Gast
#2954479
Ich entwickle gerade an einem Gerät, das ein Netzteil mit einem Ringkerntrafo enthält, so wie auf dem Bild. Die Elektronik mit Netzteil ist in ein Metallgehäuse eingebaut, das aus Seitenwänden, Front- und Rückplatte, Deckel und Boden besteht. Der Trafo wird auf die Leiterplatte geschraubt. Die beiden schwarzen Kabel werden direkt mit einer Kaltgerätebuchse verbunden, die Schalter, Sicherungen und Netzfilter enthält. Auf der Leiterplatte ist also keine Netzspannung. Mein Frage bezieht sich auf die Schutzklasse. Welche Schutzklasse muß man hier nehmen? Bei Schutzklasse 1 müsste ich alle Metallteile einzeln mit dem Schutzleiter verbinden. Durch die RS232 und andere Buchsen ist die Masse der Schaltung mit dem Gehäuse verbunden. Also ist dann auch die Masse mit dem Schutzleiter verbunden, was für die Messung nicht gerade von Vorteil ist, befürchte ich. Am liebsten wäre mir Schutzisolierung, also Schutzklasse 2. Da ist die Frage, ob dieser Ringkerntrafo für Schutzklasse 2 zulässig ist. Was bedeutet, verstärke Isolierung bei einem Ringkerntrafo bzw. kann man die so wickeln lassen, das sie für Schutzklasse 2 zulässig sind? Dann ist da noch die Frage nach der doppelten Isolierung für die Primärseite des Trafos. Die beiden schwarzen Kabel gehen direkt zur Kaltgerärebuchse. Wie müsste die Schutzisolierung konstruktionstechnisch gelöst werden? Einen extra Schlauch drüber ziehn dürfte eigentlich nicht reichen, oder? Gibts eine Art festen Kabelkanal o.ä., um die Kabel in Gehäusen sicher zu verlegen? (die Länge wäre maximal 5cm) Danke im voraus für eure Tips.

