Hallo Leute,
ich möchte eine kleine Platine mit Eagle zeichnen.
Man sieht immer wieder das TQFP Gehäuse mit 45° geroutet werden.
Nun frage ich mich ob das Sinn macht und mit welchem Raster man das
ganze macht.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Rudi
sexmuffel schrieb:> Nun frage ich mich ob das Sinn macht
Das kommt darauf an, ob es Sinn macht oder hip ist...
> und mit welchem Raster man das ganze macht.
Das ist eigentlich egal, aber man muß die Signale vom IC aus routen.
Dann sind die Leiterbahnen garantiert auf dem passenden Raster. Und vom
nächsten Knick geht es dann mit deinem Raster weiter. Probier das
einfach mal aus.
Blöd wird die Sache nur, wenn so eine Leiterbahn verschoben werden
soll....
Michael schrieb:> 100 mil, 25 mil, 5 mil
Ich kann nicht in mil denken, wills auch nicht lernen, und zudem sind
die Maße in den Datenblättern auch nur in Zoll oder mm angegeben.
Deshalb sind bei mir immer mm eingestellt... ;-)
Lothar Miller schrieb:> Das ist eigentlich egal, aber man muß die Signale vom IC aus routen.> Dann sind die Leiterbahnen garantiert auf dem passenden Raster. Und vom> nächsten Knick geht es dann mit deinem Raster weiter.
Das gilt so nur bei aussen liegenden Pads, nicht aber bei BGA, da
braucht man einige Knicke zwischen den Pads, und dafür muss das Raster
z.B. bei Pitch 0,5mm auf einen Teil davon eingestellt sein.
Gute Systeme routen trotzdem im definierten Mindestabstand an den Pads
vorbei, unter Missachtung des Rasters, aber beim "falschen" Raster eben
nicht unbedingt in der Mitte zwischen den Padreihen. Nach dem Motto
alles was kein DRC Error ist ist auch gut kann man das natürlich so
hinnehmen, aber optimal ist es nicht.
Gruss Reinhard
Reinhard Kern schrieb:> Gute Systeme routen trotzdem im definierten Mindestabstand an den Pads> vorbei
Diese schöne dynamische Routerei (oder wenigstens den Echtzeit-DRC) kann
der Adler leider nicht... :-(
sexmuffel schrieb:> Vielen Dank,> Für Eure Hilfe.> Welchen Raster verwendet Ihr?
Raster 0,25mm für Bauteilplatzierung und Routen, wenns dann doch mal
enger sein muss 0,1mm.
Lothar Miller schrieb:> Ich kann nicht in mil denken,
Leider denken auch manche Leiterplattenhersteller nicht konsequent. Wenn
wir daher 0,25mm denken müssen wir 0,255mm machen da das dann eben 10mil
sind und 0,25mm unter 10mil sind. Analog ist das auch bei 0,15mm eben
beim Hersteller unter 6mil.
Witzigerweise gibt es die Konvention zu metrischen Maßen schon seit
Urzeiten nur die halbe Welt ignoriert das. Hat auch deswegen schon
Flugzeitgunglücke gegeben :(
rgds
Lothar Miller schrieb:> kann> der Adler leider nicht... :-(
Hmmm,
ich weiß nicht ob ich dann mit dem Adler fliegen wollte oder ob der mich
dann nicht mal abwirft :) Zumidest fürs Business.
rgds
> Ich kann nicht in mil denken, wills auch nicht lernen, und zudem sind> die Maße in den Datenblättern auch nur in Zoll oder mm angegeben.
Dabei ist "mil" gerade ein Segen für alle Nicht-Amerikaner, die sich mit
deren Maßen herumplagen wollen. (also für alle Europäer und Asiaten, die
Bauteile abseits von xQFN und BGA benutzen):
- 1Zoll = 1000mil (=25,4 mm)
Riesengröße. Auf ein Qudadratzoll packen manche komplette
yC-Steuerungen.
- 1/10 Zoll = 100mil (=2,54mm)
Der Abstand zw. zwei Pins eines DIL-Chips. Beim Leiterplattenrouten
immer noch eine große Strecke. Und diesen Abstand mental in einzelne
Prozent (=einzelne mil) zu teilen, sollte selbst uns Europäern leicht
fallen.
Wie erwähnt, ist schwierig (= nicht gerade intuitiv), sich aus dem
Konzept in das Raster der xQFNs & Co zu wechseln. Die Schierigkeiten
liegen aber eher in der Bedienung/Handhabung des Layoutprogramms.
Andy
Andy schrieb:> - 1/10 Zoll = 100mil (=2,54mm)> Der Abstand zw. zwei Pins eines DIL-Chips. Beim Leiterplattenrouten> immer noch eine große Strecke. Und diesen Abstand mental in einzelne> Prozent (=einzelne mil) zu teilen, sollte selbst uns Europäern leicht> fallen
Schon klar, das 1 mil ein tausendstel Zoll ist (das sagt ja der Name
schon). Aber genau dieses Bruchrechnen ist doch die Hauptkrücke für die
Amis, die ja ihre Schlüsselweiten in Brüchen und sogar ihre Drahtstärken
danach angeben, wie oft der Draht durch die Zugmaschine gelaufen ist,
oder den Rohrdurchmesser danach, welche Kugel innen durchs Rohr passt.
Ich möchte solche archaischen Maßsysteme nicht verwenden, bei uns
rechnet ja auch keiner mehr mit Fuß und Elle.
Klar werden sich im täglichen Leben ein paar Maße herauskristallisieren,
die dann als Leiterbahnbreiten genommen werden. Das ist ja nicht das
Problem, diese Breiten könnte man auch mit Franz, Sepp und Walter
bezeichnen. Interessanter ist dann, wenn der Abstand zwischen zwei
D-Sub-Steckern ausgemessen werden soll.
138 mil: reicht das?
3,5 mm: Platz genug!
Es fällt mir einfach wesentlich leichter, mir 0,15 Millimeter
vorzustellen, als 6 Millizoll.
@ Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
>Ich möchte solche archaischen Maßsysteme nicht verwenden, bei uns>rechnet ja auch keiner mehr mit Fuß und Elle.
Warum nicht, das hat doch Hand und Fuß ;-)
>Es fällt mir einfach wesentlich leichter, mir 0,15 Millimeter>vorzustellen, als 6 Millizoll.
Alle eine Frage der Gewöhnung. Was aber dennoch kein Argument für die
alten, imperialen Einheiten ist. Das Empire, dass dieser erfunden hat
gibt es längst nicht mehr.
Andy schrieb:> Dabei ist "mil" gerade ein Segen für alle Nicht-Amerikaner,
Ansichtssache.
1/10mm oder 1/20mm ist ja auch ein "Standardmaß".
Man könnte dann eben definieren: Leiterbahnen = 1,5/10 oder 2,5/10mm :)
Mal ehrlich: Metrisch ist NORM, auch durch USA anerkannt! In USA
verlangt man für Produkte eine Normzualssung nach UL aber einfache
metrische Maße kann man nicht umsetzten ? Wie klein ist das denn?
Na klar kann ich in mil denken. Aber es macht keinen Sinn zwei
verschiedene Maßsysteme auf dem Planeten zu haben. Einerseits wollen wir
(ich mal nicht :) ) auf den Mars fliegen und andererseits verwenden Wir
Maßsysteme die aus dem Ackerbau kommen (siehe: Woher kommt die Meile).
rgds
6a66 schrabte:
>Wir Maßsysteme die aus dem Ackerbau kommen....
Naja, da Bestücken von Leiterplatten ist ja auch eine Art Ackerbau.
Man pflanzt Transistoren, Schaltkreise, Elektrolytkondensatoren etc. und
hofft vor Allem bei den Letzteren, daß sie NICHT wachsen.
;-)
MfG Paul
sexmuffel schrieb:> > Man sieht immer wieder das TQFP Gehäuse mit 45° geroutet werden.> Nun frage ich mich ob das Sinn macht...> Rudi
Macht nur Sinn, um das Druckergebnis beim Schablonendruck zu verbessern.
Damit liegt kein Pad parallel zum Rakelblech und ist somit "besser"
druckbar.
Bei der heutigen Schablonenqualität ist das kein Thema mehr. Die
Schablonendrucker schaffen einen guten Druck bei 0-Ausrichtung des QFP
ohne Probleme. Vorausgesetzt, die Druckparameter sind richtig.
Als CAD-Datenaufbereiter machen mir die 45° ausgerichteten QFP nur eins:
mehr Arbeit!
Gruß
Squeegee
6A66 schrieb:> Aber es macht keinen Sinn zwei> verschiedene Maßsysteme auf dem Planeten zu haben.
Das ist blauäugig. Man kann nachrechnen (ist aber auch so klar), dass
eine jeweilige Umstellung z.B. von M auf UNC Schrauben oder umgekehrt im
jeweiligen Wirtschaftsraum hunderte Milliarden kosten würde, es müsste
der grösste Teil der vorhandenen Maschinen ausgetauscht werden und alle
Konstruktionen erneuert, das wäre nicht nur eine ungeheurer
wirtschaftlicher Nachteil für die Betroffenen, sondern der Untergang auf
dem Weltmarkt.
Es herrscht daher schon lang Einigkeit darüber, dass es einen Anschluss
einer an die andere Seite nicht geben kann, aus Gründen eines fairen
Wettbewerbs käme nur in Frage, beide Systeme, sowohl das imperiale wie
das metrische, durch etwas Neues zu ersetzen. Das wäre aber aufs ganze
gesehen noch absurder.
Sowas läuft unter normativer Kraft des Faktischen.
Gruss Reinhard
Squeegee schrieb:> Macht nur Sinn, um das Druckergebnis beim Schablonendruck zu verbessern.
Nein, evtl. auch, wenn es darum geht, beengt mit Leiterbahnen vom Chip
wegzufahren...
sexmuffel schrieb:> Man sieht immer wieder das TQFP Gehäuse mit 45° geroutet werden.
Auf den ersten Blick kann man damit die Leiterbahnen vom IC weg besser
verteilen, weil man von den schrägen Kanten waagrecht wegfahren kann und
damit den Platz etwa in Y-Richtung gleichmässig mit Leiterbahnen füllt.
Auf den zweiten Blick muss man allerdings feststellen, dass das schräge
IC in Y-Richtung eben schon von vornherein 41% mehr Platz einnimmt, also
ist kaum was gespart. Ist eher Geschmackssache und ist auch
hauptsächlich zu sehen bei LP mit nur einem solchen IC.
Damit klar ist was ich meine etwas ASCII-Art:
Reinhard Kern schrieb:> es müsste> der grösste Teil der vorhandenen Maschinen ausgetauscht werden und alle> Konstruktionen erneuert,
Hallo Reinhard,
[off topic] das nun halte ich für eine Schutzbehauptung. Jawohl es
kostet Geld. Aber es verlangt niemand das in einem kurzen Zeitraum zu
machen. Jetzt läuft das vielleicht schon 20 Jahre - getan hat sich nicht
viel. Weil keiner seine Pfründe aufgeben will. 100Miliiarden - ist doch
heute Peanuts - ironisch.
Reinhard Kern schrieb:> sexmuffel schrieb:>> Man sieht immer wieder das TQFP Gehäuse mit 45° geroutet werden.
Das halte ich - ich gestehe so etwas noch nicht probiert zu haben -
allerdings für nicht zielführend. Ein Guter - manueller - Router im Grid
0,25, notfalls 0,1, bekommt das auch hin. Drehe das um 45 Grad (also das
Bauteil wider in die 0/90Grad Richtung, dann sollten alle Leiterbahnen
im 45Grad Abstand abgehen und das sollte auch ohne Platzverlust gehen.
Würde ich eher bei Wellenlöten vermuten.
rgds
6A66 schrieb:> [off topic] das nun halte ich für eine Schutzbehauptung.
Weil du ein Metrik-Fundi bist, nach eigenen Angaben. Wärst du auf der
anderen Seite der Demarkationslinie, hättest du eine völlig andere
Meinung. Und womit? Mit Recht. Die Amerikaner wehren sich durchaus
vernünftig und begründet dagegen, allein die Kosten einer Umstellung zu
tragen.
Übrigens ist das Argument mit der Herkunft der Masse völlig absurd,
schliesslich beruht ja schon das Zehnersystem auf der Anzahl unserer
Finger, primitiver gehts garnicht. Aber wenn man sich schon in solche
geistige Niederungen begibt, die Meile als eine Winkelminute auf der
Erdoberfläche ist hundertmal logischer als ein Kilometer. Und was bitte
ist an der candela nicht mittelalterlich?
Ansonsten ist die Diskussion für jemanden der rechnen kann völlig
irrelevant.
Gruss Reinhard
@ Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
>Meinung. Und womit? Mit Recht. Die Amerikaner wehren sich durchaus>vernünftig und begründet dagegen, allein die Kosten einer Umstellung zu>tragen.
jain. Es ist auch die Hegmonialmacht.
>Übrigens ist das Argument mit der Herkunft der Masse völlig absurd,
Kaum.
>schliesslich beruht ja schon das Zehnersystem auf der Anzahl unserer>Finger, primitiver gehts garnicht.
NATÜRLICH. So wie die Schwerkraft! Die fällt auch nicht nach oben.
Es geht nicht um das 10er System, sondern das SI-System! Wenn gleich das
mit dem metrischen indirekt verkoppelt ist.
> Aber wenn man sich schon in solche>geistige Niederungen begibt, die Meile als eine Winkelminute auf der>Erdoberfläche ist hundertmal logischer als ein Kilometer.
Das war sie. Bis vor vielleicht 200 Jahren, als das wissenschaltliche
System die ganzen Dinge deutlich besser einORDNEN konnte.
> Und was bitte ist an der candela nicht mittelalterlich?
Nur der Name, nicht die Definition. Und man nutzt schließlich die
"alten" Sachen sehr oft mit intellektuellem Nimbus, schau dir allein die
ganzen lateinischen und (alt)grioechischen Begriffe an. Hexadezomale
Zahlen z.B.
>Ansonsten ist die Diskussion für jemanden der rechnen kann völlig>irrelevant.
Nö. Es steckt deutlich mehr dahinter.
Lothar Miller schrieb:> Aber genau dieses Bruchrechnen ist doch die Hauptkrücke für die> Amis
Von dir kamen doch die ganzen krummen Maße
Lothar Miller schrieb:> Zuerst 1,27mm = 1/20"> und dann 0,635mm = 1/40"> dann noch 0,3175mm = 1/80"> und 0,254mm = 1/100"
Die mil haben für Platinen den großen Vorteil, dass man sich jegliche
Bruchrechnerei und Dezimaltrennzeichen sparen kann. Alle Abstände sind
kleine Zahlen und bis auf den neumod'schen Kram, wo irgend jemand meint,
unbedingt Millimeter als Einheit durchdrücken zu müssen, runde Zahlen.
...wenn wir mit 16 Fingern aufgewachen wären, würden wir im
Hexadezimalsystem rechnen. Ist eine reine Gewöhnungssache und würde
besser ins Computerzeitalter passen, da es kompatibel zum Binärsystem
ist, was das Dezimalsystem nicht ist.
Hallo Squeegee und Rheinard.
>> > Man sieht immer wieder das TQFP Gehäuse mit 45° geroutet werden.>> Nun frage ich mich ob das Sinn macht...> Macht nur Sinn, um das Druckergebnis beim Schablonendruck zu verbessern.> Damit liegt kein Pad parallel zum Rakelblech und ist somit "besser"> druckbar.> Auf den ersten Blick kann man damit die Leiterbahnen vom IC weg besser> verteilen, weil man von den schrägen Kanten waagrecht wegfahren kann und> damit den Platz etwa in Y-Richtung gleichmässig mit Leiterbahnen füllt.
Ich kannte bisher nur einen Grund: Um TQFP auch auf der Welle löten zu
können. Allerdings braucht es dazu noch die obligatorischen
"Tropfenfänger-Pads" auf der Rückseite des Gehäuses relativ zur Bewegung
über die Welle gesehen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
>Ich kann nicht in mil denken, wills auch nicht lernen, und zudem sind
die Maße in den Datenblättern auch nur in Zoll oder mm angegeben.
Dann solltest du nach Hause gehen und das Ganze vergessen, so wird das
nichts. Controllerprogrammierer, die sich weigern, oder zu unbegabt sind
um in Hex und in Binaer zu denken und zu rechnen sollten nach Hause
gehen und das Ganze vergessen, so wird das nichts.
Falk Brunner schrieb:>> Und was bitte ist an der candela nicht mittelalterlich?>> Nur der Name, nicht die Definition.
Da fehlt es dir halt ganz einfach an der nötigen Bildung. Natürlich
kommt candela von einer üblichen Kerze, und das hat dann zu dem krummen
Wert von 1/683 Watt durch Steradiant bei der Redefinition geführt - was
bitte ist jetzt daran besser als an den als völlig blödsinnig
beanstandeten "Maßsysteme die aus dem Ackerbau kommen"? Wenn du
wüsstest, woher alle unsere Masse stammen, wärst du nicht so
überheblich. Es gibt kein "natürliches Mass", und Bakterien würden das
sowieso ganz anders sehen. Es spielt physikalisch auch überhaupt keine
Rolle, ob die Längeneinheit 1 cm oder 1 inch ist, beim inch wären das
eben nur 2,54 mal so viele Wellenlängen wie beim cm. Und Multiplizieren
sollte inzwischen wohl zu den wesentlichen kulturellen Fähigkeiten
gehören, auch wenn einem bei solchen Postings Zweifel daran kommen
können.
Gruss Reinhard
PS dass Hexadezimale Zahlen "alte" Sachen mit intellektuellem Nimbus
sind, ist immer hin ein neuer und ganz unkonventioneller Gesichtspunkt,
da wäre ich nicht drauf gekommen.
Michael schrieb:> Die mil haben für Platinen den großen Vorteil, dass man sich jegliche> Bruchrechnerei und Dezimaltrennzeichen sparen kann. Alle Abstände sind> kleine Zahlen und bis auf den neumod'schen Kram, wo irgend jemand meint,> unbedingt Millimeter als Einheit durchdrücken zu müssen, runde Zahlen.
Es ist mir klar, dass, wenn ich ein Bezugsystem wähle, das "gerade so
richtig passt" immer "handliche" Zahlen herauskommen. Nur eben keine
"greifbaren". Du weißt die Werte nur deshalb, weil du täglich damit
arbeitest.
Mal über den Tellerrand in die alltägliche Historie geschaut:
Was ist eine Unze Feingold?
Richtig: 1 Unze = 28,3495231 Gramm
Das wissen die Goldschmiede ohne mit der Wimper zu zu zucken. Aber du
tust dich da schwer damit...
Oder was ist 1 Karat?
http://de.wikipedia.org/wiki/Metrisches_Karat
Und wäre es jetzt unbedingt nötig, die Unze und das Karat zu haben, wenn
man schon Gramm hat und damit was anzufangen weiß?
Übrigens: die unrunden Zahlen beim metrischen Raster kommen ja nur, weil
als Basis Zoll zugrunde liegt. Die Leiterbahnbreiten sind bei mir schon
lange metrisch. Statt griffigen 0,4mm kämen dann z.B. 15,748mil raus...
@ Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
>Da fehlt es dir halt ganz einfach an der nötigen Bildung. Natürlich>kommt candela von einer üblichen Kerze, und das hat dann zu dem krummen>Wert von 1/683 Watt durch Steradiant bei der Redefinition geführt
Gut, der Ursprung ist historisch.
>bitte ist jetzt daran besser als an den als völlig blödsinnig>beanstandeten "Maßsysteme die aus dem Ackerbau kommen"?
Wir driften mal wieder an. Es ging um Metrisch/Imperial, nicht Physik.
> Wenn du>wüsstest, woher alle unsere Masse stammen, wärst du nicht so>überheblich.
Ich hab da keine Standesdünkel. Fakt ist, das SI-System mit seiner
Metrik ist deutlich aufgeräumter als alle alten Vorgänger.
Such mal auf Youtube nach dem Film über die Einführung des metrischen
System bei den Amis, war wohl aus den 60ern. Sehr interessant und
amüsant ;-)
>sowieso ganz anders sehen. Es spielt physikalisch auch überhaupt keine>Rolle, ob die Längeneinheit 1 cm oder 1 inch ist, beim inch wären das>eben nur 2,54 mal so viele Wellenlängen wie beim cm.
Physikalisch nicht, PRAKTISCH sehr wohl.
> Und Multiplizieren>sollte inzwischen wohl zu den wesentlichen kulturellen Fähigkeiten>gehören,
Eben hier ist das Problem. Ob ich eine Länge in m, km oder sonstwas
ausdrücke, sie bleibt gleich lang. Im metrischen System ist das
Kommaschieben, die Ingenieure mit ihrer Exponentialschreibweise
verändern die Zehnerpotenz. Die Amis rechen wild mit vielen neuen
Zahlen. Naja.
Hab mich mal vor langer Zeit mit ein paar Amis unterhalten. Ich sagt
denen, dass ich ca. 3km Schulweg hatte, also 3000m. "Waaaaaas, das kann
man so einfach umrechnen?" ;-)
Und die sind zum Mond geflogen? Trotz oder wegen der Inchmasse?
Lunare Grüße
Falk
@ Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
>Mal über den Tellerrand in die alltägliche Historie geschaut:>Was ist eine Unze Feingold?>Richtig: 1 Unze = 28,3495231 Gramm
Waren das nicht 31,5g?
http://de.wikipedia.org/wiki/Unze
AUA!
Man vergesse mal nicht, was für ein Hickhack es war, als jedes Dorf
seine eigenen Maße und gewichte hatte. Zuerst als Errungenschaft und
Zeichen der Macht und Souveränität gefeiert, über die Jahrhunderte aber
einfach nur ein verdammt teurer Hickhack und ABM für
Rechenmaschinenbauer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte
Und um wieder zum Layout zurückzukommen: da gibt es doch die legendären
Phoenix-Steckklemmen sowohl mit 5,08mm wie auch mit 5mm Raster :-o
So ab der 5. Klemme macht das dann beim Bestücken auch mit großzügig
gebohrten Löchern was aus. Und beim Stecken erst...
Lothar Miller schrieb:> wie auch mit 5mm Raster :-o
Die haben sie ja auch extra für dich gemacht, normale Layouter hätten
das nicht gebraucht...
Gruss Reinhard
Reinhard Kern schrieb:> Weil du ein Metrik-Fundi bist, nach eigenen Angaben.
Hallo Reinhard,
Weder in die eine Richtung noch die andere Richtung - kloppt euch von
mir aus doch die Zollstäbe oder Meterstäbe um die Ohren :)
Schönes Wochenende!
rgds
Lothar Miller schrieb:> Deshalb sind bei mir immer mm eingestellt... ;-)
Und ich dachte immer, ich bin der einzigste, der nicht mit mil klar
kommt und alles in mm routet :-)
MfG Dennis
Lothar Miller schrieb:> Reinhard Kern schrieb:>> Gute Systeme routen trotzdem im definierten Mindestabstand an den Pads>> vorbei> Diese schöne dynamische Routerei (oder wenigstens den Echtzeit-DRC) kann> der Adler leider nicht... :-(
Stück für Stück mit dem FollowMe-Router. Dann klappt's auch.