Passivrepeater mit 15-20m Kabel und "Billigantennen"

OP #2930466
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Hi.

Was ist von einem Passivrepeater der marke Billig - Eigenbau zu halten?

Auf beiden Seiten werden aus 2,5 mm² Installationsdraht selbst gebogene 
Hybrid Quads angeschlossen.

Aus Kostengründen soll billiges 75 Ohm TV Koax als Leitung verwendet 
werden

Nun wird das obere Ende in einer Baumkrone installiert, und das andere 
Ende einfach in der Nähe des Fensters (mit 10 m Luftlinie). Die untere 
Antenne wird mit dem Router und einer Richtantenne angepeilt.

Das Konstrukt soll ein provisorium sein, und daher möglichst billig.

Hilft dieses Konstrukt, um den LTE Empfang signifikant zu verbessern, 
oder nützt es gar nichts?
Gast #2933891
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??? schrieb:
> die gleiche Impendanz haben..

...die zum Kabel passt.

Ist die Antennenimpedanz ZA nicht identisch mit dem Wellenwiderstand ZL 
der Speiseleitung, so treten stehende Wellen auf. Dadurch sinkt der 
Wirkungsgrad, und im Sendebetrieb können Überspannungen auftreten. Um 
dieses zu vermeiden, muß die Antenne über den gesamten verwendeten 
Frequenzbereich an die Speiseleitung angepaßt sein. Bei abweichenden 
Wellenwiderständen muß ein Impedanzwandler zwischen Antenne und 
Speiseleitung geschaltet werden. Ist das eine der beiden 
Übertragungsglieder symmetrisch, während das andere von unsymmetrischer 
Form ist, so wird zusätzlich ein Symmetriewandler benötigt. (Der leider 
auch Verluste hat...)

Quelle: http://www.wolfgang-rolke.de/antennas/ant_300.htm
Moderator Persönliche Seite #2933934
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oszi40 schrieb:
> Bei abweichenden
> Wellenwiderständen muß ein Impedanzwandler zwischen Antenne und
> Speiseleitung geschaltet werden.

Allerdings haben typische Impedanzwandler von 50 auf 75 Ω (oder
umgekehrt) schon meist mehr Verluste, als wenn man die entsprechenden
Gebilde einfach so zusammenschalten würde.

> und im Sendebetrieb können Überspannungen auftreten.

Die sich in der hier vorgesehenen Anwendung im Mikrovoltbereich
bewegen düften. :-)
#2934065
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Volt Ampere schrieb:
>
> Das Konstrukt soll ein provisorium sein, und daher möglichst billig.
>
> Hilft dieses Konstrukt, um den LTE Empfang signifikant zu verbessern,
> oder nützt es gar nichts?

Warum nicht direkt die Quads direkt an das LTE Modem anschliessen um die 
Verluste durch Wand usw. auszugleichen?
Oder hast du die 6810?

Mit deinem Konstrukt machst du nichts besser durch die vielen Verluste 
und die paar Meter Höhenunterschied bringen es wirklich nicht.

Wenn du zusätzlich deine Wlan Reichweite erweitern willst gibt es 
bessere Möglichkeiten.

Gruss Chris
PS: Hab selber ne Quad unterm geschirmten Dach im Einsatz und 
funktioniert einwandfrei.
Aber die Max. Sendeleistung beachten.

Und den Funkwellen sind die 10 m Höhenunterschied wirklich egal. Also 
wieso auf den Baum klettern wenn es nicht sein muss.
Schau mal auf lte-anbieter.info nach dort ist ne Bauanleitung für ne LTE 
Antenne (BiQuad).
#2949222
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Jörg Wunsch schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>> Und den Funkwellen sind die 10 m Höhenunterschied wirklich egal.
>
> Da irrst du gewaltig.  Die Höhe selbst ist ihnen natürlich egal,
> aber mit ein paar Metern mehr über dem Boden steigt die
> Funksicht (bedingt durch die quasioptische Ausbreitung) drastisch
> an.

Hi Jörg,
da geb ich dir recht.

Aber was bringt es ihm?
Nichts denn durch sein Kabelkonstrukt macht er sich seinen "Gewinn" 
doppelt zu nichte.


oszi40 schrieb:
> Christoph K. schrieb:
>
>>> Und den Funkwellen sind die 10 m Höhenunterschied wirklich egal.
>
> Dann geh mit Deinem Handy in den Keller und schau wieviele Balken noch
> übrig bleiben!  Antennenhöhe erweitert Deinen Horizont.

Dein Keller ist aus Stahlbeton "Farradayscher Käfig"


Stefan M. schrieb:
>>Und den Funkwellen sind die 10 m Höhenunterschied wirklich egal.
>
> Dann können ja alle Funktürme abgebaut, und die Antennen auf die Erde
> gelegt werden.
> Wenn die Betreiber das eher gewusst hätten, hätten sie viel Geld
> gespart.
>
> ;-)))
[Ironie]
Die Erde ist ja eine Scheibe.  Und auf den Funktürmen kommt ein 
Rundstrahler zum Einsatz. [/IRONIE]



Und passiv solch ein "Repeater" ohne die riesige Verluste ist nicht 
machbar.
Durch die Kabel usw. wird das Signal mehr gedämpft wie der Gewinn durch 
die Antennenhöhe ist.

Weiterhin braucht das LTE Mobile die Mehrwegausbreitung.

Gehen wir mal von sehr guten 0,5 dB / Meter Verlust aus macht bei 10 M
5 dB mit einer Antenne von ca. 8 dB bleiben nur noch +3dB übrig.

Die 0,5dB ist aber schon ein sehr optimistischer Wert welcher garantiert 
nicht bei einer Fehlanpassung durch 75 Ohm Kabel erreicht werden kann.
RG178 hat bei ~1GHz schon 17 dB bei 10 Metern und das ist auch nicht so 
billig.

Billigste einfachste Lösung ist eine Biquad direkt über kurze Kabel an 
den LTE Router um mal kurz zu testen.

Gruss Chris

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