Metallerkennung mit Hallsensoren

OP #2942015
Lesenswert?

Hallo Forenmitglieder,

da sich in diesem Forum sehr erfahrene Techniker austauschen, möchte ich 
dies wahrnehmen und folgende Frage stellen.

Wie könnte mann einen Metallstreifen (ca. 0,5 mm) in einem 
Kunstoffgehäuse abfragen ?

Es soll die Position dieses Streifen festgestellt werden, Dieser 
Streifen (ca. 14 mm) ist in einem ca. 20 mm Breiten Kunstoffgehäuse 
verbaut.

Habe schon an Hallsensoren gedacht, die in den Spielkonsolen verbaut 
sind, mit dennen die Position des Bedienhebels (X/Y) Achse abgefragt 
wird.

mfg.

mkersch
#2942074
Lesenswert?

@  Michael Kerschensteiner (mkersch)

>Wie könnte mann einen Metallstreifen (ca. 0,5 mm) in einem
>Kunstoffgehäuse abfragen ?

Alles eine Frage des Aufwands.

>Es soll die Position dieses Streifen festgestellt werden, Dieser
>Streifen (ca. 14 mm) ist in einem ca. 20 mm Breiten Kunstoffgehäuse
>verbaut.

Und in welchem Bereich kann er sich befinden? Ein Bild sagt mehr als 
tausend Worte.
#2942093
Lesenswert?

Ferromagnetisches Metall oder nichtferromagnetisch.
Ein Metallstreifen macht noch kein Magnetfeld. Und nur ein solches kann 
ein Hall Sensor detektieren.
Alternativ kann man die Verstimmung eines Schwingkreises durch das 
Metall versuchen.
Die eindeutige Sprache der Mechanik ist eine technische Zeichnung. Mit 
deiner Prosa kann man sich nur ungefähr vorstellen was du möchtest.
Gast #2942096
Lesenswert?

Michael Kerschensteiner schrieb:
> Es soll die Position dieses Streifen festgestellt werden, Dieser
> Streifen (ca. 14 mm) ist in einem ca. 20 mm Breiten Kunstoffgehäuse
> verbaut.

Hallo,

den Hallsensor müsste man vor einen Magneten montieren, dann verändert 
ein Metallstreifen das Magnetfeld und damit den Ausgang des Hallsensors. 
Für eine Positionsbestimmung reicht das natürlich nicht, da bräuchte man 
eine Reihe von solchen Sensoren. Das dürfte auch für andere Sensortypen 
gelten. Dazu sollte man wissen, wie genau innerhalb der 20mm die 
Position bestimmt werden muss.

Es wäre vielleicht einfacher, wenn man den Magneten im Kunststoffgehäuse 
unterbringen könnte.

Gruss Reinhard
Gast #2942131
Lesenswert?

Könnte man das Kunststoffgehäuse nicht mit einem wechselnden Magnetfeld 
beaufschlagen, wodurch sich im Metallteil Wirbelströme bilden, welche 
wiederrum zur Erwärmung führen? Dann einfach per Wärmebildkamera 
auswerten.
Gast #2942134
Lesenswert?

Michael Kerschensteiner schrieb:
> Es soll die Position dieses Streifen festgestellt werden, Dieser
> Streifen (ca. 14 mm) ist in einem ca. 20 mm Breiten Kunstoffgehäuse
> verbaut.

Wie genau muss die Position festgestellt werden und wie groß ist der 
minimal mögliche Abstand zum Sensor?

Bewegt sich das Gehäuse, wo (in welcher Umgebung) soll gemessen werden 
und wie schnell und oft?
#2942224
Lesenswert?

Metall, egal ob magnetisch oder nicht, dicht unter Kunststoff ist ein 
typischer Fall für einen Wirbelstromsensor. Aber nicht die Erwärmung, 
wie oben vorgeschlagen, sondern der Energieentzug eines Trafos, in 
dessen magnetischem Einflußbereich das Metallstück liegen muss ("offener 
Kern"). Primärseitig wird ein niederfrequenter Sinus eingespeist, am 
besten über Vorwiderstand, und das Sekundärsignal ausgewertet. Bei 
Annäherung an den Metallstreifen verändern sich Amplitude und Phase. Man 
sagt überschlagsmäßig ist Metall noch in etwa einem Inch Abstand 
detektierbar.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren