> Dass heißt, bei statischen bzw. constanten Signalen würde das Attribut
> 'image gehen (oder besser gesagt, es funktioniert nur bei solchen?)?
Die Synthese ist gegenüber der Simulation deutlich eingeschränkter. Das
trifft insb. eingebaute Funktionen, deren Implementierung in HW entweder
gar nicht absehbar oder sehr komplex werden könnte. Ein typisches
Beispiel wäre eine while-Schleife mit variabler Abbruchbedingung (von
Signalen abhängig). Wenn die innerhalb eines getakteten Prozesses steht,
heisst das ja, dass die Schleife das Ergebnis in einem Takt liefern
muss. Und das würde bedeuten, dass die HW für ALLE Schleifendurchläufe
parallel synthetisiert werden müsste. Nur weiss man gar nicht, wieviele
das sind...
Mit zur Synthesezeit konstanten Eingaben kann der Synthesizer das
Ergebnis natürlich vorab ausrechnen.
> Woran siehst du das denn ?
zB. an der Nutzung von Strings. Wie sollen die den in HW dargestellt
werden? 4*20*8Bit Ausgänge oder wie? Dann "if rising_edge(uni_enable)"
im ungetakteten Prozess... Das geht gar nicht... Auch der Stil der
gesamten Statemaschine (wenn sie überhaupt so geht...) ist arg
gewöhnungsbedürftig.
Desweiteren ist die Methode, Zustandsfortschaltung und Berechnung des
neuen Zustands in zwei (oder gar drei) getrennen Prozessen zu machen,
zwar akademisch gern gesehen, hilft aber auch nicht unbedingt bei der
Entwicklung.