Transistor vor Quarz

OP #2915098
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Hallo zusammen,

kann ich zwischen Quarz und Takteingang des MCU noch einen Transistor 
klemmen ohne das mir die Takterzeugung kaputtgeht?

Hintergrund ist folgender:

Ich möchte ein möglichst Stromsparendes Datenlogginmodul haben, das bei 
möglichst geringen Takt und 3V Versorungsspannung läuft.
Gleichzeitig soll aber die möglichkeit gegeben sein das gleiche Modul 
via USB am Rechner zum auslesen/konfigurieren zu betreiben. USB soll in 
Firmware mit V-USB realisiert werden, und die braucht nunmal wenigstens 
12 MHz.

Ich suche also eine Möglichkeit den Takt abhängig von der verwendeten 
Spannungsversorgung zu wählen.
Gast #2915105
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Uli Trautenberg schrieb:

> kann ich zwischen Quarz und Takteingang des MCU noch einen Transistor
> klemmen ohne das mir die Takterzeugung kaputtgeht?

> Ich suche also eine Möglichkeit den Takt abhängig von der verwendeten
> Spannungsversorgung zu wählen.

Eventuell zwei verschiedene externe Quarzoszillatoren nutzen?
Gast #2915115
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Uli Trautenberg schrieb:

> kann ich zwischen Quarz und Takteingang des MCU noch einen Transistor
> klemmen ohne das mir die Takterzeugung kaputtgeht?

Das kann man tatsächlich machen. In einem Beispiel für einen externen 
Takt am 8051 wurde ein Transistor in die Leitung an einem der beiden 
Quarzkondensatoren geschaltet. Man schaltet da einfach den Fußpunkt des 
ersten Ausgangskondensators nach dem Verstärker auf die Basis eines 
NPN-Transistors, der seinerseits mit dem Emitter auf Masse liegt.
OP #2915183
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Naja, der Prescaler sollte doch das erste Silizium nach dem Takteingang 
sein, der wird den höheren Takt schon dauerhaft verkraften. Sorgen mach 
ich mir eher um den restlichen Core, ob der stabil soweit hochläuft bei 
12Mhz@3V das ich den PreScaler setzen kann...
Gast #2915214
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Ich würde einen Controller mit internem und externen Oszillator wählen 
(z.B: Pic18xx). Wenn der USB angeschlossen wird, wird der externe 
Oszillator eingeschaltet. Ohne USB Anschluss wird der Takt aus dem 
internen Oszillator (4MHz oder 31kHz) erzeugt. Wenn auch ohne USB eine 
hohe Genauigkeit nötig ist, kann auch ein 32k Uhrenquarz verwendet 
werden. Die Lösung mit dem Transistor halte ich für nicht praktikabel, 
da durch die unkontrollierbare Impedanz des Transistors 
(Sperrschichtkapazitäten) die Oszillatorfreuenz instabil wird.

Gruß
Mike

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