Steffen schrieb:
> Ich habe ein IV-6 VFD Röhre die ich gerne benutzen möchte. In der Röhre
> ist natürlich ein Glühdraht. Dieser wir mit einer Spannung von ca. 1V
> betrieben. Wie kriege ich diese Spannung am besten aus 5V?
Mit einem Vorwiderstand. Einmal kurz gegoogelt führt zu
http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/Nixie/IV-6.htm
also 50mA Heizstrom. Macht 4V/50mA = 80R Vorwiderstand.
Kommt aber auf den Rest der Schaltung an, ob das sinnvoll ist. Die Röhre
braucht ja 25-30V Anoden- bzw. Gitterspannung, bezogen auf den
Glühdraht. Jetzt kann man entweder den Glühdraht nahe GND betreiben und
+24V an Anoden/Gitter legen. Oder man schaltet selbige zwischen +5V und
z.B. -24V. Dann muß der Glühdraht irgendwo bei -24V liegen, was man
besser mit einer separaten Versorgungsspannung löst.
Meist muß man abgeschaltete Anoden bzw. beim Multiplexen die Gitter
abgeschalteter Stellen auf ein Potential unter dem des Glühdrahts
ziehen, damit es keine häßlichen Effekte gibt. Also im ersten Fall mit
+24V Versorgung eher so:
+5V --[39R]--o--Glühdraht--o--[39R]-- GND
Dann liegt der Glühdraht im Mittel auf 2.5V und die Anoden schalten
zwischen -2.5V und +21.5V.
Analog für den Fall mit negativer Versorgung. Letzteres hat den Vorteil,
daß ein Anoden/Gitter-Treiber mit einem einzigen pnp-Transistor,
Basisvorwiderstand und Pulldown-Widerstand (10k-100k) gebaut werden
kann.
XL