Ich habe mir vor einige Zeit mal eine LED Leiste gebaut.
Sie wird mit 230V Betrieben (2x NSI45060DDT4G)
Leider habe ich damals nicht sonderlich viel wert auf EMV etc gelegt.
Das Resultat ist das ich immer mal wieder am Tag ein flackern merke.
Das flackern ist immer gleich 3x kurzes flackern danach leuchtet alles
wieder normal.
Kann man hier was machen in sachen Entstörung, Gleichtaktdrossel,
Netzfilter etc..?
Simon schrieb:> Das flackern ist immer gleich 3x kurzes flackern danach leuchtet alles> wieder normal.
Ich würde sagen, Du solltest mal die kalten Lötstellen nachlöten.
Gruss
Harald
Also wie jetzt.. hast du deine NSI45060DDT4G einfach an 230V gehängt
oder gibt es tatsächlich so etwas wie ein Schaltnetzteil dazwischen?
Ohne:
- Schaltplan
- Layout
- Foto vom Aufbau
kann dir niemand helfen.
Gruss
Harald, sag nicht sollche sachen, immerhin sind die Platinen gute Bilex
qualität, da trennt sich das zinn schonmal von der Leiterplatte.
Zudem habe ich die in meinem premium reflow ofen gelötet,
den ich für 9 eur bei ebay gekauft habe.
Die Idee mit den lötstellen hatte ich auch schon, und darauf hin wie
blöd daran rum gewackelt. Danach kam mir die idee das an meine alte USV
zu stecken.
und die USV aus den batterien zu speisen, das resultat: kein flackern
mehr.
Also das übel muss aus dem Netz kommen.
Electronics'nStuff:
die sind dafür gemacht.
ja, 45V A-K und je nach verlustleistung ist schon bei 7,5V ak schluss.
die LEDs sind alle in Reihe geschaltet, somit bleibt fuer die CCRs auch
nicht mehr übrig.
Geht alles auch Spitze, nur was mich ebend stört ist das geflacker ausm
netz
Ich lese da klar und deutlich: Eingangsspannung: 45V, wie willst du da
230VAC rangehängt haben?
Gib uns doch mal ein bisschen mehr Infos zu deinem Aufbau und (wenn's
den geht) ein Foto vom Aufbau.
Simon schrieb:> Genau so wie in dem Beispiel habe ich die Beschalten
Wohnst du im Amiland? Oder warum 115Vac?
Oder ist das alles bei dir ganz anders?
Wie willst du Hilfe erwarten, wenn du nis zu deinem Aufbau sagst?
EMV-Probleme sind nunmal aufbauabhängig.
Naja.. infos.. hmmh. Du hast es so aufgebaut wie im Beispiel... also
rechnen wir mal:
der 1k stellt 60mA ein.
Du hast ~315V gleichgerichtet...
30 (echt 30?) LEDs (weiß????? Toll ohne info!) mit 3.2V pro LED (oder
wie viel???) benötigen also 30*3.2V = 96V. Die 100Ohm verbraten
100Ohm*60mA = 6V
Also fällt über LED+Widerstand 102V ab... du hast 315V am
Gleichrichter...
es bleibt 213V für die Stromreglung...
moment mal.. 213 <<-->> 45V max !?
Scheiß Troll. Wenn du hilfe willst, verarsch die Leute nicht.
Oder du bekommst die Aussage die du verdienst: deine Stromreglung ist
kaputt, da die Spezifikationen nicht eingehalten werden.
Das ist alles was man nach gott wer weiß wie vielen Beitragen sagen
kann... man eh. Sinnlos.
Könnt ja gut sein, dass es ein Temeratureffekt der Schaltung ist, wenn
Netzüberspannung herrscht.. aber NEEEEIN man muss ja nicht verraten was
man wirklich aufgebaut hat -.-
Simon schrieb:> Genau so wie in dem Beispiel habe ich die Beschalten
Und warum nimmst du hinter dem Gleichrichter dann einen 450V Elko?
Bei 115 VAC sollte ein 250V Typ locker ausreichen.
> Scheiß Troll. Wenn du hilfe willst, verarsch die Leute nicht.
Die Leute kenne ich nur zu gute, kein Namen angeben, sich Stundenlang zu
auslassen das Sie zu wenig Informationen haben, und wenn Sie die
Informationen alle haben incl Platinen Layout, dann können Sie denoch
nicht helfen.
Aber wie schon gesagt, diese Probleme Treten sporadisch auf.
Meist am Tag.
Und verschwinden vollständig wenn ich sie ueber eine USV Betreibe.
Ich Frage mich auch ob diese LED Leisten die man im laden bekommt, noch
in irgend einer Form Netzfilter etc davor haben.. ich kann mir das
einfach nicht vorstellen.
Aufgebaut mit NSI45060D
230V netz + 10% -> 253 V
nach Gleichrichtung 2B
253V * sqrt(2) = 357 Vdc
Vak -> maximal ak NSI45060D
357V - 45Vak = 312V
Anzahl LEDs
312V / 3.2V = 97,5 LEDs
15 Reihen, mit 7 LEDs = 15 x 7 x 3.2 -> 336 V
336V - 357Vdc = -21Vak
Verlustleistung:
Bei 2 CCRs ->
253V - (336V * 0.707 ) * (100mA * 50%)
15.5 * 50mA = 0.7724 W
Ha, hab das Problem gefunden.
Ich habe ja schon mit einem Stelltransformator getestet ob es die
Temperatur sein könnte mit +10% der Netzspannung, er regelt das
wunderbar aus.
Aber nun habe ich was an meinem PC entdeckt:
[42961.440048] hub 7-0:1.0: port 2 disabled by hub (EMI?),
re-enabling...
Dieses Flackern an der LED Leiste entsteht durch das hochspannungszünden
der Gasheizung in der Küche :-)
Puh, nur was macht man dagegen?
ich weiß jetzt nicht, was falsch verstanden wurde^^
"der 1k stellt 60mA ein." ist laut DB korrekt und hat nix mit der
Verlustleistung zu tun.
Zu deinem Gasanzünderproblem.. hehe man könnt sich jetzt beschweren "man
bräuchte mal ein Foto vom Aufbau" :-D
Aber mal wild spekuliert: dein Zündfunke wird über eine lange Hin- und
Rückleitung gezündet und beim Bau der Heizung wurde nicht drauf
geachtet, dass Hin- und Rückleitung parallel liegen, sondern durchaus
eine relativ große Fläche aufspannen.
Damit macht man sich in der Umgebung dann keine Freunde.
Was ich aber komisch finde: dass es deiner LED-Leiste großartig was
ausmacht. Dein Aubau scheint ja nun doch sinnvoll konzipiert. Vielleicht
würden Kondensatoren am Ausgang der Schaltung (parallel zu den LEDs)
helfen?
Es kann aber auch passieren dass so ein Stromregler dann schwingt..
Simon schrieb:> Aufgebaut mit NSI45060D> 230V netz + 10% -> 253 V> nach Gleichrichtung 2B> 253V * sqrt(2) = 357 Vdc
Dies ist die Scheitelspannung. Da dein Siebkondensator C1 mit 10µF sehr
klein ist, liegt diese Spannung nur kurz an und nicht während der vollen
Periode. Es ergibt sich eine Art PWM, wie es auch in der AppNote
AND8433/D [1] angegeben ist.
> 15 Reihen, mit 7 LEDs = 15 x 7 x 3.2 -> 336 V> 336V - 357Vdc = -21Vak
Das stimmt soweit, wenn 10% Überspannung vorherrschen. Bei ebenso
erlaubten 10% Unterspannung ergibt sich:
230 Volt * 90% * 1,41 = 292 Volt
Deine Leds haben aber eine Vorwärtsspannung von 336 Volt, somit leuchten
sie bei der minimal erlaubten Netzspannung gar nicht oder kaum.
Weiterhin wird in der AppNote [1] für Netzanwendungen ein CCR (Constant
Current Regulator) mit Vak-max = 120V empfohlen. Du hast hier immerhin
einen Varistor am Eingang, so dass ein gewisser Schutz gegeben ist.
Das Flackern würde ich mit einem größeren C1 zu verhindern versuchen.
[1]http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/AND8433-D.PDF
... schrieb:> Zu deinem Gasanzünderproblem.. hehe man könnt sich jetzt beschweren "man> bräuchte mal ein Foto vom Aufbau" :-D
Ich glaub das üble ding willst du garnicht sehen :-)
Alexander Schmidt schrieb:> [1]http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/AND8433-D.PDF
Die Bilder in der AppNote kommen mir bekannt vor, ich glaube das damals
auch nach der Aufgebaut zu haben.
ok ich Probier mal nen größeren Kondensator, schon ärgerlich das mir
genau der scheiss gasofen nun die Probleme macht.
... schrieb:> naja.. wenn dein Gasofen aber auch Anderes stört, solltest du dich schon> auch noch da drum kümmern^^
Ich hoffe schon seit Jahren drauf,
das es das scheiss ding mal zerreisst damit ich nen neuen bekomme
Simon schrieb:> Ich hoffe schon seit Jahren drauf,> das es das scheiss ding mal zerreisst damit ich nen neuen bekomme
Was sagt denn das Kurzwellenradio deines Nachbarn dazu?
Falls der Zünder dort auch "den Laden dicht macht", bitte doch einfach
die Bundesnetzagentur um Unterstützung.