MiKa schrieb:
> Wie lässt sich das realisieren? Ist ein Relais die richtige Wahl?
Ein Relais hat im angezognen Zustand natürlich einen gewissen
Stromverbrauch. Aber ansonsten ist das oft keine so schlechte Wahl, weil
ein Relais ja den zu steuernden Stromkreis nicht beeinträchtigt.
Es ist wie ein mechanischer Umschalter, nur eben dass man ihn elektrisch
betätigen kann.
Und genau so baust du das dann auch ein:
Stell dir einfach vor, wie die Verschaltung aussehen müsste, wenn du
einen Umschalter einbauen müsstest, der den eigentlichen Eingang mit
einem deiner beiden möglichen Geber verbindet.
> Auf
> welche Werte muss ich bei der Auswahl des Relais achten?
Ist bei dieser Anwendung wohl recht unkritisch. WEnn du es vom Arduino
aus ansteuern willst, wäre es gut, wenn die Steuerspannung des Relais
ebenfalls 5V wäre, damit du keine zusätzliche Spannungsversorung
brauchst.
Ansonsten hängt es natürlich vom Stromverbrauch der Relaisspule ab, ob
man das Relais direkt anhängen kann oder nicht. Aber schon rein aus
Schutzgründen würde ich da einen Treibertransistor vorschalten, schon
alleine deswegen, damit im Falle eines Falles der Transistor abraucht
und nicht der Arduino.
> Noch eine allgemeinere Frage:
> Ist es Zufall, dass die Optokoppler Methode funktioniert?
So einen Phototransistor kann man im weitesten Sinne ja auch als
Widerstand, nur eben ein elektrisch steuerbarer Widerstand ansehen. Soll
heißen, mit der Basis beeinflusst man den Strom durch Collector-Emitter.
Sonst würde ja kein Verstärker funktionieren.
> Ich würde mich freuen, wenn jemand ein bisschen Helligkeit in meine
> Dunkelheit bringen könnte :)
Das eigentlich bedenkliche ist, dass du da einfach einen Phototransistor
(Optokoppler) angeschlossen hast ohne zu wissen was du tust.