Was Du machen könntest ist folgendes:
V: Verstärkerausgang
R: Widerstand
+: Spannung größer als typische Verstärkerausgangsspannung
|<:Z-Diode
B: Basis/G von Transistor, evtl auch Logikgatter, usw
V----/--------|<----R----B
|
R
|
+
Also nehmen wir mal an, der Verstärker hat am Ausgang +-1V (typisch für
Kopfhörer). Diese bekommst Du zum Beispiel in dem Du die Spannung mit
einem C auskoppelst, und dann Richtung Masse (bzw negative
Versorgungsspannung) mit einem Widerstand ziehst.
Nach dem Öffner hängst Du einen relativ hochohmigen Widerstand in
Richtung positive Versorgungsspannung (z.Bsp. 5 Volt).
Ist der Öffner geschlossen (kein Kopfhörer) so fließt der Strom in den
Verstärker und die Spannung am Öffner ist grob bei 0V. Ist der Öffner
geöffnet, so fließt der Strom nur noch durch die Z-Diode sowie den
Transistor. Der Transistor schaltet durch und kann damit den Rest der
Schaltung mit Strom versorgen. Die Z-Diode ist dazu da erst ab einer
bestimmten Spannung durchzuschalten. Die kann man zur Not auch
weglassen.
Das muss natürlich entsprechend dimensioniert werden. Aus dem Bauch
heraus würde ich für den linken R vielleicht ein Megaohm verwenden. Wenn
Du am Ausgang Deines Verstärkers ein C hast, so muss der Widerstand der
ihn Richtung Masse zieht deutlich kleiner sein. (z.Bsp. 10 kOhm)