1V aus 5V für Glühdraht.

Gast #2916123
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Hmmm, also das Datenblatt der IV6 spricht von 0,85V bis 1,15V.
Jetzt bin ich ein bisschen ratlos. Betreibt man so einen Glühdraht mit 
einer Stromquelle oder einer Spannungsquelle? Oder reicht ein einfacher 
Spannungsteiler? Ich will die Röhre halt nicht kaputt machen.
Persönliche Seite #2916132
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Wenn Spannung im Datenblatt steht, ist sie wohl darauf ausgelegt mit 
dieser Spannung betrieben zu werden ;)

Bei den Röhren gab/gibt es aber meistens beide Angaben.

Aber es wäre interessant zu wissen welchen Innenwiderstand dieser 
Heizdraht (im Betrieb) hat, falls keine Angabe zum Strom gemacht wird.

So könnte man erst mal schauen ob sich ein Schaltregler überhaupt lohnt, 
und zweitens den nötigen Vorwiderstand ausrechnen falls es sich nicht 
lohnt.
Gast #2916184
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Ans Labornetzteil, 1Volt einstellen und den Strom ablesen, voll schwer, 
echt...

Denn einen Vorwiderstand und eine 1V - Z-Diode
http://www.conrad.de/ce/de/product/180505/Zener-Diode-13-W-Diotec-ZPY-1-V-Gehaeuseart-DO-41-Ptot-13-W-Zenerspannung-1-V
parallel zur Röhre, damit nichts passieren kann

5Volt rein minus 1V "Glühspannung" macht 4V.
bei angenommenen 200mA (?)macht das U durch I 20R->22R.

Somit fielen dann an der Vorwiderstand der Röhre ( mit hypothetischen 
200mA ) genau 4V ab, die Z-Diode hat noch nichts zu tun in dem Falle.

IdR lässt man durch die Z-Diode mehr Strom flieesen , als man für die 
Schaltung braucht. Siehe auch im Elektronikkompendium oder im Datenblatt 
der Diode.

Also: erst mal Strom messen.

man kann auch eine Siliziumdiode und eine Schottkydiode in Reihe 
schalten und parallel dazu den Glühdraht betreiben...
#2916287
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Steffen schrieb:

> Ich habe ein IV-6 VFD Röhre die ich gerne benutzen möchte. In der Röhre
> ist natürlich ein Glühdraht. Dieser wir mit einer Spannung von ca. 1V
> betrieben. Wie kriege ich diese Spannung am besten aus 5V?

Mit einem Vorwiderstand. Einmal kurz gegoogelt führt zu

http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/Nixie/IV-6.htm

also 50mA Heizstrom. Macht 4V/50mA = 80R Vorwiderstand.

Kommt aber auf den Rest der Schaltung an, ob das sinnvoll ist. Die Röhre 
braucht ja 25-30V Anoden- bzw. Gitterspannung, bezogen auf den 
Glühdraht. Jetzt kann man entweder den Glühdraht nahe GND betreiben und 
+24V an Anoden/Gitter legen. Oder man schaltet selbige zwischen +5V und 
z.B. -24V. Dann muß der Glühdraht irgendwo bei -24V liegen, was man 
besser mit einer separaten Versorgungsspannung löst.

Meist muß man abgeschaltete Anoden bzw. beim Multiplexen die Gitter 
abgeschalteter Stellen auf ein Potential unter dem des Glühdrahts 
ziehen, damit es keine häßlichen Effekte gibt. Also im ersten Fall mit 
+24V Versorgung eher so:

+5V --[39R]--o--Glühdraht--o--[39R]-- GND

Dann liegt der Glühdraht im Mittel auf 2.5V und die Anoden schalten 
zwischen -2.5V und +21.5V.

Analog für den Fall mit negativer Versorgung. Letzteres hat den Vorteil, 
daß ein Anoden/Gitter-Treiber mit einem einzigen pnp-Transistor, 
Basisvorwiderstand und Pulldown-Widerstand (10k-100k) gebaut werden 
kann.


XL

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