@PizzaPastaParty
Jede Spannungsquelle hat einen Ausgangswiderstand (Ausgangsimpedanz,
Impedanz ist einfach der Oberbegriff für ohmsche, induktive und
kapazitive Widerstände). Dieser bildet mit dem Lastwiderstand einen
Spannungsteiler, und was an dessen Mittelpunkt an Spannung abfällt
bestimmt eben, wieviel Spannung (und damit auch Leistung) an der Last
"ankommt". Der Rest geht in der Signalquelle verloren. Wenn Du z.B. den
Ausgang einer Soundkarte direkt an einen 2Ohm-Lautsprecher anschließt,
kommt von der Spannung kaum was am Lautsprecher an; das meiste verbrät
die z.B. 1K Ausgangsimpedanz der Soundkarte (wobei die evtl. auch
kaputtgeht).
Der Impedanzwandler ist eine Verstärkerschaltung mit Verstärkung = 1;
das Signal wird spannungsmäßig also nicht verändert. Der Impedanzwandler
hat aber eine sehr hohe Eingangsimpedanz, sodaß er die Spannungsquelle
kaum belastet. An seinem Eingang fällt also fast die gesamte Spannung
der Quelle ab weil eben kaum Strom eingangsseitig fließt, der einen
Spannungsabfall am Ausgangswiderstand der Quelle bewirken würde.
Außerdem ist die Ausgangsimpedanz des Wandlers sehr niedrig, sodaß er
höher belastet werden kann ohne daß viel Ausgangsspannung am
Ausgangswiderstand verloren geht.
Der einfachste Impedanzwandler ist der Emitterfolger; der Widerstand den
er an der Basis sieht (also die Ausgangsimpedanz der Quelle) erscheint
um den Faktor Beta geteilt am Ausgang. Der Eingangswiderstan der
Emitterfolgers ist ca. Beta mal so groß wie die Last, die der Folger
treibt.