Hallo zusammen,
bisher haben sich meine Projekte immer darauf beschränkt, dass in die
Gehäusewände/Frontplatten nur runde Löcher gebohrt werden mussten.(zB
für Schalter, Bananenbuchsen...)
Jetzt will ich allerdings einen Ausschnitt für einen RJ45 Stecker und
einen SUB-D Stecker machen. Die sind ja beide nicht wirklich rund, womit
einfaches Bohren ausfällt.
Gibt es irgendwelche Tricks, rechteckige Ausschnitte in Gehäuse zu
bekommen, ohne gleich die CNC Fräse auszupacken?
Viele Grüße
Üblicherweise benutze ich dazu die billigst Variante: Loch bohren, Säge
einspannen, aussägen und nachfeilen. Braucht allerdings etwas Geschick
(und Geduld) wird aber ganz gut mit ein wenig Übung :-)
Hallo,
entweder du bohrst ein rundes loch und feilst dieses auf oder du suchst
hier im Forum mal nach einem Handnibbler. Die fuktionieren super.
Ach und um ein viereckiges Loch auszufräsen braucht man bei weitem noch
keine CNC. Da reichen drei Handräder.
Gruß
Da gibt es nur Handarbeit: Bohren und Feilen bei kleinen Löchern und
Bohren, Sägen und Feilen bei Größeren.
Eine CNC-Fräse kann zwar das erste Bohren und Sägen ersparen aber die
Ecken bleiben rund - Fräserradius.
Bei Kleinserien lohnt sehr schnell der Handnibbler, der ist aber, in der
Handhabung, auch nicht ganz ohne, vor allem bei den Billigheimern.
Im professionellen Bereich, nur bei Großserien, werden oft CNC-Stanzen
verwendet – Ohrenschützer nicht vergessen.
MaWin schrieb:>> Ach und um ein viereckiges Loch auszufräsen braucht man bei weitem noch>> keine CNC. Da reichen drei Handräder.>> Du hast offenkundig weder-noch,> denn sonst wüsstest du, daß auf der Fräse die Löcher nicht eckig werden,> sondern immer einen deutlichen Eckradius haben.
Och MaWin,
glaubst du denn, dass alle Leute außer dir aus der Schnabeltasse
trinken?
Wo ist denn das Problem, wenn man die Ecken mit einem 1mm oder 2mm
Fräser freistellt? Falls einem das zu simpel sein sollte kann man nach
dem Vorbohren die Öffnung ja reintaumeln, dann bekommt man auch scharfe
Ecken.
Gruß
Evaluationsboard schrieb:> Ich werde das mit dem Ausfeilen dann mal probieren.
Wichtig ist deutlich sichtbares, präzises anzeichnen bzw. wenn möglich
(z.B. auf der Rückseite) anreissen.
Hallo MaWin.
> (auch wenn es tatsächlich Bohrer gibt die eckige Löcher bohren,> aber auch die haben einen deutlichen Eckenradius wie die Fräse).> http://elexagmbh.de/dante-cms/live/struktur.jdante?sid=FPGEGBENFDEIEMFPCIADAAAAAAGJAIAEAAAAGGBEDBCODDDFDCDFDFDDDDDHDEDJDEDJDEDEDFDHEFDJGMADAAAAAADAGAEEFBDEDB&dph=&aid=1131&back_id=4629&parent_id=3875&node_id=4628
Auch das ist kein Bohrer, sondern eine Stanze.
>> Und das geht bei kleinen Löchern gut von Hand.
Oh ja, das tut es. Es ist nur manchmal etwas mühselig, vor dem Stanzen
die Stanze so anzusetzten, das sie sich beim Zudrehen nicht leicht
verdreht, und die Löcher leicht schräg stehen....runde Löcher sind dabei
unkomplizierter. ;O)
Ausserdem sollte man nie vergessen, die Stanze gut zu fetten. Nicht nur
an der Spindel, auch an den Schneiden. Kerzenwachs ist dafür gut
geeignet.
Senkt den Verschleiss enorm.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Nibbler schrieb:> entweder du bohrst ein rundes loch und feilst dieses auf oder du suchst> hier im Forum mal nach einem Handnibbler. Die fuktionieren super.
Der dort im Thread genannte kommt aber leider aus Amiland und kostet
daher genauso viel Versand wie das Teil selbst.
ebay 360487981659 käme aus Grossbritannien und damit deutlich
versandgünstiger. Wäre das Teil auch geeignet, oder sieht das schon
zu "chinesisch" aus?
Jörg Wunsch schrieb:> ebay 360487981659 käme aus Grossbritannien und damit deutlich> versandgünstiger. Wäre das Teil auch geeignet, oder sieht das schon> zu "chinesisch" aus?
Pollin hat das gleiche Teil günstiger:
http://www.pollin.de/shop/dt/NjMzOTk0OTk-/Werkstatt/Werkzeuge/Schleifen_Schneiden/Blechknabber.html
Es kann aber sein, dass so ein Blechknabber wegen seiner Abmessungen
eine bestimmte Mindestgröße der Öffnung benötigt. Ich habe vor ein paar
Jahren einen elektrischen Blechknabber gekauft, den Proxxon aber nicht
mehr im Programm hat. Damit kann man sehr bequem große Löcher in Bleche
bringen, aber eine Nacharbeit mit der Feile ist immer nötig.
Gruß,
Alexander
Alexander Dörr schrieb:> Ich> stelle mir die Handhabung etwas schwierig vor, da man den Knabber und> die Bohrmaschine festhalten muss.
Stimmt. Das spricht dafür, das Handgerät zumindest zusätzlich noch
haben zu wollen.
> Eine preiswerte Alternative wäre ein druckluftbetriebener Blechknabber,> sofern ein Kompressor mit ausreichender Abgabemenge vorhanden ist:
Tja, sowas (also Druckluft) fehlt mir leider in meiner Sammlung noch.
;-)