Knicklicht schrieb:> Bitte keinen Shitstorm, wenn das schwachsnn ist, gebt mir bitte> hilfreiche Tipps wie ich das ganze besser machen kann.
Aber es ist nun einmal Schwachsinn. Diese Laser gehören nicht in Hände
von Leuten, die solche Fragen stellen wie du oben. Aus. Ende.
Knicklicht schrieb:> Wie sieh das dabei mit uv-Streulicht aus?
Wie soll bei den Lasern UV-Licht entstehen?
Beim grünen könnte es je nach Bauart sein, dass dort IR Strahlung (um
850nm und 1064nm) mit austritt.
Hallo,
ich würde sehr vor einem Laserpointer >1mW abraten. Ein Treffer ins Auge
und Du bist blind! Laserschutzbrillen, die auch wirklich schützen,
kosten in der Regel auch etwas mehr als 60€. Zudem haben sie den
Nachteil, dass der Laser gar nicht mehr sichtbar ist. Zum Justieren wird
eine Justagebrille benötigt.
Ferner sind Laserpointer mit mehr als 1mW in D grundsätzlich verboten!
Einen Versuch einen im Ausland zu bestellen wird meistens (zum Glück)
vom Zoll beendet.
Ob 1W für Deine Anforderungen langt, kann ich Dir leider nicht sagen. Es
kommt hier auf die Absorptionseigenschafter Deiner Werkstoffe an. Mit
einem 40W CO2 Laser würde ich mir da eher keine Gedanken machen...
Ich würde also eher zu einem Diodlenlaser (kein DPSS) für Deine
Anwendung raten. Diese können auch in D gekauft werden, und können nicht
von Kindern 'entführt' werden. Ich würde mal im Laserfreak-Forum mich
umsehen. Hier gibt es kompetenten Rat, und erwähne bloß keinen
Laserpointer >1mW dort ;)
Udo Schmitt schrieb:> Und hänge ein Warnschild auf:> "Bitte mit dem verbliebenen Auge nicht in den Laser schauen!"
Dieses Warnschild aber bitte nicht an die Austrittseite des Lasers
hängen!
;)
Ich besitze eine blaue 1W Laserdiode ( Insaneware ).
Mal abgesehen davon, dass der Betrieb dieser Teile schnell viel Respekt
erzeugt, würde ich ein 1W Diodenlaser noch als zu schwach einstufen.
Der Strahldurchmesser müsste sehr viel kleiner sein ( Energiedichte ) um
mit 1W schon richtig Material zu schneiden.
Mit meinen Versuchen konnte ich kräftig kokeln, aber mehr nicht.
Zum schneiden muss der Laser ZÜGIG bewegt werden, sonst schmilzt oder
brennt das Werkstück.
D.h. nach meiner Einschätzung benötigt ein Plotterlaser, der so arbeiten
soll wie Du Dir das vorstellst mindestens 10W ( eher mehr ) und eine
hervorragende Kollimatoroptik.
Zudem muss an der Schnittstelle mit ( Druck ) Luft der Qualm
wegbefördert werden.
Diese zusätzlich erzwungene Kühlung könnte die erforderliche
Laserleistung noch weiter erhöhen...
Nein, ein Shitstorm braucht keiner, das stimmt.
Aber manchmal erdet einen die Physik, und man muss die Ernüchterung
akzeptieren.
Nicht umsonst sind kommerzielle Lasercutter richtig teuer...
Wer sagt denn, dass Laserlicht zum Schneiden von dünnen (!) Materialien
(Papier/Moosgummi) unbedingt parallel sein muss? Ich habe vor einiger
Zeit mit einem roten Laser von 100 mW experimentiert. Selbst mit der
optimalen (original) Kollimator-Einstellung war damit kaum etwas
anzufangen - nur ein heller Laserpointer.
Die Situation hat sich deutlich geändert, als ich statt der
mitgelieferten Kollimatorlinse das zufällig ins Gewinde passende
Glas-Objektiv einer Webcam verwendet habe. Damit ließ sich der Strahl zu
einem wirklich nadelfeinen Punkt konzentrieren - allerdings nur an einer
Stelle - Brennpunkt wörtlich.
Mit den 100 mW lässt sich so zumindest schwarzes Scherenschnittpapier
durchtrennen. Im Plotter hat das Ganze noch einen Vorteil: man muss den
Laser nicht an- und ausschalten, sondern kann ihn, wie den
Original-Plotterstift, anheben und absenken. Im angehobenen Zustand hat
der Laserfleck fast 5 mm Durchmesser und ist damit völlig wirkungslos,
abgesenkt ist das Papier genau im Focus ...
Stefan M. schrieb:> Nein, ein Shitstorm braucht keiner, das stimmt.> Aber manchmal erdet einen die Physik, und man muss die Ernüchterung> akzeptieren.
Naja, etwas Hirnschmalz kann schon helfen.
Frank schrieb:> Die Situation hat sich deutlich geändert, als ich statt der> mitgelieferten Kollimatorlinse das zufällig ins Gewinde passende> Glas-Objektiv einer Webcam verwendet habe. Damit ließ sich der Strahl zu> einem wirklich nadelfeinen Punkt konzentrieren - allerdings nur an einer> Stelle - Brennpunkt wörtlich.
Natürlich ist das genau der richtige Ansatz.
Ihr kennt doch bestimmt diese "Hologramme" in Glasquadern?
Man nimmt einen Glasquader und erzeugt darin mittels eines Lasers
mikrofeine Risse, so dass das Glas an der Stelle milchig wird.
Um die Punkte setzen zu können, wird der Brennpunkt der Optik verändert
(an keiner anderen Stelle des Lichtstrahls ist die Leistungsdichte
höher...).
Bei dieser Anwendung wird der Brennpunkt in drei Dimensionen bewegt.
Bei einem Lasercutter wird ja in der Regel nur zweidimensional
gearbeitet, allerdings dürfte es angebracht sein, die Linse ähnlich wie
bei einem DVD-Player in gewissen Grenzen in der dritten Achse zu
bewegen, um optimale Schnittergebnisse zu erzielen.
Stefan M. schrieb:> Zudem muss an der Schnittstelle mit ( Druck ) Luft der Qualm> wegbefördert werden.> Diese zusätzlich erzwungene Kühlung könnte die erforderliche> Laserleistung noch weiter erhöhen...
Die Linsen von professionellen Lasserschnittgeräten (mit denen auch
Metalle bearbeitet werden) werden auch mit Luft umströmt, um die Linsen
zu kühlen. Da selbst doch schon eine nette Menge Laser-Engergie in Wärme
umgewandelt wird.
Diese Glas Cubes werden mit Puls-YAG lasern beschrieben, die um 1 joule
pulsenergie haben. Bei einer Pulslaenge von 10ns sind das dann 100MW
Puls- spitzenleistung. solche laser bringen dann vielleicht 10Hz. und
kosten gegen 50k Euro