Kernel auf unbekanntes Board anpassen

Gast #2920488
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Hi,

ich habe mir ein Tablet eines chinesischen Herstellers zugelegt.
Leider liefert der Hersteller keinerlei Sources etc :/

Ist es überhaupt möglich ohne all zu viel über das Board zu wissen einen 
eigenen Kernel dafür zu bauen?

Bei dem Tablet handelt es sich um ein SmartQ T20 von Smartdevices.
Es basiert wohl auf dem TI Beagleboard.
Hinter diesem Link gibt es ein paar Detailfotos vom Board: 
http://www.imp3.net/10/show.php?itemid=32323&page=3

Vielleicht hat auch irgendwer schon mal dieses Board zufällig gesehen?
Falls ich hier falsch bin oder ihr meint dass ich wo anders vielleicht 
auch noch fragen könnte freue ich mich auf einen Hinweiß :)

Grüße,
Andreas
Gast #2920550
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Du brauchst detaillierte Hardwareinformationen. Die 
Programmieranleitungen aller verbauter Chips, den Schaltplan, eine 
Beschreibung der Adress-Zuordnungen. Sicher enthalten einige Chips auch 
Firmware, deren Softwareschnittstellen du kennen musst, um eigene 
Treiber/Module zu programmieren.

So wie Du fragst, hast Du vermutlich keine Ahnung, wie man Kernel 
Programmiert. Du würdest es vermutlich nichtmal hinbekommen, wenn DU all 
diese Beschreibungen hättest.

Vergiss dieses Vorhaben, das ist ein Fass ohne Boden.
Gast #2920843
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Du urteilst ein wenig vorschnell, aber das passiert ja schnell mal 
online.. :/
Mit ein paar kleineren Anpassungen hatte ich bisher keine Probleme, nur 
habe ich den Kernel bisher noch nicht auf neue Hardware gebracht und 
suche dafür den passenden Ansatz..
Da dieses Board wie bereits erwähnt auf dem Panda (ES) basiert muss auch 
nicht ganz von vorne angefangen werden, die verbauten Chips sind auch 
soweit bekannt.
Mir geht es jetzt vor allem darum wie weit sich die Boards wirklich 
voneinander unterscheiden können und wo man mal ansetzen könnte.
#2920872
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>Du urteilst ein wenig vorschnell, aber das passiert ja schnell mal
>online.. :/
>Mit ein paar kleineren Anpassungen hatte ich bisher keine Probleme, nur
>habe ich den Kernel bisher noch nicht auf neue Hardware gebracht und
>suche dafür den passenden Ansatz..

Ich glaube nicht, daß Stefan zu vorschnell war. Denn wenn Du einen 
Kernel auf neue Hardware anpassen willst, brauchste nun mal die Infos, 
die er aufzählte.
Was meinst Du eigentlich für Anpassungen? Diese menügeführte 
Kernelanpassung in den Sources, um es dann kompilieren zu können? Das 
hat mit Kernel-auf-neue-HW-anpassen wenig zu tun, denn bei neuer HW 
braucht man nun mal bißchen mehr, als Du Dir scheinbar denkst.

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