2.7 in E-paper Display by Embedded Artists

OP #2919456
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Bei Embedded Artists (Schweden) gibt es neuerdings montierte 2.7" 
Graphic E-Paper Displays (Pervasive Displays) mit 264x176 Pixel für 
einen erschwinglichen Preis (29 Euro). Das Display wird mittels SPI 
angesteuert und ein-zwei Steuerleitungen zur Abschaltung und Rahmen 
Steuerung.

Ein komplettes Source Code Beispiel für LPC ARM gibt es dort auch. Zur 
Zeit kann man allerdings die Datenblätter und andere Technische 
Informationen nur gegen einen unterschriebenen NDA Vertrag beziehen was 
sich angeblich in der Zukunft ändern soll.

Hier ist eine Link:

http://www.embeddedartists.com/products/displays/lcd_27_epaper.php

mfg,
Gerhard
#2924121
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Es ist jetzt nicht mehr erforderlich eine NDA zu unterschreiben.
Vielleicht sollte man eine Sammelbestellung machen. Bei 10 Stück wären 
es ja nur 28,80 EUR an Versandkosten, d.h. 2,88 EUR pro Stück.
Inkl. Versandkostenanteil und (schwedischer) MwSt. sind das dann 39,85 
EUR/Stück.
Gast #2937617
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Sieht interessant aus.

Was aber noch nicht ganz klar ist :

Andreas Watterott schrieb :
> Informationen direkt von Embedded Artists erhält man erst nach dem Kauf


Auf der Embedded Artists Webseite steht aber immer noch

"A software driver library (not source code) for the display can be 
downloaded from our support page after purchase of the display. The 
library is created for LPCXpresso/Red Suite IDE. Source code is 
available after signing an NDA"

Verstehe ich das richtig ?
 - Kaufen, dann bekommt man eine Treiber Lib - aber nur für 
LPCXpresso/Red Suite. Dann muss man erst ein NDA unterschrieben und 
bekommt dann irgendwann die Sourcen ?
Gast #2940978
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Genervt schrieb:
> Ineltek verkauft das Display auch. Vielleicht gibt es dort Informationen
> vor dem Kauf.
>
> Ansonsten einfach ein anderes Display nehmen, z. B. DOG & Co. für die
> sind selbstverständlich Datenblätter und andere Infos vor dem Kauf
> verfügbar.
>
>
> http://www.ineltek.com/de/products/ePaper_Displays.php

Aus meine Sicht sind das wenig hilfreiche Kommentare zu diesem Thema.

Zu Ineltek:
Die bieten das Display ebenfalls an, veröffentlichen aber auf ihrer 
Seite noch nicht mal den Preis. Auch dort bekommt man keine 
weitergehenden Informationen zu dem Display, weil die Geheimniskrämerei 
nicht von den Lieferanten, sondern vom Hersteller Pervasive Displays 
ausgeht. Außerdem liefert Ineltek nur das nackte Display. Man hat weder 
gängige Steckverbinder noch eine brauchbare Befestigungsmöglichkeit.

Zu DOG & Co.
Bei diesen Displays handelt es sich um konventionelle LCDs, die i.d.R. 
ohne Hintergrundbeleuchtung nicht vernünftig ablesbar sind. Das 
verbraucht aber relativ viel Energie und erschwert den Einsatz in 
batteriebetriebenen Geräten. Die in diesem Thread angesprochenen EPDs 
sind bei schwachem und starkem Umgebungslicht sehr gut ablesbar und 
verbrauchen nur beim Wechsel des Displayinhalts Strom. Man kann hiermit 
Laufzeiten von Tagen oder Wochen erreichen. O.k., bei Dunkeltheit würde 
man natürlich auch hier eine Zusatzbeleuchtung benötigen.

Bei meiner Suche nach einem bezahlbaren EPD habe ich festgestellt, dass 
es praktisch nichts Brauchbares für Selbstbauprojekte gibt. Entweder man 
begnügt sich mit einem (recht teuren) 2 x 10 Zeichen Display oder man 
versucht ein Kindle-Display als Ersatzteil zu bekommen. Ich habe auch 
gelesen, dass Seeed Studio irgendwann mal ein 2" EPD auflegen will ...

Mit dem 2.7" EPD von Embedded Artists gibt es erstmals Licht an diesem 
Horizont und ich finde es toll, dass es eine Bezugsquelle in Deutschland 
gibt, die das Display zu einem akzeptablen Preis anbietet. Warum so ein 
Geheimnis um die technischen Daten gemacht wird kann ich allerdings 
nicht nachvollziehen.

Frage: Wer kennt ein "besseres" Produkt, das die folgenden Eigenschaften 
hat:
- Displaytyp E-Paper/E-Ink/EPD/bistabil
- Preis < 40€
- Größe >= 2.7"
- Lieferbar in Deutschland, d.h. mit akzeptablen Portokosten
- offengelegte Dokumentation
#2944847
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StevenS schrieb :
> Bei meiner Suche nach einem bezahlbaren EPD habe ich festgestellt, dass
> es praktisch nichts Brauchbares für Selbstbauprojekte gibt. Entweder man
> begnügt sich mit einem (recht teuren) 2 x 10 Zeichen Display oder man
> versucht ein Kindle-Display als Ersatzteil zu bekommen. Ich habe auch
> gelesen, dass Seeed Studio irgendwann mal ein 2" EPD auflegen will ...

Das ist auch meine Erfahrung. Für mich völlig unverständlich ist diese 
Geheimniskrämerei. Wollen die Hersteller keine Displays verkaufen? 
Selbst wenn ich kein Bastler bin und ein E-Paper für ein kleines Projekt 
einsetzen wollte hätte ich Probleme damit.
- sowie bei TFTs üblich bekomme ich keine "nackten" E-Paperdisplays zu 
kaufen
- es ist schwierig bis unmöglich an Informationen heranzukommen wie ein 
E-Paper angesteuert wird.

Ich habe bis jetzt auch nur das Kindle-Display gefunden, welches man 
evtl. aus China zu einem vernünftigen Preis beziehen könnte. Doch wie 
steuert man dieses an? Ich habe eine Datenblatt mit der Pinbelegung, 
doch keinerlei Aussage wie man das Teil ansteuert. :-(

Hat von euch da mehr Infos???
Gast #2947329
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Och, ist das Zeug von unbrauchbar....
Und nein, ich werde keine andere Platine kaufen... habe genug uC hier, 
brauche ich keine mehr....
Nutzlose Datasheet, nutzlose code/libs, keine Beschreibung...
wo ist arm-none-eabi-objdump auf der Platte wieder ?
Gast #2947695
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In den Infos die es dazu gibt ist zwar das Pinning drin und ein etwas 
erweitertes Datenblatt des Displays, aber keinerlei Informationtion über 
die Programmierung, nix zum SPI Protokoll, Timing, Register, Befehle, 
... also so ohne die Infos erst mal unbrauchbar.
Gast #2947932
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Unbrauchbar... schrieb:

> Die Caps sind schon auf der Platine...

Andreas Watterott schrieb:

> Das Display benötigt noch ein paar Kondensator (17) für die Ladungspumpe
> des Displaycontrollers.

Was denn nun? Braucht man 17 Kondensatoren oder sind diese auf der 
Platine?

Wie hoch ist eigentlich die Stromaufnahme?
Gast #2947938
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Datenblatt ? möchtest du nochmals wissen wieviel mm Breit es ist ? Das 
Datenblatt hat keinerlei nutzbare Info...
Es gibt ein Schematic mit der Pinout von der Stecker... das ist schon 
was...
Code: man muss das Display initialisieren, ein Bild schicken, und dann 
display ausschalten.
Gast #2947998
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Davis schrieb:
> Bist du sicher? Irgendwo stand, dass das Display alle 4 s aufgefrischt
> werden muss.

Das glaube ich weniger. Auf der folgenden Seite
http://www.embeddedartists.com/products/displays/lcd_27_epaper.php
gibt es ein Video (hier der direkte Link auf Youtube)
http://www.youtube.com/watch?v=qPaNMrFXsqM&feature=player_embedded
Darin wird das Display länger als 4 Sekunden aus gesteckt und
behält das Bild trotzdem. Bei Position 0:40 sind übrigens auch rechts
die Kondensatoren zu sehen, die bereits auf der Adapterplatine
enthalten sind.
Gast #2948019
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Notiz schrieb:
> Davis schrieb:
>> Bist du sicher? Irgendwo stand, dass das Display alle 4 s aufgefrischt
>> werden muss.
>
> Das glaube ich weniger.

Du hast mich überzeugt.

Bleibt noch die Frage, was das Display aufnimmt, wenn es in Betrieb ist. 
Hintergrund meiner Frage: z. T. verwende ich DOG-Doisplays mit ca. 400 
µA Stromaufnahme bei 3,3 V. Wenn ich auf unter 100 µA kommen könnte, 
käme ein Wechsel auf ein neues Display in Frage.
Gast #2948037
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Bei diesem e-Paper Display (allgemein?) gibt es 2 Modes:
"Spannung an" und "Spannung aus".

Wenn die Spannung aus, dann liegt es vermutlich an deiner Schaltung,
wie gut der Schalter der Versorgungsspannung des Displays ist,
welcher Strom dann immer noch fließt.
Und ob über die IO-Leitungen auch noch Strom fließt...
Ob so ein Schalter bereits auf dem Adapter oder im Display
vorhanden ist, habe ich jetzt nicht geschaut
und entzieht sich meiner Kenntnis.

Spannung an: Dort ist halt die Zeit interessant, die ein Update braucht,
sowie welcher Strom in dieser Zeit fließt. Details dazu
weiß ich leider aber auch nicht.
Gast #2948075
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Das Display kommt schon mit einem Bild...
Die ganze Steuierung muss man machen... di Kommandos krigt mann von der 
Sourcecode... Wegen Strom, keine Ahnung... habe es noch nicht 
angeschlosse, ich habe gedacht es ist dort ein controller un wir 
schicken einfach ein Bild drüber... :(, I feel cheated !
Gast #2952954
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Auszug von der Embedded Artists Support Webseite
zum "2.7 inch E-paper Display":

Note: You are not allowed to publish any information
downloaded from this support page until the license terms
from Pervasive Displays has changed. It is said to happen
in January/February 2013.
#2954202
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Mal eine grundsätzliche Frage. Vor vielen Jahren, ich war da noch ein 
kleines Kind (bin nun fast fünfzig), da gab es schon mal solche 
ähnlichen Displays. Apple hatte da so was ähnliches gebaut wie ihr iPad, 
mit ähnlichem Display.
Ich weiß allerdings nicht mehr wie man die früher nannte.

Jetzt meine Frage: Basiert das auf der gleichen Technik wie früher?
Wenn jemand weiß welche ich meine, wäre es nett da mal einen Vergleich 
zu ziehen. Die müssen jetzt über 30 Jahre alt sein und waren damals nur 
sehr kurz auf dem Markt, weil sie im Dunkeln eben nicht zu lesen waren 
und im Hellen waren sie nicht so deutlich wie so ein Kindle, aber 
brauchten auch damals sehr wenig Strom.
Wie gesagt, ich erinnere mich, dass es so was Ähnliches gab, doch da lag 
mein Interesse für Elektronik nur da, den Knopf zum einschalten zu 
finden.
Gast #2954309
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Frank O. schrieb:
> Mal eine grundsätzliche Frage. Vor vielen Jahren, ich war da noch ein
> kleines Kind (bin nun fast fünfzig), da gab es schon mal solche
> ähnlichen Displays. Apple hatte da so was ähnliches gebaut wie ihr iPad,
> mit ähnlichem Display.
> Ich weiß allerdings nicht mehr wie man die früher nannte.
>
Das kann eigentlich nur der Apple Newton sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Newton_%28PDA%29
Der hatte aber ein LCD mit touch-Funktion - kein e-Paper.
Wenn Du den tatsächlich meinst, dann dürftest Du zu dem Zeitpunkt 
allerdings kein Kind mehr gewesen sein (1993).
Gast #2954335
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Datenblatt... schrieb:
> Wegen Strom, keine Ahnung... habe es noch nicht
> angeschlosse, ich habe gedacht es ist dort ein controller un wir
> schicken einfach ein Bild drüber... :(, I feel cheated !

Wenn du nicht bekommst, was du dir gedacht hast, fuehlst du dich 
getaeuscht? Sorry, aber was du dir da ausgedacht hast, wurde dir 
nirgends versprochen. Dass man die Datenblaetter nach dem Kauf bekommt 
allerdings schon... und unter "Datenblätter" versteht der Fachmann 
eigentlich die, die man braucht um das Ding in Betrieb zu nehmen.
#2954600
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Ich habe mir auch so ein Display gekauft und musste dann feststellen, 
dass ich entweder bis Januar/Februar warten muss oder ein NDA 
unterschreiben muss um an die notwendigen Informationen zu gelangen.

Nach regsitrierung auf der Embedded Artists Seite hat man zwar Zugang zu 
einem Schaltplan vom Adapterboard und einem spärlichen Datenblatt ohne 
Beschreibung der Ansteuerung.

Jetzt liegt das Display erstmal im Schrank :-(

Die ganze Geheimniskrämerei geht mir einfach auf die Nerven. Mal hoffen 
dass die Dokumente dann im Januar/Februar auch wirklich verfügbar sind.

Gruß
Garag
Gast #2954723
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[quote]
Aktuell bekommt man nachdem Kauf bzw. mit der Seriennummer Zugang zum
Schaltplan, kompletten Datenblatt, einer Appnote zur Ansteuerung und
einem offenen Beispielquellcode für die LPCXpresso/Red Suite IDE.

Gruß
Andreas
[/quote]

Eigentlich ja, weil A. Watterott geschrieben hat daß ein komplettes 
Datenblatt dabei ist... und es ist nicht!
#2955284
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Also, ich habe diesen Thread komplett gelesen und verfolgt.
Vorweg, ich hab noch nicht viel mit Displays gemacht, bin einfach noch 
nicht so weit.
Wenn ich das alles hier lese und auch ohne genau zu wissen was ein NDA 
ist (sicher so eine "halt-die-Schnauze-Vertrag"), so kriege ich hier die 
Krise.
Da fallen mir die Bilder zum iPhone ein, wie sie alle Schlange stehen um 
so ein Ding zu bekommen.
Meine ehrliche Meinung: Man sollte den Herstellern suggerieren, dass man 
tausende von diesem Display kaufen will und alle auf dieser Welt sollten 
das tun (exemplarisch ist das alles gemeint), um dann doch nichts zu 
kaufen.
Sollen sie doch an ihrer Ware ersticken.
So was darf man nicht unterstützen. Wo sind wir eigentlich?
Anderes Beispiel dazu. Würdet ihr eine Frau nehmen, die euch nicht mal 
gezeigt wurde und deren Alter ihr nicht wisst, die vielleicht sogar ein 
Kerl ist? Das ganz sicher nicht! Aber so ähnlich scheint es sich im 
übertragenen Sinne bei diesen Displays zu handeln.
Schickt den Mist zurück!

"Wir haben hier ein ganz tolles Auto, aber wir verraten weder Farbe, 
Größe noch die Motorisierung des Fahrzeuges und ob es eine Heizung hat." 
"Ach, falls keine Heizung drin ist, die Jacken liefern wir im Juli."
Gast #2960508
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Nein, im Moment bin ich noch verärgert ueber die Kaltschnäuzigkeit mit 
der seitens des Händlers über die Diskrepanz zwischen verkauftem und 
geliefertem Produkt hinweg gegangen wird. Nicht mal ein kleines Wort des 
Bedauerns oder so...
#3012098
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Pepp schrieb:
> Epoxyd Harzkleber schrieb:
>> Ja. Läuft jetzt bei mir auf dem Raspberry Pi.
>
> Bitte mehr Details :)

Also mehr Details:

Ich habe den NDA bei Embedded Artists unterschrieben. Dann bekommt man 
auch den benötigten Quellcode um das Display zum Laufen zu bringen.

Das Display wird ja über I2C und SPI angesteuert. Mit I2C wird aber nur 
ein Temperaturfühler auf der Displayplatine ausgelesen. Die eigentliche 
Ansteuerung des Displays findet über SPI statt. Dank der SPI-Library 
(wiringPI -https://projects.drogon.net/raspberry-pi/wiringpi/) war die 
Umsetzung schnell erledigt. Den Anschluss an den Raspberry war mit einem 
Adapterboard und eine bischen Löten mit Fädeldraht auch fix getan.

Den Quellcode für die Ansteuerung de Displays kann ich, da ich den NDA 
unterschrieben habe, nirgendwo posten. Was ich mir da vorstellen könnte 
ist folgendes:

1. Ich habe ein Programm geschrieben, welches das Display ansteuert. Dem 
Programm kann man entweder als Parameter ein Bild im *.xbm Format 
übergeben, oder man übergibt eine SharedeMemory-ID. Im ersten Fall wird 
das Bild komplett dargestellt, im zweiten Fall holt sich das Programm 
die Bilddaten aus dem Shared Memory. Ich muss mal checken ob das 
Programm als Binary ohne Quellcode veröffentlichen darf.

2. Ich habe ein zweites Programm geschrieben, welches Bilddaten in den 
SharedMemory schreibt. Als Basis baue ich da auf die u8glib 
(http://code.google.com/p/u8glib/) Diesen Quellcode kann ich ja 
veröffentlichen (kennt sich jemand mit Lizensen aus? Was besagt die 
BSD-Lizenz eigentlich genau?) Funktioniert ganz gut.

Ich bin gerade dabei für Zuhause einen SMS/Mail-Anzeige zu bauen. Wer 
Interesse hat kann sich gerne beteiligen. Ich überlege auch eine kleine 
Adapter-Leiterplatte unter Eagle ins Netz zu stellen wenn genug 
Interesse da ist.
Gast #3015237
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Wieso schreibst du nicht für einen AVR oder jeglichen anderen 
standard-uC, bei höherer geschwindigkeit auch einen CPLD ein Programm, 
dass das Protokol irgendwie verändert. Meinetwegen eben beides über SPI 
zugänglich machen statt SPI und I2C oder so. Das veröffentlichst du dann 
als Binary und das Protokoll zu deinem uC veröffentlichst du. So könnte 
jeder das Ding ansteuern womit er gerne möchte. Das wär doch was?
#3016038
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Nabend,
ein Kollege hat mich heute auf das Display hingewiesen. Was für ein 
Zufall, da ich mich bereits auf der Arbeit mit dem Ding beschäftigen 
durfte :D

Hab mal ein Bild meiner Ansteuerung angehängt. Ist in dem Fall auch das 
2.7" eInk. Man kann aber auch das 1.44" oder das 2.0" damit Ansteuern, 
ändern sich 1-2 Registerwerte bei der Initialisierung.

Mich würden mal die Codebeispiele interessieren. Mein Code ist bisher 
recht "quick and dirty" :D Vielleicht kann jemand von denen, die den 
Code noch herunter laden konnten, mir diesen zukommen lassen?

Andreas Watterott schrieb:
> @Syber
> Das Display kann nur schwarz und weiß darstellen.

Das ist so nicht ganz richtig. Das Display kann auch Graustufen.
Was man schön bei dem "Developer Kit" von Pervasive Displays sehen kann 
(Bild im Anhang). Aber wie die Graustufen umgesetzt werden steht leider 
auch nicht im Datenblatt. Das scheint nur mit dem Hauseigenen 
Ansteuerungs-IC zu gehen oder man "mietet" sich einen Ingenieur von 
denen ^^

Davis schrieb:
> Wie hoch ist eigentlich die Stromaufnahme?

Meine Messung sollte lediglich eine Abschätzung sein ob das Display in 
einem konkreten Verwendungszweck sinnvoll ist. Zudem hängt die Aufnahme 
natürlich mit der Dauer des Bildwechsels zusammen, was wiederum von 
vielen Faktoren wie Temperatur, SPI Speed, etc. abhängt.

Hab ~0,0492 Ws pro Bildwechsel ermittelt. Entspricht in etwa 0,005 mAh 
(umgerechnet bei 2,8V). Maximale Peak lag bei 3-4mA.

Hoffe ich konnte etwas helfen.
Und wie gesagt, die Beispiele würden mich sehr interessieren!!!!

Gruß
Andreas
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