Als erstes mal ein Bild von nem Kartoffelsalatbecher anhängen.
Anhand der Beschreibung gehe ich davon aus, dass sich um den Becher 2
halbe Zylindermäntel befinden.
Ein Bild wäre schön gewesen.
>Erwartet hätte ich bei der 2 .Messung eine Kapazität von rund 800 pF, da
>die Dielektrizitätskonstante von Wasser ~80 mal größer ist als die der
>Luft.
Macht Sinn. Nur soltest du beachten, dass die Permittivität bei
gesättigtem Wasser (Wasser mit Salzen, also nicht destiliert) sinkt. So
ist es zuminedest, wenn ich diesen Links richtig verstehe. So sinkt die
Permittivität auf ca. 14 ab.
http://www.td.mw.tum.de/tum-td/de/forschung/pub/CD_Grigull/114.pdf
@ Gregor B. (gbo)
>Schon mal ausgerechnet, was da theoretisch rauskommen soll?
Der Kommentar hat keinem geholfen. Du hättest ja mal mindestens eine
Rechnung beifügen können.
Wenn ich mir den Aufbau richtig vorstelle scheint die Anordnung
inhomogen zu sein und auch über keine ausreichenden Symmetrien zu
verfügen. Das heißt, dass die Kapazität nur schwer und ggf. sogargar
garnicht analytisch lösbar ist.
Wenn ich als ganz große Näherunglösung einen Plattenkondensator mit 0,1m
x 0,1m Fläche und 0,04m Abstand annehme ergibt sich bei Luft eine
Kapazität von 2,2pF.
Wie bereits erwähnt sind 10pF sehr schwer zu messen. Das heißt, dass ein
"normalsn" Multimeter bei diesen kleinen Kapazitäten meist eine hohe
Ungenauigkeit hat. Das wäre mal zu prüfen.