mein Vorhaben (oder besser die Idee) ist folgendes:
Ich möchte an einem Ort (A) die aktuelle Windstärke und -richtung messen
und an einem anderen Ort (B) anzeigen.
(A) ist allerdings ein öffentlich zugänglicher Ort, ohne Infrastruktur
und liegt etwa 3,5Km entfernt von (B), allerdings besteht
Sichtverbindung.
Die bei (A) verwendete Technik sollte wegen möglichem Diebstahl
allerdings möglichst preiswert sein und ohne externe Versorgung
auskommen.
Daher suche ich nach einer möglichst preiswerten (und legalen) Lösung
zur Funkübertragung von (A) nach (B).

Ein kleines Windrad mit Generator zu bauen ist nicht das Problem,
dadurch sollte auch die Spannungsversorgung kein Problem sein, denn
gesendet werden muß nur bei ausreichendem Wind.
Das einzige, was mir Sorgen macht ist die Übertragung von (A) nach (B)
die mit normalen Funkmodulen wie RFM12 oder ähnlichen wohl nicht zu
realisieren ist.
Deshalb frage ich hier nach geeigneten Funkmodulen, die die Strecke von
ca. 3,5Km überbrücken können. Die Datenrate liegt bei geschätzten 4-5
Byte die alle 10 Sekunden gesendet werden sollen.


Hintergrund:
(A) ist ein Ort an dem ich des Öfteren Kite. Allerdings möchte ich nicht
unbedingt umsonst los fahren um dann feststellen zu müssen, daß der Wind
nicht ausreicht.
Leider ist mein Wohnort so gelegen, daß der Wind meistens stark von dem
auf der Wiese abweicht, eine Messung auf dem Dach also nicht
aussagekräftig ist.
Eben so verhält es sich mit Livespotting.tv (windit.de), wo die
nächstgelegene Messtelle ebenfalls zu weit entfernt ist.
Daher eben mein Ansatz selbst zu messen und zu übertragen.


Frank
Gast #2895590
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Frank B. schrieb:
> Das einzige, was mir Sorgen macht ist die Übertragung von (A) nach (B)
> die mit normalen Funkmodulen wie RFM12 oder ähnlichen wohl nicht zu
> realisieren ist.
Hast du schon mal über einen der großen Brüder nachgedacht, z.B. den 
RFM23BP. Eine vernünftige Antenne ist außerdem der beste HF-Verstärker, 
d.h. sendeseitig zulässige ERP (1) ausschöpfen und empfängerseitig evtl. 
mit kleiner Richtantenne nachhelfen. Bei freier Sicht sollten die 3.5km 
kein Problem sein.
(1) 227004
http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/BNetzA/Sachgebiete/Telekommunikation/Regulierung/Frequenzordnung/Frequenznutzungsplan/Frequenznutzungsplan2011pdf.pdf?__blob=publicationFile
(Firma: matzetronics) #2895661
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Hans Peter B. schrieb:
> Ort A: Eine Flagge
> Ort B: Ein Fernglass
> Hans Peter

Oder ein Windsack. Das sollte auch gehobenen Ansprüchen genügen. Wenn 
man die Fahne nicht mehr sehen kann, ist es eh zu neblig zum Kiten.
Jegliche Elektronik wird vermutlich abmontiert und geklaut. Das passiert 
hier unserem Mini-Observatorium um die Ecke auf dem Berg alle paar 
Monate mit ihrem Solarpanel.
OP #2896721
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schnupp schrieb:
> Windrad mit reflektorbeschichtung mit moduliertem laser anleuchten und
> das signal per uc auswerten und in windgeschw umrechnen

Das dürfte sich etwas schwerer machen lassen, da das Windrad sich ja je 
nach Windrichtung anders hin stellt. Aber mit nem Schalenanemometer und 
reflektormarkierungen sollte sowas gehen.
Obwohl da vielleicht der Laser schon etwas stärker sein müsste ;)
Gast #2896749
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Frank B. schrieb:
> schnupp schrieb:
>> Windrad mit reflektorbeschichtung mit moduliertem laser anleuchten und
>> das signal per uc auswerten und in windgeschw umrechnen
>
> Das dürfte sich etwas schwerer machen lassen, da das Windrad sich ja je
> nach Windrichtung anders hin stellt. Aber mit nem Schalenanemometer und
> reflektormarkierungen sollte sowas gehen.
> Obwohl da vielleicht der Laser schon etwas stärker sein müsste ;)

Ich habe jetzt an ein Windrad gedacht, welches baugleich zu einem 
Drehwerbeschild angefertigt ist. Diese Windräder haben keine 
Vorzugsrichtung und haben ferner große Flächen, welche mit 
Reflektorfolie versehen werden können.

:-)
#2896785
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Alle Ideen zusammengenommen wird es ja auf einmal einfach.

Ein vertikales Windrad dreht sich und erzeugt den Strom den eine 
Laserdiode und ein bisschen Elektronik braucht.
Die Laserdiode ist in der Mitte des Rotors angebracht und ihr 
Lichtstrahl wird durch die Rotorblaetter unterbrochen.

Punkt B empfaengt den Lichtstrahl und rechnet es in Windgeschwindigkeit 
um.

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