Trafo mit gleichgerichteter Primäseite

OP #2928008
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Hi,

ich bin gerade am überlegen ob man bei einem Trafo zur Minimierung der 
Verluste an den Dioden nicht auch die Primärseite gleichrichten kann und 
den Trafo eben nur mit positiven Halbwellen füttert.
Da sich die Ausgangsspannung ja durch die Ableitung des Mag.Flusses 
berechnet, müsste die Aufmagnetisierung des Kerns (durch nur 
"einseitiges" Mag.Feld) eigentlich keine Rolle spielen. Sekundärseitig 
muss auch nichts (relevantes) geglättet werden, daher spricht nichts 
gegen "Wechselstrom" sekundärseitig.

Spricht irgend was gegen dieses Modell???
#2928032
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Daniel Steffen schrieb:
> ich bin gerade am überlegen ob man bei einem Trafo zur Minimierung der
> Verluste an den Dioden nicht auch die Primärseite gleichrichten kann und
> den Trafo eben nur mit positiven Halbwellen füttert.
Geniale Idee.
Stellt sich wieder die Frage, warum Generationen von Elektrotechnikern, 
Physikern etc. nicht schon viel früher darauf gekommen sind.
Wahrscheinlich eine Verschwörung der Diodenmafia, die um ihre Umsätze 
fürchtet.

mfg.
#2928161
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Harald Wilhelms schrieb:
> Auch mit Luftspulen funktioniert das nicht.

Dann überlege mal, wie der Strom nach der Diode aussieht.

Es sind ein Gleichstromanteil und ein überlagerter Wechselstromanteil. 
Denn von Glättungskondensatoren war nie die Rede.

Der Gleichstromanteil würde das Trafoblech in die Sättigung treiben und 
damit wäre es nichts mehr mit der Übertragung des Wechselstromanteils. 
Aber mit Luftspulen funktioniert es, wenn auch mit schlechtem 
Wirkungsgrad.

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