Mit Transistor LED treiben

OP #2913334
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Ich möchte per AVR-Ausgangspin einen BC547 als Schalter nutzen, der 3 
Leds "anschalten" soll. Gibt es bei der Beschaltung wie sie im Bild zu 
sehen ist noch Fehler? Ist ein BC547 überhaupt ausreichend um 3x20mA zu 
treiben? (laut Datenblatt ja eigentlich schon)
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#2913341
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Moehrlin Moehrlin schrieb:
> Ich möchte per AVR-Ausgangspin einen BC547 als Schalter nutzen, der 3
> Leds "anschalten" soll. Gibt es bei der Beschaltung wie sie im Bild zu
> sehen ist noch Fehler?

Den Basiswiderstand hast du ja noch nicht be-wertet.
Aber sonst: ja, sieht gut aus.


> Ist ein BC547 überhaupt ausreichend um 3x20mA zu
> treiben? (laut Datenblatt ja eigentlich schon)

Sind zwar 4 LED, aber rein rechnerisch bist du dann mit 4*20mA immer 
noch unter den 100mA, die der BC abkann. WObei: Man muss ja die LED 
nicht mit 20mA betreiben.
Allerdings würd ich dafür einen BC337 nehmen, weil ich davon noch jede 
Menge rumliegen hab und der kann 800mA ab :-)
Gast #2913347
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>Ist ein BC547 überhaupt ausreichend um 3x20mA zu
>treiben?

ich seh da 4.

bei der schaltung kannst du lediglich das eine 4er pack oder das andere 
leuchten lassen. nicht einzelne leds einzeln.

die leds benötigen lediglich 20mA? dann häng sie doch direkt an den µC. 
jede an einen Pin und du hast mehr ansteuerungsmöglichkeiten.

in deiner jetzigen schaltung sind außerden drei widerstände pro seite 
überflüssig. Es sei denn diese sind aus Leistungsgründen dort. Es gibt 
5V Leds (paar cent) die bereits einen eingebauten widerstand haben.
#2913388
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Karl Heinz Buchegger schrieb:

> Sind zwar 4 LED, aber rein rechnerisch bist du dann mit 4*20mA immer
> noch unter den 100mA, die der BC abkann. WObei: Man muss ja die LED
> nicht mit 20mA betreiben.
> Allerdings würd ich dafür einen BC337 nehmen, weil ich davon noch jede
> Menge rumliegen hab und der kann 800mA ab :-)

Normalerweise würde ich auch den BC337 bevorzugen, da der vermutlich
eine kleinere Restspannung hat. Zum Treiben von LEDs spielt das aber
keine Rolle; man könnte sogar eine Kollektorschaltung nehmem. Ich
würde den Transistortyp nehmen, von denen ich am meisten "in der
Kiste" hätte.
Gruss
Harald
PS an Moehrlin: on den roten LEDs könntest Du je zwei in Reihe schalten.
Dann hast Du geringere Verluste.
Gast #2913471
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24qgwerz schrieb:
> -> "in deiner jetzigen schaltung sind außerden drei widerstände pro
> seite
> überflüssig. Es sei denn diese sind aus Leistungsgründen dort.".
>
>
> Wie würdest Du das (anders) realisieren?

Im reinen Schaltbetrieb könnte man für die 4 LEDs einen gemeinsamen 
Widerstand wählen, da die Gefahr das nur eine LED im Dimmbetrieb 
durchsteuert und zu viel Strom abbekommt nicht gegeben ist.
Ist halt eine Platz und Kostenfrage.
Gast #2913478
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> Im reinen Schaltbetrieb könnte man für die 4 LEDs einen gemeinsamen
>
> Widerstand wählen, da die Gefahr das nur eine LED im Dimmbetrieb
>
> durchsteuert und zu viel Strom abbekommt nicht gegeben ist.
>
> Ist halt eine Platz und Kostenfrage.

Das erforderte weitere Erklärung. Ich kann dem nämlich nicht folgen.
Gast #2913497
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Bei einer großen Anzahl paralleler LEDs mit einem gemeinsamen 
Widerstand, kann es beim analogen Dimmen (also Begrenzung des 
Summenstroms mit einem Transistor) passieren das Uth so vieler LEDs 
(aufgrund von Fertigungstoleranzen) unterschritten wird, das der Strom 
durch die restlichen LEDs deren Maximalwerte überschreitet und sie 
zerstört.
#2913509
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DerDaniel schrieb:
> Im reinen Schaltbetrieb könnte man für die 4 LEDs einen gemeinsamen
> Widerstand wählen, da die Gefahr das nur eine LED im Dimmbetrieb
> durchsteuert und zu viel Strom abbekommt nicht gegeben ist.

Ach ne! Nicht schon wieder diese Urban Legend.

> Ist halt eine Platz und Kostenfrage.

5000 Widerstände kauf ich für 6 Euro ein. Wahnsinnige Kostenersparnis.
#2913514
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DerDaniel schrieb:
> Bei einer großen Anzahl paralleler LEDs mit einem gemeinsamen
> Widerstand, kann es beim analogen Dimmen (also Begrenzung des
> Summenstroms mit einem Transistor) passieren das Uth so vieler LEDs
> (aufgrund von Fertigungstoleranzen) unterschritten wird, das der Strom
> durch die restlichen LEDs deren Maximalwerte überschreitet und sie
> zerstört.

 Das ist klar,die große Frage ist, warum der Effekt hier nicht austreten 
sollte. Also warum es nur  "beim analogen Dimmen" auftreten soll.
#2913515
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DerDaniel schrieb:

> Bei einer großen Anzahl paralleler LEDs mit einem gemeinsamen
> Widerstand, kann es beim analogen Dimmen (also Begrenzung des
> Summenstroms mit einem Transistor) passieren das Uth so vieler LEDs
> (aufgrund von Fertigungstoleranzen) unterschritten wird, das der Strom
> durch die restlichen LEDs deren Maximalwerte überschreitet und sie
> zerstört.

Genau, und wieso schreibst Du oben das Gegenteil?
Fragt sich
Harald

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